Neue Kurse bei Schreibretreat

Momentan biete ich folgende Kurse an:

  • Kreative Online-Schreibwerkstatt für belletristische Texte 
  • Tag für Tag schreiben – 4 Wochen Schreibimpulse per Mail (Teil 1)
  • Tag für Tag schreiben – 4 Wochen Schreibimpulse per Mail (Teil 2)
  • 30 Tage Roman-Schreibimpulse 
  • Schreib jetzt deinen Roman!

 

Kreative Online-Schreibwerkstatt für belletristische Texte 

In dieser Online-Schreibwerkstatt liegt der Fokus darauf, Szenen, Dialoge und Figurencharakterisierungen zu schreiben und auf diese Weise erste Erfahrungen mit den Bausteinen eines Romans zu machen. Du erhältst in einem vierzehntägigen Rhythmus eine kreative Schreibaufgabe, für die du zehn Tage Zeit hast.

Da du während des Schreibkurses einen festen Feedbackpartner erhältst und selbst andere Texte kommentierst, lernst du auf zwei Ebenen: durch Schreiben sowie durch Beobachten und Kommentieren.

Am Ende des Kurses wirst du zusätzlich von mir ein ausführliches Feedback zu einem deiner Texte erhalten. Du erhältst in diesem Kurs insgesamt 5 Aufgaben.

Themen:

# Figuren
# Show, don’t tell
# innere Konflikte
# Perspektiven
# Dialoge

Termine: 1. September, 13. Oktober
Seminargebühr: 60 Euro

Tag für Tag schreiben – 4 Wochen Schreibimpulse per Mail (Teil 1)

Etabliere mit täglichen Schreibimpulsen deinen täglichen Schreibrhythmus! Du erhältst von mir jeden Tag eine E-Mail mit einem Schreibimpuls. Die Mail wird dich täglich aufs Neue motivieren, eine kurze Einheit von maximal 10 Minuten zu schreiben. Du wirst verschiedene Möglichkeiten entdecken, ins Schreiben einzusteigen.

Du erhältst von mir aber nicht nur 30 kreative Schreibimpulse, sondern auch noch

  • Motivationszitate: Ich liebe sie und nutze sie täglich, um mich zu motivieren. Denn wenn man solch kluge Aussagen liest, hat man oft einen Aha-Effekt und handelt effektiver.
  • Spannende Links: Ich schlage dir in jeder Mail einen Link vor, der mit dem Schreiben in irgendeiner Weise zu tun hat.
  • Schreib- oder Autorentipps: Dich erwarten zudem 30 kurze und ausführlichere Tipps, die dir das Schreiben erleichtern oder euch als Autoren bzw. Autorinnen voranbringen.

Starttermine:
1. September
1. November
Kursgebühr: 15 Euro

Tag für Tag schreiben – 4 Wochen Schreibimpulse per Mail (Teil 2)

Du kannst nicht genug von den Schreibimpulsen bekommen? Dann lade ich dich zu einer zweiten Runde ein. Der Aufbau der Mails ist gleich: Schreibimpuls, Motivationszitat, Links und Tipps. Da die Schreibimpulse nicht aufeinander aufbauen, kannst du natürlich auch in dieser Runde einsteigen.

Starttermine:
13. Oktober
1. Dezember
Kursgebühr: 15 Euro

30 Tage Roman-Schreibimpulse für mehr Figuren-Tiefe 

Mit meinen 30 ausgewählten Roman-Schreibimpulsen dringst du noch tiefer in deinen Roman, vor allem aber in deine Figuren ein. Ich gebe dir täglich über einen Zeitraum von einem Monat spannende Impulse, mit deren Hilfe du deine Figuren und deinen Roman aus neuen Perspektiven betrachtest.

Ganz nebenbei etablierst du eine tägliche Schreibpraxis, die du nach den vier Wochen mit Sicherheit nicht mehr missen möchtest. Die Roman-Schreibimpulse werden wie bei den anderen Schreibimpulsen ergänzt durch

  • Motivationszitate: Ich liebe sie und nutze sie täglich, um mich zu motivieren. Denn wenn man solch kluge Aussagen liest, hat man oft einen Aha-Effekt und handelt effektiver.
  • Spannende Links: Ich schlage dir in jeder Mail einen Link vor, der mit dem Schreiben in irgendeiner Weise zu tun hat.
  • Schreib- oder Autorentipps: Dich erwarten zudem 30 Tipps rund um das Thema Schreiben und Autorenleben.

