Schreibend um die ganze Welt – Interview mit der Autorin und Weltenbummlerin Ute Bareiss

Heute darf ich euch eine ganz besondere Autorin vorstellen. Besonders unter anderem deshalb, weil sie einen unglaublichen Arbeitsplatz hat, und zwar auf einem Schiff! Ich freue mich sehr, dass sie sich dazu bereit erklärt hat, meine Interviewfragen zu beantworten und etwas aus ihrem Autorenleben und ihrem dritten Thriller „Blauer Tod“ zu erzählen, der auf Borneo spielt und im Mai 2018 erscheint.

Bevor es losgeht, erst einmal drei Fotos zum Staunen und Träumen:

Taimada Sonnenuntergang Rock Side

(c) Ute Bareiss

Sanganeb Riff 2

(c) Ute Bareiss

Delfine 7

(c) Ute Bareiss

Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Mann erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt.

Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.

Die Thrillerreihe um den Meeresbiologen Alex-Martin erscheint beim Kieselsteiner-Verlag, bislang sind Band 1 „Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht“ und Band 2 „Weißes Gold: Im Sog der Gier“ erschienen, Band 3 „Blauer Tod: Im Netz des Terrors“ wird im Mai veröffentlicht. 

Alex-Martin-Thriller 1 - 3

Die Autorin ist im Ehrenamt aktiv als Vorstandsmitglied für Seminare beim Bundesverband junger Autoren und Autorinnen und bei den Mörderischen Schwestern sowie als Moderatorin beim Deutschen Schriftstellerforum und Organisatorin des Syndikat-Stammtischs. 

Ute BareissLiebe Ute, wann hast du mit dem Schreiben begonnen und wie lange hat es gedauert, bis du dein erstes Buch veröffentlicht hast?

Mein erstes komplettes Manuskript schrieb ich mit vierzehn – einen Jugend-Liebesroman, die Protagonisten waren Mitschüler. Leider existiert dieser nicht mehr, da ich ihn zerriss, weil es mir peinlich war, als er in die Hände einiger Klassenkameraden gelangte. Danach gab es eine lange Pause – erst mit dreißig fasste ich das Schreiben wieder ins Auge, und auch da dauerte es einige Jahre, bis ich mich ernsthaft damit befasste. Als erstes schrieb ich einen Jugend-Abenteuer-Roman, der allerdings noch in der Schublade liegt. Das Thriller-Schreiben folgte einige Jahre später – im Endeffekt waren es dann gut dreißig Jahre vom Erstmanuskript bis zur ersten Veröffentlichung von „Roter Ozean“, dem ersten Alex-Martin-Thriller. Danach hatte ich noch einen Jugendkrimi im Rahmen der „Ein MORDs-Team“-Reihe bei der Greenlight Press geschrieben, der sogar noch kurz davor veröffentlicht wurde. 

Du hast dein erstes Buch während einer Weltumseglung geschrieben, die du mit deinem Mann gemacht hast. Ihr seid mehrere Jahre unterwegs gewesen, 16, wenn ich richtig informiert bin. Wie sah dein Schreiballtag aus? Ich stelle es mir sehr beruhigend vor, auf einem Schiff zu schreiben, ohne Ablenkung von außen. Oder?

Richtig! Wir ließen uns vierzehn Jahre für die erste Weltumsegelung Zeit und sind seit zwei Jahren auf der zweiten Runde. Der Schreiballtag ist so unterschiedlich wie die Gebiete, die wir bereisen. Während des Segelns kann ich nur Schreiben, wenn es einigermaßen ruhig ist. Viel Wellengang ist hinderlich. 

Wenn wir in einer ruhigen Bucht ankern, gibt es jedoch keine schönere Schreibumgebung – die Aussicht auf Meer, Sonne und Strand sowie das Wellenrauschen tragen viel zur Inspiration bei. 

Taimada Fatu Hiva 160

(c) Ute Bareiss

Taimadacrew Ostern 2018

(c) Ute Bareiss

In welchem Maße hat dich eure Weltumseglung als Autorin beeinflusst?

Sehr! Das Reisen allein regt die Fantasie an. Die Erlebnisse mit den Menschen, der Natur und den exotischen Gegenden bieten viel Stoff für Geschichten, die erzählt werden wollen. Die Alex-Martin-Thriller spielen alle in unterschiedlichen Gebieten, die wir selbst im Rahmen unserer Weltumsegelung bereist haben – Band 1 (Roter Ozean) im Toskanischen Archipel, Band 2 (Weißes Gold) in Thailand und Afrika, Band 3 (Blauer Tod) im Roten Meer. Weitere Bände sind unter anderem in der Karibik, Australien und Indonesien geplant.

Auch Borneo hat mich zu einer weiteren Thriller-Reihe inspiriert. 

Gibt es einen Autor, eine Autorin, der/die dich inspiriert?

Konkret nicht. Ich mag alle Geschichten, die neben einer spannenden Handlung auch ein fesselndes Hintergrundthema bieten, das zum Nachdenken anregt. Sehr gern Öko-, Polit- und Wirtschaftsthriller. 

Am ehesten kommt wohl Clive Cussler als Vorbild in Frage, der mit seiner Dirk-Pitt-Reihe, die ebenfalls im maritimen Bereich spielt, spannende Geschichten geschrieben hat.

Du schreibst Thriller. Was fasziniert dich an diesem Genre?

Die Herausforderung, ein Thema oder eine Geschichte in einen spannenden Rahmen zu packen, sodass sich hinterher die Puzzlestücke der Handlung, die jeweiligen Hinweise auf den Schuldigen, zu einem logischen Ganzen zusammenfügen. 

Am liebsten sind mir Thriller, die neben fesselnden Charakteren auch Action und ein brisantes Thema bieten. 

Zudem reizt mich die umfangreiche Recherche, die gerade bei diesen Thrillern vonnöten ist, denn ich finde es immer wieder faszinierend, ganz in ein Thema einzutauchen. 

Dein Thriller-Debüt war „Roter Ozean“, Band zwei, „Weisses Gold“, folgte schon bald. Dein Protagonist ist der Meeresbiologe Dr. Alexander Martin. Was fasziniert dich an diesem Charakter?

Zum einen fasziniert mich die Ozeanologie an sich. Alex Martin ist kein Standard-Ermittler, sondern ein Meeresbiologe, der mit beiden Beinen im Leben steht und – trotz vieler Widrigkeiten, die auch seinem Leben auferlegt wurden – ein positiver Mensch geblieben ist, der die schönen Seiten zu schätzen weiß. Er setzt sich stark für die Umwelt und seine Mitmenschen ein. 

Dein derzeitiges Schreibprojekt ist ein Öko-Thriller, der auf Borneo spielt. Was steckt dahinter und wie bist du auf diese Idee gekommen?

