Interview mit dem Autor Peter Georgas-Frey

Soantà © Peter Georgas-Frey

Soantà © Peter Georgas-Frey

Peter Georgas-Frey lebt seit 1999 am Bodensee und hat dort seine zweite Heimat gefunden. Beruflich arbeitete er mit Menschen und „Berufunglich“ mit Wörtern. Benötigt eigentlich fünf weitere Existenzen, um Familie, Berufung, Beruf, Reisen und Lesen unter einen Hut zu bringen.

Peter, du hast bisher zwei Erzählungen und ein Roman veröffentlicht. In welches Genre würdest du deine Bücher einordnen?

„Soantà & Als Paolos Hände reden lernten“ sind am ehesten Erwachsenenmärchen. „Paolo“ kann auch Kinder ansprechen, „Soantà“ ist eher zu ernst.
Die „Revolte“ würde ich zu den Polit-Thrillern zählen, enthält aber auch Elemente aus dem Psychologischen Roman. Ich habe eigentlich nicht ein Genre, sondern möchte irgendwann zu jedem Genre zumindest eine Zeile geschrieben haben.

Welche Erzählung liegt dir besonders am Herzen?

Gemeine Frage :-D! Ein bisschen wie: Welches Ihrer Kinder haben Sie denn lieber?
Aber, wenn sein muss: Vielleicht „Soantà“.

Warum?

Weil es das Kind mit den meisten Ecken und Kanten ist und die meiste Wehmut hat.

Was hat dich zu deinen Geschichten inspiriert?

„Soantà“ war einfach da, kann ich nicht erklären. Zu „Paolo“ hat mich mein Beruf inspiriert, der viel mit den Händen und dem Spüren zu tun hat. Und ein Gedicht über Hände, das ich auf einer Fortbildung gehört habe.
Die „Revolte“ entstand aus einzelnen Szenen, die sich irgendwann von allein in ein Gesamtkonzept fügten.

Du arbeitest derzeit an einem neuen Buch. Worum geht es?

Verrat ich nur in meinem Blog … 😀

Wann wird es denn erscheinen?

Ende des Jahres. Es fehlt noch die vorletzte Durchsicht (muss noch ein bisschen liegen, wie Hefeteig, um aufzugehen), das Lektorat und der letzte Blick.

Wie gehst du beim Schreiben vor?

Das ist ein Gedanke, den ich meide. Ich schreibe einfach viel.

Planst du deinen Plot oder schreibst du einfach drauflos?

Drauflos!

Wie viele Stunden schreibst du täglich bzw. in der Woche?

Das hängt von der Phase ab. Im Schnitt 3-4 mal die Woche 1 bis 2 Stunden. Wenn ein Skript zur Reife gelangen soll, kann es auch täglich sein, (dann) am Wochenende mehrmals am Tag. Daneben suche ich aber auch Phasen, in denen ich das Schreiben auf 1- bis 2-mal die Woche begrenze. So eine ist jetzt gerade.

Wie beginnst du deine Schreibphase? Hast du ein Ritual?

Ich nehme mir vor, eine Weile nix zu schreiben…  Ein Ritual habe ich nicht. Aber oft helfen mir Yoga-Übungen, vor allem meditative, wenn ich ein Skript intensiver und kontinuierlich bearbeite.

Hast du Testleser, die dein Manuskript vorab lesen dürfen?

Meine Frau. Manchmal Freunde. Da Testlesen aber mit Arbeit zu tun hat und viele meiner Freunde viel arbeiten, will ich das keinem zumuten. Ich bin aber immer auf der Suche nach Testlesern die sich das freiwillig antun wollen.

In welcher Phase dürfen deine Testleser das erste Mal dein Manuskript lesen?

Wenn ich es mindestens 2, eher 3 mal überarbeitet habe.

Hast du drei Tipps, die du unerfahrenen Autoren mit auf den Weg geben kannst?

Mach Dir bewusst, was Schreiben für dich bedeutet: Hobby, Beruf, Berufung und setze Dir dementsprechend deine Ziele. Überbewerte das Schreiben nicht: Familie, Freunde, reale Menschen sind wichtiger.
Schreibe gern, aber nicht unter Druck und nicht aus Eitelkeit.

Danke für das Interview, Peter!

Weitere Informationen und Neuigkeiten über Peter Georgas-Frey findet ihr in seinem lesenswerten Blog und auf seinen Homepages: www.soantà.de und www.soanta.de! Wenn ihr wissen wollt, wie Peter seine Cover gestaltet, schaut hier nach.

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