Starttermine:
1. September
1. November
Kursgebühr: 15 Euro

Schreib jetzt deinen Roman!

Du hast zahlreiche Romananfänge in deiner Schublade, aber bis heute ist es dir nicht gelungen, einen Roman zu schreiben? Manchmal reicht es einfach nicht, dass man weiß, wie es funktioniert. Man muss es auch umsetzen! Und genau das wirst du in diesem E-Mailkurs tun!

Mein E-Mailkurs

• motiviert dich. 

• legt die Grundlagen für deinem Roman. 

• Bestärkt dich. 

• Gibt dir Selbstvertrauen.

Du beschäftigst dich 6 Wochen Schritt für Schritt mit deinem Romanprojekt – eine perfekte Voraussetzung, um auch danach motiviert weiterzumachen!

Der E-Mailkurs umfasst 6 + 1 Lektionen, werktägliche Schreibimpulse und Feedback!

Was bringt dir der E-Mailkurs genau?

• Du entwickelst eine Romanidee oder deine bestehende Romanidee weiter.

• Du bringst sie auf den Punkt.

• Du plottest.

• Du entwickelst deinen Protagonisten

• und du schreibst eine erste Romanszene.

• Du arbeitest an deiner Schreibpersönlichkeit: du wirst nach diesem Kurs mehr Vertrauen in deine Fähigkeiten haben, 

• du wirst wissen, was du tun kannst, wenn dich eine Blockade packt! 

• Du lässt deine Schreibängste los, die dich bisher daran gehindert haben, deinen Roman zu schreiben.

• Dank verschiedener Motivations- und Erfolgsaufgaben setzt du dir realistische Teilziele 

• und lernst dich auch in Phasen zu motivieren, in denen du dein Schreibprojekt am liebsten hinschmeißen möchtest!

• Die Techniken helfen dir, an deinem Roman dran zu bleiben und dein Schreibprojekt tatsächlich durchzuziehen. 

• Fast tägliche Schreibimpulse bringen dich in den ersten sechs Wochen deinem Romanprojekt noch näher!

Wie läuft dieser E-Mailkurs ab?

Dieser E-Mailkurs ist zweigeteilt:

1. In den ersten 6 Wochen erhältst du jede Woche eine Lektion drei Hauptaufgaben (teilweise Unteraufgaben) aus den folgenden Bereichen:

•Schreibaufgabe

•Erfolg und Motivation

•Schreibpersönlichkeitsentwicklung

(Plane für diese Aufgaben pro Woche ca. 2 Stunden ein!)

Außerdem schicke ich dir an jedem Werktag (Mo bis Fr) einen Schreibimpuls, der dich deinem Roman näher bringt: Dieser Schreibimpuls lässt dich jeden Tag kurz innehalten und über deinen Roman nachdenken. Denn du weißt: je mehr Hintergrundinformationen du zu deinen Figuren, ihrer Motivation etc. hast, desto näher kannst du sie deinen Lesern bringen.

2. Nach zwei Monaten melde ich mich erneut mit einer Aufgabe bei dir. Darin reflektierst du dein Schreibverhalten in den vergangenen Wochen. Wir schauen, ob du auf Kurs bist, oder nicht. Wenn nötig, gebe ich dir noch eine Hilfestellung, wie du wieder Fahrt aufnimmst!

Wie sieht das Feedback im E-Mailkurs aus?

•Ein erstes Feedback erhältst du von mir, sobald du dir über deinen Roman Klarheit verschafft hast. Wenn nötig, erhältst du von mir Verbesserungsvorschläge, wie du dein Thema noch fokussierter formulierst.

•Du erhältst ein Feedback zu deinem Plot.

•Zu einer Szene, die du in den ersten sechs Wochen schreiben wirst, erhältst du von mir ein stilistisches Lektorat.

Was kostet der E-Mailkurs?

Du erhältst den Kurs zum Preis von 89 Euro; Ermäßigung für BVjA-Mitglieder: 79 Euro.

Beginn:

05. August

20. August

Weitere Informationen und Anmeldung: kontakt@denisefritsch.de

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DIY: Stehpult selbst bauen für unter 35 Euro

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Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die zeigen, dass das Arbeiten an einem Stehpult positive Auswirkungen auf den Körper und auf den Geist haben. Dabei geht es gar nicht darum, ausschließlich im Stehen zu arbeiten: vielmehr ist es der Wechsel „Stehen-Sitzen“, durch den ein gesünderes Arbeitsleben ermöglicht wird.