Im Rahmen unserer Weltumsegelung hatten wir Borneo besucht. Die Abholzungen der Wälder, das anschließende Abbrennen und Anbauen von Ölpalmen-Plantagen hat mich erschreckt. Auch das Wissen, dass die faszinierenden Orang-Utans, die wir dort in freier Wildbahn erleben durften, nicht mehr lang existieren werden, wenn sich nicht schnellstmöglich etwas ändert, hat mich nachhaltig beschäftigt und zu dem aktuellen Plot inspiriert. 

2015 sind wir dann nochmals nach Borneo geflogen, um gezielt zu recherchieren. Dies wird eine Geschichte abseits der Alex-Martin-Thriller werden, die mir sehr am Herzen liegt. 

Du schreibst auf deiner Webseite, dass dir ein Teil der Protagonisten ans Herz gewachsen sind. Warum?

Man verbringt täglich viele Stunden mit seinen Protagonisten. Sie beschäftigen einen konstant, teilweise bis in die Träume. Dadurch, dass sie in der Serie immer wieder auftreten, bleiben sie auch ständig präsent. 

Deine Kritiken bei Amazon sind hervorragend. Deine Bücher werden fast durchweg als besonders „spannend“, „fesselnd“, „actionreich“ beschrieben. Wie hast du das Schreibhandwerk gelernt? 

Nach einem Creative Writing-Seminar auf der Uni hatte ich mich sehr viel mit Schreibratgebern beschäftigt und auch einige Seminare, unter anderem beim beim Bundesverband junger Autoren, belegt. 2008 fand ich das Deutsche Schriftstellerforum und dort habe ich – durch das gegenseitige Kritisieren der Texte – sehr viel gelernt. Am meisten dadurch, dass ich mich mit fremden Texten beschäftigt habe und so überlegen musste, warum etwas funktionierte, beziehungsweise der Überarbeitung bedurfte. Dies hat mir am meisten geholfen. 

Wie gehst du beim Schreiben einer Geschichte vor? Planst du oder schreibst du einfach drauf los?

Da bei einem Thriller die diversen Handlungsstränge miteinander verwoben werden, funktioniert da ein einfaches „Darauf-Losschreiben“ nicht. Ich muss den groben Plot vorausplanen – auch wenn manchmal während des Schreibprozesses der ein oder andere Protagonist ein Eigenleben entwickelt Es ist kein allzu starres Gerüst. Ich stelle auch dem Verlag vorab den Handlungsverlauf in einem Exposé vor.

Wie sieht dein Schreiballtag aus? Wie viele Stunden schreibst du täglich oder pro Woche? Hast du feste Schreibzeiten?

Ich arbeite im Grunde jede freie Minute an meinem Buch. Wenn ich die Zeit dazu habe, können das auch gut zehn bis vierzehn Stunden am Tag sein. 

Ein reiner Schreibtag beginnt meist mit einer Tasse Kaffee, während der ich meine E-Mails bearbeite, dann die sozialen Medien, gefolgt von der Recherche. Danach überarbeite ich, was ich am Vortag geschrieben habe. Nach einem späten Frühstück schreibe ich dann oft auch bis in die Nacht, wenn ich im Schreibfluss bin. 

Und wie beginnst du eine Schreibphase?

Mit einer Tasse Kaffee und einem Lied. Bei Band 3 „Blauer Tod“ war es zum Beispiel immer „Halleluja“, gesungen von Jon Bon Jovi. Dann arbeite ich das am Vortag geschriebene nochmals durch, bevor ich mich (mit Musik) ganz dem Schreiben widme.  

Wie lange brauchst du für ein Buch?

Da ich sehr viel recherchiere und auch Zeiten habe, an denen ich nicht zum Schreiben komme, benötige ich ein gutes Jahr für ein Buch, manchmal auch eineinhalb. Wobei sich Schreibzeit und Recherche da beinahe die Waage halten.

Wie gehst du bei deiner Recherche vor? Hast du dich an allen Schauplätzen längere Zeit aufgehalten?

Um den Leser mitten ins Geschehen zu bringen, ist es mir wichtig, alle Schauplätze selbst zu erforschen, da ich der Meinung bin, dass man die Gegend – mitsamt den Geräuschen und den Gerüchen – nur so authentisch widergeben kann.

Im Hintergrund stehen meist Themen, mit denen ich mich schon beschäftigt hatte, weil sie mich interessieren. Nach einer Grundrecherche im Internet suche ich mir Fachleute, dir mir mit den nötigen Informationen und Hintergründen weiterhelfen. 

Welche drei Tipps kannst du jungen Autoren auf den Weg geben?

  1. Viel Lesen! In einem Genre, das einen selbst interessiert und das man schreiben möchte und auch Bücher, die einem sprachlich gefallen. 
  2. Das Handwerk lernen! Seminare besuchen, die Texte gegenseitig korrigieren (hier sind Foren sehr hilfreich) und offen für konstruktive Kritik sein. 
  3. Netzwerken! Sich mit anderen Schreiblustigen (ob gestandene Autoren oder Hobbyschreiber) austauschen, Kummer und Nöte teilen und sich Tipps holen. 

Vielen lieben Dank für dein tolles Interview, liebe Ute.

Wenn ihr mehr über Ute erfahren möchtet, informiert euch gern hier:

Ute BareissUte Bareiss
Weltumseglerin und Autorin
Freie Lektorin und Übersetzerin
<<< www.ute-bareiss.de >>>
<<< www.weltenbummler-blog.de >>>
<<< www.facebook.com/ute.bareiss.autorin >>>
<<< Twitter @ute_bareiss >>>
– „Alex-Martin-Thriller“ beim Kieselsteiner Verlag
Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht, Band 1 (April 2015/Juli 2016)
Weißes Gold: Im Sog der Gier, Band 2 (November 2016)
Blauer Tod: Im Netz des Terrors, Band 3 (April 2018)
– „Ein MORDs-Team“ – All Age-Krimiserie, Greenlight Press
Eine verhängnisvolle Erfindung, Band 3 (Oktober 2014)
– „Aus Liebe zum Meer“ – eine Maritime Anthologie, Verlag 3.0 (Juni 2015)


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Selfpublisher-Leben – Spar nicht am Lektorat!

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Was bei einem Verlagsbuch selbstverständlich ist, wird bei so manchem Selbstverleger gern ignoriert: das Manuskript vor der Veröffentlichung professionell lektorieren zu lassen. Der Grund: Zu teuer … Es stimmt, dass die Kosten für ein Lektorat auf dem ersten Blick recht hoch sind, doch sie sind jeden Cent Wert. Wer seine Bücher ohne eine Prüfung auf Rechtschreibfehler, Zeichensetzungsfehler, Logikfehler, Wiederholungen veröffentlicht, wird seine Chancen, mit dem Schreiben Geld zu verdienen, deutlich verringern.

