Fundgrube – Vorsicht bei unseriösen Verlagen

Jeden Tag stapeln sich auf den Schreibtischen der Verlagslektoren gute und weniger gute Manuskripte. Die Menge ist so enorm, dass die meisten Autoren eine Absage erhalten. Entweder passte das zugesendete Manuskript nicht ins Verlagsprogramm oder es war einfach noch nicht gut genug. Die Enttäuschung über die Absage ist bei den Autoren natürlich groß, doch die meisten sind sich darüber bewusst, dass es selten beim ersten Versuch klappt.

Auf der Suche nach einem anderen Verlag, stoßen Autoren oft auf Anzeigen, die mit dem einheitlichen Tenor „Wir suchen Ihr Buch!“ oder „Wir veröffentlichen Ihr Buch!“ werben. Nach der Zusendung des Manuskripts erhalten die Autoren von diesen Verlagen tatsächlich eine Zusage. Die böse Überraschung folgt dann spätestens bei der Vertragsunterzeichnung: Für die Veröffentlichung des Manuskripts wird ein „Zuschuss“ von mehreren hundert bis tausend Euro gefordert. Dieses Vorgehen ist jedoch unseriös und in der Branche nicht üblich! Informieren Sie sich auf der Homepage des Aktionsbündnisses für faire Verlage, wie Sie sich schützen können. Der Verband deutscher Schriftsteller stellt Musterverträge zur Ansicht, die Sie ggf. mit Ihrem Vertrag vergleichen können.

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