Einige Vorteile eines Stehpults:

  • Bewegung durch Steh-Sitz-Dynamik im Büroalltag
  • Entlastung der Bandscheiben
  • Verbesserung der Konzentration
  • Verbesserung der Durchblutung des Körpers

Mittlerweile gibt die Stehtische sogar in günstigen Ausführungen, doch selbst günstig ist nicht immer günstig genug. In meinem Schreibprogramm „Schreib täglich“ empfehle ich, das Schreiben im Stehen erst einmal an einem Bügelbrett auszuprobieren. Das ist wahrlich die günstigste Alternative, denn die Dinger gibt es ja schon für ein paar Euro. 🙂 Ich habe es recht lange genutzt, aber irgendwann war ich es leid, im Büro ständig ein Bügelbrett stehen zu haben. Ich habe mir dann ein Stehpult aus einem Billyregal und einem Brett gebastelt. Das war ganz gut, aber zu hoch. Zwischenzeitlich hatte ich mir ein Stehpult gebraucht gekauft, weil mir die Idee, die ich euch heute vorstellen möchte, erst vor ein paar Tagen kam, als ich den alten Lernturm meiner Tochter entsorgen wollte. Wer von euch kleine Kinder hat, wird den ikea Hack kennen: den selbstgebauten Lernturm nach Montessori.IMG_4769 Meine Tochter ist mittlerweile vier und lange aus dem Alter heraus. Als mein Mann den Sperrmüll wegbrachte, wollte ich ihn schnell auseinanderbauen, um ihm das Geländer mitzugeben und den Hocker zu behalten. Und just in diesem Moment kam mir die Idee, ein Stehpult daraus zu bauen: für dieses musste ich nur die Latten austauschen und ein noch vorhandenes Schrankbrett draufschrauben. Einfacher gehts ja nicht 🙂 Gesagt, getan. Und siehe da: nach wenigen Arbeitsschritten war mein neuer Stehpult fertig. Aber auch, wenn ihr keinen Lernturm zu Hause habt, seid ihr relativ schnell fertig mit dem Aufbau.

Ihr benötigt:

1 ikea Tritthocker Bekväm 12,99 Euro
1 lange, vierkantige Latte/Vierkantholz (die Maße meiner Latte waren: 34 x 34 mm, 2,70 m) aus dem Baumarkt
Holzlatte, ca. 1,50 m, 100 mm breit, 20 mm stark
Arbeitsplatte (meine hat folgende Maße: 80 x 45 x 1,5 cm; es handelt sich um einen Regalboden aus meinem alten Schrank :-))
Säge, falls euer Baumarkt nicht so nett ist, alles zu schneiden
Holzschrauben
Akku-Schraubbohrer + passende
Schleifpapier, wenn nötig
Farbe, wer mag

Vorarbeiten:

  1. Das Vierkantholz wird in vier gleichlange Stücke gesägt. Ich hatte mir zuvor überlegt, wie hoch der Tisch sein sollte und auf den Lernturm Styroporplatten übereinandergestapelt. Als ich die optimale Höhe gefunden hatte, habe ich die Höhe ausgerechnet: Höhe der Arbeitsplatte – Bekvämhöhe = Lattenlänge
    Da ich etwas über 1,70 m bin, brauchte ich eine Lattenlänge von 50 cm. => 4 x 50 cm
    (Alternative: Ihr orientiert euch an den Maßen von anderen Stehtischen.)
  2. Sägt die Holzlatte in vier Teile: 2 à 40 cm, 2 à 24 cm

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Anleitung: Aus Lernturm wird Stehpult

Wenn ihr den Lernturm bereits habt, tauscht ihr einfach die Latten aus und schraubt alles wie gehabt zusammen. Danach wird nur noch die Arbeitsplatte befestigt. Ich habe dazu einfach Schrauben von oben eingedreht. Aber es geht natürlich noch eleganter, von unten. Aber ich bin eher praktisch und pragmatisch veranlagt. Reichte also 🙂