Deshalb kann ich euch nur nahelegen, wirklich jedes eurer Bücher, das ihr selbst verlegt bzw. in einem Selbstverlag herausbringt, lektorieren zu lassen. Je professioneller das selbstverlegte Buch im Gesamtpaket wirkt, desto höher werden eure Leserzahlen und desto besser die Rezensionen sein.

Was ist ein Korrektorat? Was ist ein Lektorat?

Ein Korrektorat beinhaltet die Korrektur

  • der Grammatik,
  • der Rechtschreibung,
  • der Zeichensetzung sowie
  • des Satzbaus.

Das Lektorat ist umfangreicher und umfasst neben einem klassischen Korrektorat außerdem mindestens die Korrektur und Überprüfung

  • der sprachlichen Gestaltung,
  • und der inhaltlichen Gestaltung
  • und des Stils.

Als sehr kritischer Leser prüft der Lektor das Manuskript auf Herz und Nieren. Während man als Autor bzw. Autorin seinem Manuskript gegenüber irgendwann vollkommen betriebsblind wird, erkennt der Lektor, ob eine Figur auch auf Seite 100 noch stimmig ist. Zudem betrachtet er aus professioneller Distanz die Stärken und Schwächen eines Textes und gibt euch Anregungen, wie ein Text optimiert werden kann.

Die Suche nach einem Lektor

Dank des Internets ist es heute relativ einfach, einen Lektor bzw. eine Lektorin zu finden. Ich habe meinen Lektor über die Suchfunktion von Google gefunden. Aber es geht noch einfacher: Auf den folgenden Links findet ihr Lektorenverzeichnisse:

http://www.vfll.de/lektor-in-finden/

http://www.lektorat.de

http://www.lektoren.de

Wem vergebe ich den Auftrag?

Bereits bei der Auswahl der potenziellen Lektoren solltet ihr darauf achten, ob sie sich auf Belletristik (am besten sogar mit Schwerpunkt Kinderbücher, Krimis, Biografien etc.) spezialisiert haben. Wenn ihr einen historischen Roman geschrieben habt, könntet ihr beispielsweise nach einer Lektorin schauen, die den Schwerpunkt Geschichte hat.

Anschließend ist es ratsam, zwei bis drei Lektoren auszuwählen und diese um ein Probelektorat zu bitten. Dieses umfasst meist etwa zwei bis fünf Normseiten, die ihr kostenlos oder kostengünstig lektoriert zurückerhaltet. Auf diese Weise könnt ihr sehen, welcher Lektor für euch in Frage kommt. Es kann nämlich durchaus sein, dass ihr mit dem Stil eures Lektors nicht zurechtkommt – oder vice versa.

Nach dem Probelektorat erhaltet ihr ein Angebot. Ein Korrektor kostet je nach Aufwand  im Durchschnitt zwischen drei und sechs Euro pro Normseite, ein Lektorat zwischen vier und acht Euro pro Seite. Obwohl das Lektorat wirklich keine günstige Angelegenheit ist, solltet ihr den finanziellen Aspekt nicht als Ausschlusskriterium sehen. Denkt daran, dass euer Buch eure Visitenkarte ist. Wer aufgrund eines nicht lektorierten Buches negative Bewertungen erhält, sollte sich nicht wundern, wenn das zweite Buch nicht mehr gekauft wird. Die Leser erwarten auch von einem Selbstverleger ein professionelles Buch.

Korrektursoftware: Weniger Arbeit für den Lektor, günstiger für den Autor

Erleichtert eurem Lektor die Arbeit, indem ihr eure Arbeit immer zunächst durch ein Korrektoratsprogramm laufen lasst. Mit diesem Vorgehen könnt ihr übrigens sogar Geld sparen, denn viele Lektoren bieten die Probelektorate auch aus Eigennutz an: sie sehen auf Anhieb, wie viel Arbeit sie erwartet. Ist ein Manuskript gespickt mit Rechtschreibfehlern, wird das Angebot teurer als wenn diese nur stellenweise auftreten.

DSC_0694Als Buchtipp kann ich euch das Buch von Sylvia Englert empfehlen: So lektorieren Sie Ihre Texte.

 

 

 

 

 

 


Am 1. April startet wieder ein neuer Impulskurs, der dir zu einer täglichen Schreibroutine verhilft!

„Schreibroutine entwickeln in 4 Wochen“ – E-Mailkurs für 15 Euro

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Infos und Anmeldung:

kontakt@denisefritsch.de

Die AGB und die Widerufsbelehrung findest du auf denisefritsch.de.

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Tipps für Romanautoren: 6 Methoden für lebendigere Figuren

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Ein Roman steht und fällt mit seinen Figuren. Figuren, die zu glatt, zu statisch wirken, hinterlassen keinen Eindruck bei den Lesern. Eine Figur muss Tiefe haben, lebendig sein. Die Leser wollen mit der Figur leiden, sich mit ihr freuen und das Gefühl haben, dass es diese Figur tatsächlich gibt.

Eine Figur wirkt umso lebendiger, desto mehr sich der Autor mit ihr beschäftigt und sich bemüht, jede einzelne Schicht von ihr kennenzulernen.

Es gibt einige Methoden, die dabei helfen, seine Figuren zu erkunden, wie beispielsweise diese sechs:

1. Die Checkliste – Gut, dieser Tipp ist ein klassischer, aber dennoch sollte er nicht unerwähnt bleiben. Nutze eine Checkliste bzw. einen Fragebogen, um deine Figur von Grund auf kennenzulernen. Die meisten Schriftsteller (z. B. Elisabeth George, Barbara Noack) nutzen diese Methode, um sich ihren Figuren zu nähern. In vielen Schreibratgebern findet man solch allgemeine Fragen, mit denen man sich auseinandersetzen kann. Fragen wie diese:

  • Wie sieht sie aus? (Geschlecht, Alter, Physis, Augenfarbe, Haarfarbe, Kleidung, besonderes Merkmal)
  • Hat deine Figur ein besonderes Merkmal?
  • Was ist die charakteristischste Eigenschaft deiner Figur?
  • Was motiviert deine Figur?
  • Wie sieht ihre soziale Position aus? (Bildung, Beruf, gesellschaftliche Stellung heute und früher, soziale Beziehungen)

Die Liste der Fragen lässt sich beliebig fortsetzen.

2. Erzähl mir etwas! – Lass deine Figur selbst aus ihrem Leben erzählen. Mit Hilfe dieser Übung lernst du, deiner Figur eine eigene Stimme zu geben, sich in sie einzufühlen. Folge deiner Intuition und sei gespannt, was dein Charakter ausplaudert. Stelle ihm Fragen, die in seine Seele blicken lassen, zum Beispiel:

  • Wie stehst du/stehen Sie zu Gott?
  • Wie sieht dein/ihr Liebesleben aus?
  • Was ist dein/Ihr Lebensziel?
  • Wer ist deine/Ihre beste Freund/in und warum?
  • Wer ist deine/Ihre Feindin und warum?
  • Wie war deine Kindheit?

