Wenn es beim Schreiben mal klemmt … einfach ein bisschen herumexperimentieren:

Wenn Sie sich während des Schreibens völlig ausgelaugt fühlen, keine Lust mehr haben und immer öfter ihre Freunde bei Facebook besuchen oder Ihre E-Mails abrufen, sollten Sie mit dem Schreiben herumexperimentieren. Beim experimentellen Schreiben gehen Sie nicht strukturiert vor, sondern schreiben einfach kreativ drauflos. Sie treten einen Moment aus Ihrem üblichen Schreibprozess aus und verschaffen sich selbst durch das Experimentieren neue Motivation. Ein netter Nebeneffekt beim Experimentieren: Ihnen wird das Schreibhandwerk zukünftig leichter fallen, Ihre Texte werden lebendiger.

Nicht immer leicht: Kreatives Experimentieren

Ohne erkennbaren Sinn zu schreiben, fällt vielen von uns nicht leicht: In der Schule haben wir den Anspruch entwickeln müssen, alles, was wir tun, möglichst sofort richtig zu machen. Unsere Texte sollten möglichst sofort fehlerfrei sein, Argumentationen sofort nachvollziehbar. Kreative Ergüsse waren selten bis gar nicht erwünscht. Befreien Sie sich von diesem Denken! Sie dürfen Fehler machen! Ihre Rohfassung muss nicht von Anfang an perfekt sein.

Vermeiden Sie die „Keine-Lust-Phase“ durch Kreativität

Oft ist es sinnvoller, über den Tellerrand hinauszuschauen, Texte zu schreiben, die später im Roman, in der Kurzgeschichte oder im Ratgeber keine Verwendung finden. Denn mit kreativen Methoden können wir einen neuen Zugang zu unseren Texten erlangen. Wenn wir beim Experimentieren eine völlig andere Perspektive einnehmen als in unserem Roman vorgesehen, lernen wir unsere Figuren besser kennen. Wenn wir einen Ratgeber schreiben und unsere Zielgruppe schreibend fragen, was sie von uns erwartet, erhalten wir neue Impulse. Darüber hinaus bleiben wir stets im Schreibprozess und lassen uns während einer „Keine-Lust-Phase“ nicht durch Facebook oder E-Mails von unserem Schreibprojekt abhalten. Probieren Sie es aus und experimentieren Sie beim Schreiben. Praktische Schreibanregungen für Ihr literarisches Schreiben finden Sie hier.

Beispielübung: Einen Brief schreiben

Schreiben Sie einen Brief aus der Perspektive einer Figur an einen fiktiven Adressaten. Später können Sie die Ideen, die Ihnen im Brief gekommen sind, umformulieren und übernehmen.

Sie kennen die „Keine-Lust-Phase“ nur zu gut? Lassen Sie sich auch oft ablenken, obwohl Sie Ihr Schreibprojekt unbedingt beenden wollen? – Bei einem individuellen Online-Schreibcoaching suchen wir gemeinsam nach Lösungen, um Sie dauerhaft im Schreibprozess zu halten! Sprechen Sie mich an, ich mache Ihnen gern ein Angebot.

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Nur wer schreibt, der bleibt …

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