Anleitung: Aus Bekväm wird Stehpult

  1. Nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen sind, schraubt ihr den Tritthocker ohne die Trittfläche zusammen.
  2. Ermittelt von allen Vierkanthölzern die Mitte, indem ihr ein Kreuz einzeichnet: von einer Ecke zur nächsten.
  3. Bohrt in die Mitte ein Loch.
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  4. In jede Ecke der Trittfläche des Tritthockers wird nun ein Vierkantholz angeschraubt. Schön bündig.
  5. Anschließend befestigt ihr die Holzlatten, damit die Vierkanthölzer miteinander verbunden werden können. Nun bekommt euer Konstrukt Stabilität.
  6. Im nächsten Schritt wird die Trittfläche an das Unterteil von Bekväm geschraubt.
  7. Endlich kann die Arbeitsfläche befestigt werden. Ich habe einfach die Schrauben von oben in die Vierkanthölzer eingeschraubt. Wer es eleganter mag, kann Winkel von unten befestigen.
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  8. Wer nun noch Lust hat, kann den Stehtisch abschleifen und/oder streichen. Ich selbst habe ihn erst einmal so gelassen 🙂

Einfach, oder?

Viel Spaß beim Nachbauen!

Liebe Grüße,

Denise



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Du willst täglich schreiben, weißt aber nicht, wie und wo du anfangen sollst? Mein Schreibratgeber „Schreib täglich!“ hilft dir auf die Sprünge! Oder möchtest du dich etwas unter Druck setzen lassen? 🙂 Kein Problem! Melde dich zu meinem E-Mail-Seminar „SCHREIB DEINEN ROMAN! – Ein etwas anderer E-Mailkurs“  oder zu täglichen Schreibimpulsen „Tag für Tag schreiben“ an. Ein persönliches Life Coaching für Autoren ist auch möglich: kontakt@denisefritsch.de.

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Tag 14: Was motiviert dich? –Autorenwahnsinn Sommer-Edition

Heute wird beim Autorenwahnsinn eine Frage gestellt, die ich gern mag. Warum? Weil solche Fragen inspirierende Antworten liefern. Gleich werde ich mich bei den anderen Autoren und Autorinnen umsehen und schauen, was sie motiviert. Dieser Input ist spannend; wahrscheinlich gibt es die eine oder andere Motivationsformel, die sich zu übernehmen lohnt 🙂

Nun möchte ich aber erst einmal die Frage beantworten: Was motiviert mich?

IMG_4196 1. An erster Stelle steht das Feedback meiner Leser und Kunden. Ich freue mich immer, wenn ich eine neue Rezension oder eine Mail erhalte, in der steht, dass er oder sie durch
meine Bücher, Seminare oder Mails wieder schreibt. Das ist Motivation pur, denn es zeigt mir, dass das, was ich tue, anderen etwas bringt und nicht sinnlose Zeitverschwendung ist.

 

 

 

IMG_39052. Motivationszitate – Ja, ich liebe sie tatsächlich. Nicht ohne Grund bekommen die Teilnehmer meiner Challenge jeden Tag ein neues Zitat untergejubelt 😉 Eigennutz, Eigenmotivation 😉

3. Ein neues, fertiges Buch in meinen Händen. Dieser Moment ist unbezahlbar und motiviert für Folgebücher.

4. Diverse Songs, Bücher und Filme. Für einen Motivationskick klick ich mich zu youtube und wähle meine Moti-Songs aus. Sie geben mir sofort neue Energie. Ich werde euch jetzt aber nicht sagen, welche es sind … wahrscheinlich etwas peinlich 😉

5. Mein Kontostand (sowohl bei Ebbe als auch bei Flut) – Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich aus reiner Spaß am Schreiben schreibe. Ich liebe es, wenn ich dafür entlohnt werde. Und wenn mal wenig reinkommt, zeigt es mir, dass ich mich mal wieder etwas mehr anstrengen sollte. Da mein Monatsgehalt als Freiberuflerin nicht konstant ist, ist der Kontostand doch ein sehr hoher Motivationsfaktor, mehr zu tun 🙂

AUTORENWAHNSINN – SOMMERLOCH EDITION – TAG 2

Hallo ihr Lieben,

heute geht es beim Autorenwahnsinn um die Frage nach den Schreibzielen für August. Hier sind meine:

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  • 4 Kapitel für mein Romanprojekt schreiben
  • Meinen Schreibratgeber beenden
  • Kursvorbereitung für meinen neuen Kurs Magisches Schreiben

Ich werde jetzt mal schauen, welche Ziele die anderen Autorinnen und Autoren haben.