3. Visualisieren Visualisiere, wie deine Figuren in den Szenen auftreten. Schließe  dazu die Augen und stell dir die Figur in der Szene vor, die du gerade schreibst oder überarbeitest. Nutze dabei all deine Sinne, um diese Szene möglichst genau vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Höre zu, wie deine Figuren miteinander sprechen, beobachte, wie sie sich bewegen und achte dabei auch auf Handbewegungen sowie die Mimik.

Wer im Visualisieren noch nicht geübt ist, wird am Anfang möglicherweise etwas Zeit brauchen, um Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Übung macht den Meister!

4. Einfühlen –  Leiden und freue dich mit deiner Figur. Schließe auch bei dieser Methode die Augen und fühle dich in deine Figur ein. Erlebe selbst, wie es sich anfühlt, wenn deine Protagonistin von ihrem Mann verlassen wird. Oder wie sie leidet, wenn ihre Katze verschwunden ist. Wie fühlt sich deine Figur, wenn sie im Lotto gewinnt? Achte beim Einfühlen auf die Körperreaktionen: Welcher Körperbereich spannt sich an, wenn man wütend ist? Was passiert, wenn man herzzerreißend lacht?

5. Show don’t tell Schreibe nicht darüber, wie eine Figur ist, sondern zeige es. Beispiel: Anstatt „Tina hasst Leon.“ zu schreiben, solltest du Tina entsprechend handeln lassen. Frage dich zu Beginn: Was tut jemand, der hasst? Wie behandelt er Menschen, die er hasst? Wie weit würde jemand in seinem Hass gehen? Wie weit würde deine Figur gehen?

6. Auf Tour – Deine Figur ist Lehrerin oder Bestatterin? Oder arbeitet deine Figur als Chemiker? Wenn du selbst keine eigenen Berührungspunkte mit dem Beruf deiner Figur hast, ist es empfehlenswert, diesen näher kennenzulernen. Trau dich und sprich Menschen an, die denselben Beruf ausüben wie deine Figur. Vielleicht hast du das Glück und darfst diese Menschen an ihrem Arbeitsplatz besuchen? Beobachte sie, stelle Fragen und nutze die Gelegenheit, um mögliche Besonderheiten dieser Menschen herauszufinden.

Der Artikel ist bereis in der Qwertz 04/2017 (Mitgliedermagazin des BVjA) erschienen.

Am 1. April startet wieder ein neuer Impulskurs, der dir zu einer täglichen Schreibroutine verhilft!

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Infos und Anmeldung:

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Die AGB und die Widerufsbelehrung findest du auf denisefritsch.de.

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5 Gründe für „Schreib JETZT deinen Roman!“ und weshalb ich den Kurs schrieb

Hallo ihr Lieben,

in wenigen Tagen, genau genommen am 10.2., beginnt mein aktuelles, überarbeitetes E-Mail-Seminar „Schreib JETZT deinen Roman!“. Da ich wiederholt auf den genauen Zeitplan angesprochen wurde, möchte ich ihn heute an dieser Stelle einmal posten. Zugleich möchte ich euch fünf Gründe nennen, weshalb der Kurs als Katalysator für eine Veränderung in eurem Autorenleben wirken kann.

Deshalb habe ich den Kurs geschrieben

Dieser Kurs liegt mir besonders am Herzen, da ich mit ihm einen Kurs entwickelt habe, der nicht nur das Schreiben an einem Buch/Roman im Fokus hat, sondern auch den Autor selbst. Wie wichtig der Autor, sein Selbstbild als Autor, seine Arbeitsweise und seine Motivation sind, um ein Schreibprojekt zu beenden, habe ich in den vergangenen Jahren selbst erfahren.

In meinen Anfängen als Autorin bin ich ziemlich oft in der Umsetzung gescheitert. Mein Interesse war da, ich schrieb eine Weile an einem Projekt und ließ es schließlich in der sprichwörtlichen Schublade verkümmern. Irgendwann merkte ich: Das Schreiben eines Buches ist kein Kinderspiel und ein plötzlicher Ideenfunke reicht nun einmal nicht aus, um an einem Projekt dranzubleiben. Hinzu kamen die klassischen Begleitumstände, die wohl jeden Autoren wenigstens einmal treffen: Selbstzweifel, Schreibhemmungen, Aufschieberitis, Aufgebenwollen.

Doch die prägendste Erfahrung war meine langanhaltende Schreibblockade, die unter anderem entstand, weil ich zwei schlechte Bewertungen für mein erstes Buch erhalten hatte. Plötzlich hatten die zahlreichen 5*-Bewertungen keine Relevanz mehr; die schlechten Bewertungen pushten meine Selbstzweifel enorm.
Da der Wunsch, als Autorin zu arbeiten und davon leben zu können, tief in mir verankert war, und ich mich selbst aus meinem Tief befreien wollte, habe ich mich weitergebildet. Meine Ausbildung zur Schreibberaterin hat mir schließlich geholfen, meinen Weg als Autorin weiterzugehen. Seitdem begleite ich auch andere Autoren und Autorinnen dabei, ihre Ängste und Selbstzweifel zu besiegen und ihre Hemmungen abzulegen.

Aber selbst wer seine Ängste und Zweifel überwindet, schreibt noch kein Buch. Es gibt so viele Faktoren, die den Erfolg beeinflussen! Diese Erkenntnis führte dazu, dass ich ein Schreibprogramm wie „Schreib täglich“ entwickelte, das Autoren dabei hilft, eine Schreibroutine zu entwickeln und wieder freier, unbelasteter zu schreiben. Doch dieses Praxisbuch muss eigenverantwortlich durchgearbeitet werden. Nicht jeder hat diese Disziplin, denn der Alltag funkt gern dazwischen. Und so habe ich einen weiteren Kurs entwickelt, der auf mehreren Ebenen wirkt und Impulse bietet, wie man seinen Traum vom eigenen Buch umsetzen kann.

5 Gründe für meinen E-Mailkurs „Schreib JETZT deinen Roman!“

Die fünf wichtigsten Gründe für den E-Mailkurs sind für mich:

  1. Tägliche Schreibpraxis: Du entwickelst dank der täglichen Schreibimpulse (insgesamt 70!) eine tägliche Schreibroutine, die du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nach dem Kurs beibehältst. Durch die täglichen Impulse lernst du, dass auch kurze Schreibeinheiten ausreichen, um deinen Roman voranzubringen. Zudem spürst du täglich ein Erfolgserlebnis!
  2. 4 Feedbacks: Objektives Feedback gehört für mich zwingend in meinen  Schreibprozess. Wie oft verzettelt man sich oder ist textblind? Wenn eine dritte Person auf meine Rohfassung wirft und neue Impulse setzt, bringt es mich voran. Deshalb erhältst du von mir während des Kurses Feedback zu deinem Romanthema, deinem Plot, einer Szene und deiner weiteren Vorgehensweise (L 7). Insgesamt erhältst du also 4 professionelle Feedbacks von mir!
  3. Dein Roman wächst und gedeiht: Regelmäßiges Schreiben, fokussiert sein auf ein Schreibprojekt: DAS ist es, was zählt. Dank meiner wöchentlichen Übungen und meinen täglichen Schreibimpulsen arbeitest du kontinuierlich an deinem Roman und bringst ihn so auf Erfolgskurs.
  4. Persönliche Weiterentwicklung: Selbstzweifel und Ängste kommen und gehen, können sich aber auch manifestieren, so dass du irgendwann blockiert bist. Damit dies nicht passiert, arbeitest du während dieses Kurses an deinem Mindset, an deiner Autorenpersönlichkeit, an deinen Zielen und Wünschen. Ich verrate dir Tipps und Übungen, wie du Selbstzweifel, Ängste und Blockaden überwindest.
  5. Neue Perspektiven und Ansätze: Statt eines Standardfragebogens für Figuren zu nutzen, wirst du dich in diesem Kurs mit deinen Figuren und deinem Roman intensiv auseinandersetzen. Durch die Schreibimpulse lernst du, deine Figuren und deine Szenen aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und auf diese Weise tiefer in deinen Roman einzusteigen.

Zeitplan 10.02. bis 01.06.2018

Der Zeitplan sieht folgendermaßen aus:

10. Februar: Kursbeginn, Lektion 1, werktägliche Schreibimpulse
17. Februar: Lektion 2, werktägliche Schreibimpulse
24. Februar: Lektion 3, werktägliche Schreibimpulse
03. März: Lektion 4, werktägliche Schreibimpulse
10. März: Lektion 5, werktägliche Schreibimpulse
17. März: Lektion 6, werktägliche Schreibimpulse

2 Wochen Pause (wer mag, macht sofort weiter)

31. März bis 29. April: 30 Tage Romanimpulse

4 Wochen Pause (wer mag, kann auch sofort weitermachen, wobei ich eine Pause empfehle)

26. Mai bis 01. Juni: Lektion 7, werktägliche Schreibimpulse

Kosten:

Einmalig 99 Euro!

Die AGB und die Widerufsbelehrung findest du auf denisefritsch.de.

Meine Kursteilnehmer haben profitiert:

(Anonym, Kursende im Dezember 2017)

Liebe Denise,

nachdem nun dein Schreibkurs leider schon zu Ende ist, möchte ich dir mein Feedback geben. 

Gerne hätte ich mit dir noch endlos weitergearbeitet, es hat viel Freude bereitet.

  • Deine Rückmeldung zur eingereichten Szene war sehr hilfreich. Ich habe danach gleich weiter gemacht und andere Passagen dementsprechend aktualisiert. Inzwischen habe ich Stück für Stück beim Durchgehen meines Krimis von ganz vorne nochmals geschaut, wo ich noch Dialoge / Monologe mit integrieren könnte, damit die Handlung noch abwechslungsreicher klingt. Ich habe sogar eine fulminante Schlussszene konzipiert als Finale.
  • Nun habe ich aber das Gefühl, dass ich zwar ein sehr gutes Stück weitergekommen bin mit meinem Krimi und ihn definitiv einigen Lesern zwecks Feedback geben werde, weil er nun aus meiner Sicht viel lebendiger geworden ist.

(Anonym, Kursende im Dezember 2017)

Vielen Dank für den interessanten Schreibkurs. Mit Hilfe Deines Kurses habe ich endlich wieder Struktur in meinen Plot gebracht, so dass er jetzt wieder logisch und lückenlos ist. Die Figuren haben Tiefe bekommen und ich habe viele Impulse bekommen, wie man mal mit einem ganz anderen Blickwinkel an die Geschichte rangehen kann, um Schwachstellen zu finden.

Die tägliche Motivation hat mir gutgetan und meine Schreiberpersönlichkeit entwickelt sich weiter. Das Freewriting habe ich integriert, es verschafft mir stets einen freien Kopf. – Lieben Dank für die gute Zusammenarbeit. Ich kann den „etwas anderen E-Mail-Schreibkurs“ nur empfehlen. 

(Anonym, Kursende im Juni 2017)

Liebe Denise, 

herzlichen Dank für den Kurs und all die Anregungen währenddessen. Die Übungen haben viel Spaß gemacht und die Geschichte voran gebracht. Der Kurs hat sich also SEHR für mich gelohnt! Auch dein Feedback zur Einstiegsszene fand ich sehr hilfreich.

 

HAST DU LUST BEKOMMEN? DANN MELDE DICH DIREKT AN! ICH FREUE MICH AUF DICH!

kontakt@denisefritsch.de

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Angebot! Mindestens 11 Wochen täglich schreiben! Schreib JETZT deinen Roman + Impulse für mehr Figurentiefe

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Hand aufs Herz: Das neue Jahr ist 10 Tage alt … hast du deinen Vorsatz, mehr zu schreiben, bereits umgesetzt? Oder bist du gescheitert? Wenn du zu letzteren gehörst, macht das nichts 🙂 Ich habe dir aus der Versenkung 😉 ein tolles Angebot mitgebracht:

Du erhältst meinen 7-wöchigen E-Mailkurs „Schreib JETZT deinen Roman!“ sowie den 30-tägigen Impulskurs für mehr Figurentiefe für nur 99 Euro (statt 129 Euro).

Mit beiden Kursen wirst du

  • täglich motiviert schreiben
  • dich intensiv mit deinem Roman/deiner Romanidee auseinandersetzen
  • deinen Protagonisten und auch deine anderen Figuren vertiefen
  • und vieles mehr!

Wir starten am 10. Februar 2018 mit „Schreib JETZT deinen Roman!“

Warum ich den Kurs geschrieben habe und was er dir zusammengefasst in 5 Punkten bringt, kannst du hier nachlesen.

Kurs 1: „Schreib JETZT deinen Roman!“ 
 

Du hast eine Romanidee, aber kein Ahnung, wie es weitergeht? Oder bist du mit deinem Manuskript nicht zufrieden? Willst du wissen, warum es dir nie gelingt, deine Romanideen umzusetzen?

Dann ist mein E-Mailkurs „Schreib JETZT deinen Roman!“ möglicherweise genau das Richtige für dich!

Dieser Kurs ist kein gewöhnlicher Schreibkurs. In diesem Kurs lernst du auch nicht das Schreiben. Nein, in diesem Kurs geht es um das Umsetzen! Das Fokussieren! Du gewinnst an Selbstvertrauen und Klarheit! Und du erhältst Feedback zu deiner Romanidee, deinem Plot, deiner Figur und einer Szene, die du während des Kurses schreibst!