Liebe Grüße,

Denise

 

AUTORENWAHNSINN – SOMMERLOCH EDITION – TAG 1

Tag 01: An welchem Projekt schreibst du in diesem Sommer? Mach ein Foto davon!

In meinem Romanprojekt geht Liebe, die DDR, Gefangenschaft, eine Suche nach einer verschwundenen Person und Gier. Auf dem Foto seht ihr einen Teil meiner derzeitigen Rechercheliteratur.

Projekt 2 ist ein neuer Schreibratgeber.

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Runde 2: Neue Sommer-Challenge ab 22.07.

Hallo ihr Lieben,

da die erste Runde meiner Sommer-Challenge so toll anlief und mich einige von euch fragten, ob sie noch einsteigen könnten, möchte ich euch einen zweiten Termin anbieten: die nächste Runde der Challenge beginnt am 22. Juli und dauert ebenfalls 60 Tage. 

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Worum geht es in der Challenge?

Wer lässt sich nicht gern im Sommer vom Schreiben ablenken? Aber: Aus einem Tag werden schnell eine Woche und mehr. Die Schreibpause kann fatal sein: ist man einmal raus aus dem Schreiben, findet man schwer wieder hinein. Viele von euch kennen das sicher, nicht wahr?

Damit das Schreiben auch in den Sommerwochen ständig präsent ist und es keine Ausreden mehr gibt, biete ich in den kommenden acht Wochen ab dem 22. Juli insgesamt 60 motivierende Schreibimpulse an, die euch täglich per E-Mail erreichen. Die Schreibimpulse sind ideal, um Ideen oder auch den eigenen Roman weiterzuentwickeln. Außerdem helfen sie, den Schreibstil zu verbessern und unbefangener und ausdauernder zu schreiben. Und: Ihr schreibt täglich! Frei und kreativ. Und da ihr dann im Flow seid, werdet ihr garantiert das eine oder andere Mal an eurem Schreibprojekt weiterschreiben!

Was bringt euch die Challenge?

Da ich die Impulse einzeln und täglich versende, werdet ihr motiviert und „genötigt“, zu schreiben. Wegklicken gilt nicht! 😉 Die Schreibimpulse versende ich bis sechs Uhr morgens per E-Mail, so dass auch die Frühaufsteher unter euch direkt mit dem Schreiben starten können.

Ihr werdet bereits nach wenigen Tagen bemerken, wie leicht es euch fällt, einfach drauflos zu schreiben. Ihr werdet überrascht sein, welche Ideen in euch schlummern. Und ihr werdet merken, dass sich euer Schreibstil verbessert.

Für wen sind die Impulse geeignet?

Die Schreibimpulse sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Es gibt keinerlei inhaltliche, stilistische oder formale Vorgaben, so dass ihr frei schreiben dürft und könnt. Lest euch den jeweiligen Impuls durch und fangt einfach an, ohne über das „Wie“ und „Worüber“ nachzudenken.

Was beinhalten die Mail außerdem?

Neben den Schreibimpulsen erwarten euch:

  • Motivationszitate: Ich liebe sie und nutze sie täglich, um mich zu motivieren. Denn wenn man solch kluge Aussagen liest, hat man oft einen Aha-Effekt.
  • Spannende Links: Ich schlage euch in jeder Mail einen Link vor, der mit dem Schreiben in irgendeiner Weise zu tun hat. Meine Erfahrung: Es ist großartig, worauf man beim gezielten Suchen stößt!
  • Schreib- oder Autorentipp: In den kommenden Wochen erwarten euch 60 Tipps, die euch das Schreiben erleichtern oder euch als Autoren bzw. Autorinnen voranbringen.

Hast du/Haben Sie Lust, dabei zu sein? Wir starten am 22. Juli 2017.

Kostenbeitrag: 15 Euro für einen Monat oder 25 Euro für beide Monate.

Anmeldeschluss: 21.7.2017

Infos und Anmeldung unter kontakt@denisefritsch.de

Autoreninterview mit Ralf Gebhardt, Autor von „Ich schenke dir den Tod“

 

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(c) Sören Bley

Ralf, schön, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Dein Debütroman „Ich schenke dir den Tod“ ist erst vor wenigen Tagen erschienen. Worum geht es in deinem Krimi? Kannst du ihn in max. fünf Sätzen zusammenfassen?