Erste Woche

Ideensammlung, Worum geht es in deiner Geschichte?, Schreibprozess, Warum schreibst du die Geschichte?, Projektmotto (ca. 18 Seiten)

Zweite Woche

Reinigungsprozess, Figuren, Zeit zum Schreiben gewinnen (ca. 12 Seiten)

Dritte Woche

Plotten, Prämisse, Papiergespräche, Ziele (ca. 18 Seiten)

Vierte Woche

Dein Protagonist, Loslass-Liste, Visualisieren (ca. 13 Seiten)

Fünfte Woche

Literarische Dialoge, Arbeitsplatz, Erfolge im Leben, Erfolgstagebuch (ca. 17 Seiten)

Sechste Woche

Glaub an dich, Szene schreiben (9 Seiten)

Siebte Woche

Rückblick auf die vergangenen Wochen, Reflexionen (3 Seiten)

zzgl. Arbeitsblätter 



  • Du entwickelst eine Romanidee (weiter).
  • Du bringst sie auf den Punkt.
  • Du plottest.
  • Dein Protagonist erhält mehr Tiefe
  • und du schreibst eine erste Romanszene.
  • Du arbeitest an deiner Schreibpersönlichkeit: du wirst nach diesem Kurs mehr Vertrauen in deine Fähigkeiten haben, 
  • du wirst wissen, was du tun kannst, wenn dich eine Blockade packt! 
  • Du lässt deine Schreibängste los, die dich bisher daran gehindert haben, deinen Roman zu schreiben.
  • Dank verschiedener Motivations- und Erfolgsaufgaben setzt du dir realistische Teilziele 
  • und lernst dich auch in Phasen zu motivieren, in denen du dein Schreibprojekt am liebsten hinschmeißen möchtest!
  • Die Techniken helfen dir, an deinem Roman dran zu bleiben und dein Schreibprojekt tatsächlich durchzuziehen. 
  • Werktägliche Schreibimpulse bringen dich in den ersten sechs Wochen deinem Romanprojekt noch näher!

Mehr Infos zu diesem Kurs sowie Kundenstimmen findest du hier


Kurs 2: Impulskurs für mehr Figurentiefe 
 

Mit meinen 30 Roman-Schreibimpulsen dringst du noch tiefer in deinen Roman, vor allem aber in deine Figuren ein. Ich gebe dir täglich über einen Zeitraum von einem Monat spannende Impulse, mit deren Hilfe du deine Figuren und deinen Roman aus neuen Perspektiven betrachtest.

Ganz nebenbei etablierst du eine tägliche Schreibpraxis, die du nach den vier Wochen mit Sicherheit nicht mehr missen möchtest. Die Roman-Schreibimpulse werden wie bei den anderen Schreibimpulsen ergänzt durch

  • Motivationszitate: Ich liebe sie und nutze sie täglich, um mich zu motivieren. Denn wenn man solch kluge Aussagen liest, hat man oft einen Aha-Effekt und handelt effektiver.
  • Spannende Links: Ich schlage dir in jeder Mail einen Link vor, der mit dem Schreiben in irgendeiner Weise zu tun hat.
  • Schreib- oder Autorentipps: Dich erwarten zudem 30 Tipps rund um das Thema Schreiben und Autorenleben.
Ablauf:
 

ZEITPLAN 10.02. BIS 01.06.2018

Der Zeitplan sieht folgendermaßen aus:

10. Februar: Kursbeginn, Lektion 1, werktägliche Schreibimpulse
17. Februar: Lektion 2, werktägliche Schreibimpulse
24. Februar: Lektion 3, werktägliche Schreibimpulse
03. März: Lektion 4, werktägliche Schreibimpulse
10. März: Lektion 5, werktägliche Schreibimpulse
17. März: Lektion 6, werktägliche Schreibimpulse

2 Wochen Pause (wer mag, macht sofort weiter)

31. März bis 29. April: 30 Tage Romanimpulse

4 Wochen Pause (wer mag, kann auch sofort weitermachen, wobei ich eine Pause empfehle)

26. Mai bis 01. Juni: Lektion 7, werktägliche Schreibimpulse

 

Kursbeginn ist der 10. Februar 2018. Zu diesem Zeitpunkt erhältst du die erste Lektion mit drei verschiedenen Aufgaben. Für diese Lektion hast du eine Woche Zeit, bevor in den darauffolgenden Wochen (immer freitags) fünf weitere Lektionen folgen.
Von Montag bis Freitag erhältst du darüberhinaus spannende Schreibimpulse, die
dich dazu ermutigen, kreativ und frei zu schreiben und damit Ängste, Blockaden und Hemmungen
zu überwinden und eine neue Schreibroutine zu entwickeln.
 
Nach sechs Wochen hast du erst einmal zwei Wochen Pause (es sei denn, du möchtest direkt mit
dem zweiten Kurs anschließen). 
Nach den zwei Wochen geht es dann also spätestens mit dem Impulskurs weiter. Dieser bringt dich deinen
Figuren auf spielerische Weise näher. Es ist immer sehr spannend, was man alles über seine
Figuren erfahren kann, wenn man sich ausgiebig mit ihnen beschäftigt.
30 Tage wirst du dies tun. Und nein, das ist keineswegs langweilig! 
 
Anschließend hast du wieder die Wahl: Machst du eine Pause von vier Wochen oder
schließt du direkt mit der 7. Lektion des ersten Kurses an? Ich empfehle eine Pause,
damit du dich erst einmal sammeln und sehen kannst, ob und wie du ohne mich zurecht kommt.
Lektion 7 ist die Abschlusslektion, die dich noch einmal mit weiteren 5 Schreibimpulsen unterstützt.
 
Die Erfahrung meiner bisherigen Kursteilnehmer zeigt, dass meine täglichen Mails 
motivieren und dafür sorgen, dass sich eine echte Schreibroutine entwickelt. Zudem 
sind bisher alle mit ihren Schreibprojekten ein großes Stück weitergekommen! Ein paar Kundenstimmen habe ich hier einmal zusammengefasst. 

Fazit:

Mit meinem Angebot wirst du mindestens 11 Wochen täglich schreiben und zudem noch Feedbacks zu deiner Romanidee erhalten!

Hast du Lust bekommen? Dann melde dich direkt an! Ich freue mich auf dich! (Anmeldeschluss ist der 09.02.2018)!

kontakt@denisefritsch.de

Version 4

 

Die AGB und die Widerufsbelehrung findest du auf denisefritsch.de.

Bullet Journal – Top organisiert als Autor (Teil 1)

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Produktivität, Zeiterfassung, To-do-Listen aufschreiben und abarbeiten … In den letzten Jahren wurden zahlreiche Apps und Programme entwickelt, die unsere Effektivität steigern, unsere tatsächliche Produktivität erfassen und schlechte Gewohnheiten identifizieren sollen. Es gibt viele, die damit glücklich sind. Ich gehöre nicht dazu. 🙂 Ich habe mein Handy nicht ständig dabei, vergesse, in die Apps zu schauen oder klicke aufpoppende Fenster einfach weg.