Mein Kriminalhauptkommissar Störmer jagt einen Psychopaten und Serientäter. Dabei stellt er den Zusammenhang zwischen Leichenfunden und aktuellen Entführungen während eines Klassentreffens auf einem Jungendherbergsschloss her. An diesem Fall droht er zu zerbrechen, denn als ein Freund von ihm grausam ermordet und der Fall damit höchstpersönlich wird, gerät er selbst in tödliche Gefahr.

Du hast dich für Halle (Sachsen-Anhalt) als Schauplatz deines Krimis entschieden. Welche Besonderheiten bietet die Stadt bzw. das Umland für dich als Krimi-Autor?

Ein großer Teil der Handlung findet auch auf Schloss Mansfeld (heute Jugendherberge und Seminarhotel) und im umliegenden Mansfelder Land statt. Dort bin ich aufgewachsen und kenne sozusagen Land und Leute. Heute arbeite ich in Halle und wohne gleich nebenan. Das ist meine Heimat, und diese besondere Regionalität der Menschen und der Gegend ist mir wichtig.

Cover

Richard Störmer ermittelt in „Ich schenke dir den Tod“. Kannst du ihn näher beschreiben? Was ist er für ein Typ?

Störmer ist eckig, manchmal vielleicht schroff, ein Einzelgänger, verletzlich (was er nie zugeben würde), will eigentlich seine Ruhe haben, hasst Fremdbestimmung und hat sich zu wenig um seine Tochter gekümmert. Er ist ein bodenständiger Polizist mit Herzblut und plötzlich frisch verliebt … Ach ja, und er mag Cola mit Kirschgeschmack … ☺

Nun möchte ich noch etwas mehr über dich als Autor erfahren. Seit wann schreibst du etwa?

Als Schüler ging es los, mit Kurzgeschichten. Damals habe ich natürlich niemandem verraten, wie sehr ich die Aufsätze in Deutsch gemocht habe. Lesen und Schreiben waren von da an auch wichtige Freizeitbeschäftigungen für mich.

Wie hast du dir das Schreiben beigebracht? Hast du Kurse besucht?

Zu Beginn habe ich einfach drauflosgeschrieben, später dann unendliche Regalmeter Schreibratgeber und Fachzeitschriften gelesen. Für jeden Autor ist es meiner Meinung nach wichtig, auch im realen Leben vernetzt zu sein, Mitglied einer Schreibgruppe zu sein, vielleicht einer Interessengemeinschaft oder einem Verein anzugehören, Hauptsache, man kann sich austauschen. Online und Offline. Ein Netzwerk aus Schreibfreunden ist großartig. Zurück zur Frage: Ich habe auch ca. 2 Jahre im Rahmen eines Fernstudiums die Romanwerkstatt an der Schule des Schreibens besucht. Hierbei habe ich am meisten über das Schreibhandwerk gelernt.

Wie viel Zeit bleibt dir neben deinem Beruf für das Schreiben? Wie oft schreibst du? Wie sieht dein Zeitplan für das Schreiben aus?

Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, im Schnitt sind es wohl 30 Minuten bis eine Stunde am Tag. Ich versuche, jeden Tag zu schreiben, und sei es nur, Ideen im Notizbuch festzuhalten. Klar, man muss auf etwas anderes verzichten, das fiel mir aber z. B. beim Fernsehprogramm nicht schwer. Schön ist es, dass ich ein Zimmer habe, wo ich auch mal die Tür schließen und ungestört schreiben kann.

Je öfter man regelmäßig schreibt, je eher weiß man, dass man immer schreiben kann, dass es „die Inspiration“ etc., auf die man warten muss, so nicht gibt. Ich bin übrigens Fan vom Plotten geworden. Bevor es losgeht, gibt’s den detaillierten Plan, schon grob in Kapitel aufgeteilt. Daran kann ich mich festhalten, ich weiß, wie es ausgeht, kann egal wann und wo immer zu meinem Plan zurückkommen.

Kannst du überall schreiben oder brauchst du eine spezielle Umgebung, um zu schreiben?

Prinzipiell überall, ich brauche nur etwas Ruhe und meinem PC. Am liebsten schreibe ich im Arbeitszimmer. Wichtig ist, sich wohlfühlen und einen Rückzugsort zu haben, wo man auch mal Notizen rumliegen oder an eine Wäscheleine hängen kann. Was ich noch nicht probiert habe, ist, in einem Café zu schreiben. Vielleicht wäre das einen Versuch wert.

Hast du mentale Unterstützung während des Schreibens? Von wem?

Ich kann mich auf mein Netzwerk verlassen, meine Schreibfreunde und Kollegen. Im richtigen Leben, wie es so schön heißt, treffen wir uns meist auf Messen oder Seminaren. Online ist das aber auch möglich, über Foren und Gruppen usw. Es ist wirklich toll, sich gegenseitig zu unterstützen. Die Freunde haben während des Schreibens oft mehr an mich geglaubt, als ich selbst. Dafür empfinde ich eine tiefe Dankbarkeit.

Planst du oder schreibst du deine Romane einfach drauflos?

Ich plane. Am Anfang ist die Idee. Alles, was mir einfällt, wird erst mal in Stichpunkten zusammengetragen. Gut dabei ist, dass auch in Momenten, in denen ich nicht schreibe, das Unterbewusstsein weiterarbeitet. Irgendwann versuche ich, eine Einteilung in Anfang, Mitte und Schluss zu finden. Ich muss das Ende immer kennen. Dann kann ich nachdenken über Dinge, die ich noch recherchieren muss, über Wendepunkte, falsche Spuren … Aber alles passt dann eben ins Ganze.

Welche Vorteile hat das Planen für dich?

Es gibt mir Sicherheit. Egal wann, ich kann zu jeder Zeit zurückkommen, mich festhalten, weitermachen. Vielleicht ist es ein wenig, als würde man nach Hause kommen. Früher habe ich übrigens einfach drauflos geschrieben, wollte gucken, wie sich was entwickelt. Aber irgendwann kam dann der Klassiker, hoffnungslos verhungert, verstrickt und verloren rund um Seite 100 … Mit dem Plot, dem Plan, sieht es anders aus, da weiß ich, dass ich mein Ziel erreiche. Das heißt nicht, dass man den nicht ändern kann, im Gegenteil, wenn es klare und gut überlegte Gründe gibt, dann auf jeden Fall. Ich könnte jetzt sagen: Der Plot ist für mich nicht heilig, aber nahe dran … ☺

Setzt du dir Schreibziele? Welcher Art?

Mein Plan ist es, in einem Jahr die Rohfassung des Manuskriptes fertig zu haben. Dieses Jahressoll, also die geplanten Kapitel, versuche ich mir in Monatsscheiben zu zerlegen. Dann rechne ist die geschafften Kapitel in Prozent um, damit ich weiß, wo ich stehe. Betriebswirtschaftler eben …

Setzt du dir Schreibtermine oder schreibst du zwischendurch?

Meist abends, wie gesagt, wenn nicht gerade ein Krimi kommt, geht’s auch ohne Fernseher. Während der Schreibzeit verzichte ich auf Mails oder Facebook etc. Meistens gelingt das auch. Offene Fragen notiere ich altmodisch erst mal auf einem Zettel, das schützt vor Ablenkungen, um nicht in den Weiten des Internets zu versinken. Schön ist es, wenn ich ab und zu ein paar Stunden am Stück am Wochenende schreiben kann, da schaffe ich dann deutlich mehr. Wichtig ist, die Familie und die Freunde nicht zu vergessen.

Hast du Rituale oder Herangehensweisen, die dir dabei helfen, regelmäßig zu schreiben?

Der Plot hängt an der Magnettafel, geschaffte Kapitel werden durchgestrichen und die erledigte Prozentzahl daneben geschrieben. Eine Lieblingstasse für den Tee schadet nicht (bei mir ist es eine vom „Tatort“, die ich mal auf der Buchmesse in Frankfurt gekauft habe). Ebenso wichtig ist es, immer ein Notizbuch in Reichweite zu haben. Alle Unterlagen, die ich brauche, will ich erreichen können, ohne vom Schreibtisch aufzustehen.

 

Wie gehst du bei der Entwicklung deiner Figuren vor? Hast du eine bestimmte Vorgehensweise?