Aus diesem Grund habe ich lange Zeit auf handelsübliche Kalender gesetzt. Zuletzt hatte ich einen Familienkalender, um alles unterzubringen, an das ich im Familien- und Berufsalltag denken muss. Aber auch hiermit bin ich nie 100 %ig zufrieden gewesen. Denn die vorgefertigten Seiten ließen kaum Raum für individuelle Eintragungen.

Tja, und schließlich habe ich vom Bullet Journal gehört – damit hat sich für mich eine neue Welt eröffnet! Hier darf ich mich austoben. Ich kreiere seitdem flexibel jeden Monat einen Kalender, der auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist und den ich jederzeit verändern kann.

Ihr habt sicherlich bereits von den Bullet Journals gehört, oder? Auf den Social Media Plattformen sind sie seit einigen Monaten zu bestaunen. Die Community wächst 🙂 Die Buchhandlungen bieten immer mehr Material für diesen Trend aus den USA an: Stifte, Stempel, Masking Tape, Notizbücher und vieles mehr.

Mittlerweile nutze ich das Bullet Journal seit ein paar Monaten und kann tatsächlich von mir sagen, dass ich in vielen Bereichen meines Lebens effektiver geworden bin. Ich habe dank des Bullet Journals mehr Struktur und Ordnung in mein Leben gebracht. Zudem freue ich mich immer auf die letzte Woche im Monat 🙂 Denn dann tobe ich mich wieder aus und sitze am Schreibtisch, um mein Journal für den nächsten Monat zu malen, skizzieren und kleben.

Ich möchte euch heute das Bullet Journal vorstellen und euch in weiteren Blogeinträgen zeigen, wie es mir den (Autoren-)Alltag erleichtert.

Wer hat es erfunden?

So viel Zeit muss sein: Erfunden wurde das Bullet Journal ( Bullet Point, den Punkten vor Aufzählungen) vom New Yorker Designer Ryder Carroll. 🙂 Carroll hat ein Mischmasch aus Notizbuch, Kalender und Tagebuch konstruiert und begeistert damit Millionen Menschen weltwelt.

Bei ihm wurde als Kind eine Lernschwäche diagnostiziert. Er konnte sich schlecht konzentrieren, so dass der Arzt ihm empfahl, alles aufzuschreiben. Dies tat er. Über zwanzig Jahre feilte er an einer Technik, die es ihm ermöglichte, seine Gedanken zu ordnen. 2012 gelangte sein System an die Öffentlichkeit, Blogger erfuhren davon und der Hype begann. Glücklicherweise, denn

Für wen eignet sich das Bullet Journal?

Wer auf die digitalen Produkte verzichten will und gern kreativ und flexibel ist und dabei noch gern mit Papier und Stiften arbeitet, wird das Bullet Journal wirklich lieben. Es macht so viel Spaß! Gut, es ist etwas zeitaufwendig, besonders am Anfang. Aber diese Investition lohnt sich.

Welche drei Vorteile bietet das Bullet Journal?

1. Die Gedanken werden geordnet.
2. Es ist flexibel.
3. Der Alltagsstress reduziert sich.

Was braucht man für ein Bullet Journal?

Essentiell sind ein Notizbuch und Stifte und ein Lineal. Mit diesen Dingen kann man bereits ein simples Bullet Journal erstellen. Für mehr Übersichtlichkeit und um das BuJo ein bisschen aufzupeppen, kann man Textmarker, Filzstifte, Aquarellstifte, Stempel, Aufkleber etc. nutzen.

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Welches Notizbuch ist empfehlenswert?

Theoretisch kann man jedes Notizbuch nehmen. Ich habe verschiedene ausprobiert, bin aber letztendlich bei dem Notizbuch gelandet, das von den Profis empfohlen wird:

LEUCHTTURM1917 Notizbuch Medium (A5), Hardcover, dotted

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Dieses Notizbuch hat mehrere Vorteile: Es hat ein Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen und ein Punkteraster (= dotted), dessen Punkte man perfekt als Hilfslinien nutzen kann. Im Gegensatz zu anderen Notizbüchern drücken die Stifte in der Regel nicht durch das Papier.

Wie gestaltet man ein Bullet Journal?

Das ist das Tolle daran: Jeder ist frei darin, sein Notizbuch so kreieren, wie er es braucht. Viele BuJo-Nutzer sind wirklich sehr kreativ und gestalten ihre Bullet Journals unglaublich schön und interessant. Ich persönlich muss es schlichter halten, weil ich leider weder zeichnen noch malen kann. Aber ich lasse mich gern auf den unzähligen Seiten inspirieren, die es mittlerweile gibt. Ich nutze gern Masking Tape und meine hübschen Textmarker in Pastellfarben.

Auf Pinterest, instagram und youtube kann man sich jede Menge Ideen zur Gestaltung holen. Das mache ich immer, bevor ich mit einem neuen Monat starte.

Bevor du startest

Überlege dir bevor du startest, wofür du das Bullet Journal einsetzen möchtest. Ich wollte anfangs zwei getrennte Bullet Journals führen: eines für den Beruf, eines für den Alltag. Das war dann aber doch etwas kompliziert und vor allem aufwendiger. Nun nutze ich es als Allrounder, denn bestimmte Einträge sind für alle Lebensbereiche wichtig. Ich denke gerade an meinen Wasserkonsum. Ja, richtig gelesen. Viele Bullet Journaler halten ihre Wasserkonsum in ihren Notizbüchern fest. Für mich hat es auf der einen Seite mit Gesundheitsbewusstsein zu tun. Andererseits hat es aber auch mit meiner Arbeit zu tun: ich arbeite unkonzentrierter, wenn ich nicht ausreichend Wasser trinke. Und wenn ich den Konsum festhalte und entsprechend handle, also mehr trinke, kommt es meiner Arbeit zugute. Aber dazu später mehr.

Aufbau des Bullet Journals – Die ersten Seiten

Viele BuJos sind besonders auf den ersten Seiten ähnlich konstruiert. Folgender Aufbau ist sinnvoll:

  • Index/Inhaltsverzeichnis, damit man schnell nachschlagen kann, wenn man etwas sucht
  • Jahresüberblick: alle Monate werden wie in einem normalen Kalender auch einzeln aufgeschrieben
  • „Key“: Darunter versteht man eine Übersicht über alle Zeichen und Symbole, die man im Bullet Journal einsetzt
  • Future Log: Hier werden alle Ereignisse und Termine des nächsten Jahres festgehalten (dazu später mehr)
  • Geburtstagsübersicht
  • UrlaubsübersichtUnd dann beginnt das Bullet Journal bereits immer individueller zu werden. Klassischerweise kommen nun noch die
  • Monatsübersicht
  • Tagesplanung

Darüberhinaus werden die Seiten eines Bullet Journals nach Belieben mit Trackern, Challenges, Collections und vielem mehr gestaltet. Darauf werde ich aber im nächsten Teil eingehen.

Das flexible System ermöglicht, dass man Seiten, die einem in einem Monat nichts gebracht haben bzw. die man nicht mehr benötigt, im nächsten Monat einfach weglassen kann. So ist das BuJo immer an den eigenen Bedürfnissen ausgerichtet.

Wichtige Begriffe:

Tracker: Übersicht über einen Verlauf von bestimmten Tätigkeiten (Gewohnheiten: Habit Tracker)
dotted: gepunktet
Log: Übersicht
Collections: Hier wird alles zu einem bestimmten Thema gesammelt
Doodle: Kritzeleien, Skizzen
Key: Übersicht der verwendeten Zeichen und Symbole
Challenges: Aufgaben
Index: Inhaltsverzeichnis

In den nächsten Teilen dieser Serie gehe ich darauf ein, wie man das Bullet Journal als Autor_in verwenden kann.

Meine Frage an euch: Benutzt ihr ein Bullet Journal? Was sind eure Lieblings-Seiten?

 

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Liebe Grüße,

Denise



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Du willst täglich schreiben, weißt aber nicht, wie und wo du anfangen sollst? Mein Schreibratgeber „Schreib täglich!“ hilft dir auf die Sprünge! Oder möchtest du dich etwas unter Druck setzen lassen? 🙂 Kein Problem! Melde dich zu meinem E-Mail-Seminar „SCHREIB DEINEN ROMAN! – Ein etwas anderer E-Mailkurs“  oder zu täglichen Schreibimpulsen „Tag für Tag schreiben“ an. Ein persönliches Life Coaching für Autoren ist auch möglich: kontakt@denisefritsch.de.

Ankündigung: Interview: Keine Schreibblockaden mehr! – Online Autorenmesse

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Hallo ihr Lieben,

in weniger als zwei Wochen beginnt die Online Autorenmesse. Wenn ihr in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse gewesen seid, habt bestimmt schon von diesem tollen Event gehört, oder? Ab dem 5. November erhaltet ihr acht Tage wertvolle Tipps von Bestsellerautoren und Experten rund um das Thema Bücherschreiben. Ob Bestsellerautoren wie Sebastian Fitzek, Iny Lorenz, Gaby Hauptmann, Andreas Eschbach oder bekannte Experten wie Wolfgang Tischer von literaturcafe.de oder Stephan Waldscheidt uvm. – Jurenka Jurk von Schreibfluss hat sie alle online zusammengebracht. Und ich darf als Expertin ebenfalls dabei sein!

Keine Schreibblockaden mehr! – oder: Warum ich über Schreibblockaden spreche

In meinem Videointerview mit Jurenka (6. Nov., 20.00 Uhr) spreche ich über das Thema Schreibblockaden. Wer mein Buch „Schreib täglich“ kennt, weiß, dass ich selbst darunter gelitten habe, nicht schreiben zu können. Nach der Veröffentlichung meines ersten Ratgebers hat sich in mir ein Widerstand gegen das Schreiben aufgebaut, der eine gefühlte Ewigkeit andauerte (mehr dazu im Interview :-)).

Nach und nach habe ich mich aus dieser Blockade gekämpft und noch währenddessen entschieden, dass ich anderen dabei helfen möchte, ihre Blockaden und Hemmungen zu überwinden. Denn ohne Unterstützung kann eine richtige Schreibblockade sehr belastend sein und viel zu lange dauern. Man WILL schreiben, kann es aber nicht. Was für eine Zeitverschwendung!
Ich habe während meiner „Blockadezeit“ eine Ausbildung zur Schreibberaterin und systemischen Beraterin gemacht, unzählige Bücher gelesen und verschiedene Wege ausprobiert, um wieder in den Schreibfluss zu kommen bzw. zu bleiben. Seit einiger Zeit mache ich außerdem eine begleitende Ausbildung zur Mentaltrainerin, weil ich für mich erkannt habe, dass die mentale Stärke eine große Rolle dabei spielt, ob und wie wir unsere Ziele erreichen.

2015 habe ich einen E-Mailkurs mit einem 30-tägigen Schreibprogramm konzipiert, der vielen Autorinnen und Autoren dabei geholfen hat, eine Schreibroutine zu entwickeln und sich einmal selbst als Autor_in zu reflektieren. Dieser Kurs war so erfolgreich, dass ich ihn einer breiteren Masse zur Verfügung stellen wollte. 2016 habe ich dann zunächst das E-Book „Schreib täglich“, 2017 schließlich die Printauflage herausgebracht.

Schreibblockaden und Schreibhemmungen können aus vielerlei Gründen entstehen. Sie müssen aber nicht so lange andauern wie bei mir damals 🙂 Mein Anliegen ist es, Autorinnen und Autoren dabei zu helfen, Blockaden und Hemmungen zu überwinden und wieder mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu gewinnen, um ihren Traum vom Schreiben zu verwirklichen.

Als mich meine Kollegin Jurenka Jurk von Schreibfluss vor einiger Zeit fragte, ob ich bei der Online-Autorenmesse dabei sein und mir ihr in einem Videointerview über „mein Thema“, sprechen möchte, habe ich mich wahnsinnig gefreut. Dennoch hat es ehrlich gesagt etwas gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, zuzusagen. Ich habe zuvor nicht einmal geskypet geschweige denn ein Videointerview geführt. Auf Fotos bin ich auch selten zusehen. Ich halte mich ganz gern im Hintergrund … aber schließlich habe ich doch zugesagt und bin nach wie vor sehr dankbar für diese Chance. Nun bin ich also als Expertin dabei, nervös zwar, aber voller Freude, euch etwas über dieses Thema erzählen zu dürfen.

Mein Interview seht ihr übrigens am 06. November um 20.00 Uhr.

Meldet euch jetzt an und seid kostenlos dabei, wenn 30 Experten über das Schreiben von Büchern, Marketing und mehr sprechen! Folgt diesem Link und freut euch auf jede Menge Infos!

https://elopage.com/s/schreibfluss?pid=1766&prid=384

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Liebe Grüße,

Denise



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Du willst täglich schreiben, weißt aber nicht, wie und wo du anfangen sollst? Mein Schreibratgeber „Schreib täglich!“ hilft dir auf die Sprünge! Oder möchtest du dich etwas unter Druck setzen lassen? 🙂 Kein Problem! Melde dich zu meinem E-Mail-Seminar „SCHREIB DEINEN ROMAN! – Ein etwas anderer E-Mailkurs“  oder zu täglichen Schreibimpulsen „Tag für Tag schreiben“ an. Ein persönliches Life Coaching für Autoren ist auch möglich: kontakt@denisefritsch.de.