Ich habe meist zuerst ein Bild bzw. das Gesicht eines realen Menschen vor mir. Dann suche ich nach Namen. Die Hauptfiguren bekommen ein eigens Figurenblatt (selbst zusammengestellt aus gelesenen Büchern oder besuchten Kursen, man findet auch welche im Internet). Nicht alles, was ich über die Figur weiß, kommt auch später im Buch vor. Um mal kurz zu übertreiben: Die schlanke Schwarzhaarige mit den grünen Augen soll auch auf Seite 200 nicht anders aussehen. Nebenfiguren schreibe ich in eine Liste, wenn sie dann im Manuskript beschrieben werden, schreibe ich die besondere Eigenschaft dort als Stichpunkt einfach dazu, um das später noch zu wissen. Diese wenigen Blätter liegen dann in einer einfachen Mappe neben dem Laptop.

Wie lief die Verlagssuche zu „Ich schenke dir den Tod“? 

Ich wusste zwei Dinge von Anfang an: Es wird schwer und ich gebe nicht auf. An Exposé, Anschreiben und Leseprobe habe ich gründlich gefeilt, dann zuerst Agenturen angeschrieben. Dann wieder die nächsten Agenturen… Das heutige „Nein“ ist wohl die Nichtantwort geworden. Wer auf die Suche geht, darf das alles auf keinen Fall persönlich nehmen. Man braucht mehr Geduld, als man denkt und hat. Anschließend habe ich mich an einige Verlage gewandt. Ich habe mir die ausgesucht, bei denen das Programm passt und mir die Bücher gefallen. Wichtig ist, vorher auf den Internetseiten der Agenturen bzw. Verlage nach den Anforderungen zu schauen und sich exakt daran zu halten. Ich war mir sicher, dass der erste Verlag, der das Gesamtmanuskript anfordert und dann einen Vertrag schickt, der Richtige ist. Und so war es dann auch. Die gesamte Suche habe ich übrigens  immer mit dem Versuch des emotionalen Abstandes in einer Tabelle festgehalten. Wenn ich heute glücklich auf diese Tabelle schaue, bin ich froh, dass ich es mir noch schlimmer vorgestellt habe.

Hast du immer daran geglaubt, dass du es schaffen wirst, deine Bücher zu veröffentlichen?

Ja. Und wenn ich zwischendrin nicht dran geglaubt habe, dann haben das meine Schreibfreunde für mich getan.

Bist du in irgendwelchen Schriftstellerverbänden, zum Beispiel beim BVjA?

Ja, im BVjA, dem Bundesverband junger Autorinnen und Autoren und neu im SYNDIKAT, der deutschsprachigen Kriminalschriftstellervereinigung.

Hat dir deine Mitgliedschaft in diesem Verband messbare Vorteile als Autor gebracht?

Eine gute Frage, denn ich könnte keinen Nachteil nennen. Die Vorteile liegen z. B. in den persönlichen Kontakten, Seminaren, Publikationen, Messebesuchen, Freundschaften … Hier habe ich neben dem Fachlichen viele Gleichgesinnte gefunden. Mit meinem Debüt bin ich dann vor kurzem Mitglied im SYNDIKAT geworden, dessen Mitglieder ja alle Krimis mögen und schreiben …

Was sind deine nächsten Projekte?

Störmer wird wieder ermitteln. Er und ich kennen übrigens schon den fertigen Plot … ☺

Gibt es einen Tipp, den du Schreibenden mit Vollzeitjob mitgeben möchtest?

Auf die Gefahr hin, dass ich eine alte Weisheit zitiere: Man wird nur Autor, wenn man regelmäßig schreibt und den 24 Stunden des Tages persönliche Schreibminuten entführt. Es geht nicht in der Theorie, man muss es tun. Dazu gehört selbstverständlich auch Fachbücher lesen, Seminare und Kurse besuchen, Gleichgesinnte finden und ernsthaft loslegen. Für die Erfüllung des Traumes kann man auf anderes verzichten, wenn man wirklich will.

Sind Lesungen geplant?

Ja, zunächst in meiner direkten Heimat. Es gibt auch schon die ersten Termine.

Wo können dich die Leser im Netz finden?

Auf meiner Seite, auf Youtube mit dem Trailer, auf Facebook und vielleicht auch bald auf Instagram. Für Letzteres müsste ich aber auf ein paar Schreibminuten verzichten ☺

https://www.ralf-gebhardt.de/

https://youtu.be/xsUIU0x05zo

https://www.facebook.com/RalfGebhardtAutor

Ganz herzlichen Dank für das Interview und Dir alles Gute für Deine Projekte sowie immer ganz viel Kraft und Kreativität!