Work-Life-Write-Balance – Habt ihr Tipps?

Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen ist ja schon schwierig genug – aber dann auch noch regelmäßig zu schreiben? Wie gut kann das funktionieren? Wie schafft ihr es, trotz aller Verpflichtungen, an eurem Roman, eurer Kurzgeschichte etc. zu schreiben? Das würde mich interessieren. Warum? Eure Ideen würde ich gern später in einem Artikel verwenden! 😀 Ich freue mich auf eure Kommentare!

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9 Gedanken zu “Work-Life-Write-Balance – Habt ihr Tipps?

  1. Ménard schreibt:

    Jede Nacht nur fünf Stunden Schlaf – und im Urlaub wird auch geschrieben. Die Vorgabe ist eine Seite pro Tag. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Dann geht es.

  2. Oskar schreibt:

    Hab darunter auch gelitten. Längeres gelingt nicht. Aber durch hartnäckige Übung gewinnen Sprache und Verstand: Hab in meiner Sklavenzeit ca. 2000 Seiten Tagebuch geschrieben – größtenteils, meinem Charakter entsprechend, Wutausbrüche und Elegien, gewonnen dadurch aber Sprache und Sicherheit!
    Du hast Zeit. Wir leben zu unserem Glück noch nicht in der Vergangenheit!

  3. Texthase Online schreibt:

    Ich hatte schon mehrere Phasen, in denen ich nicht schreiben konnte oder dachte, dass ich nicht kann oder darf, weil zu viel anderer Kram zu tun ist. Wenn das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten dann ganz im Eimer waren, hlf bei mir ein täglich gesetztes Soll überhaupt nicht. Da ich ja soooooo gern schreibe, habe ich mich für eine geleistete Arbeit mit einer kurzen Schreibphase belohnt. Und was mir auch geholfen hat, ist, absolute „Durststrecken“ zu nutzen, bei Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder in der Arztpraxis, warten auf Angehörige oder Handwerker. Wenn man unterbrochen wird, macht das zunächst mal nichts, denn die nächste Durststrecke kommt bestimmt.

    • rocknroulette schreibt:

      wirst du nicht böse und unleidlich, wenn du nicht „darfst“? und hast du keine angst, deine ideen zu vergessen? ich richte mir eher alles andere passend ein 🙂

      • Texthase Online schreibt:

        Wenn ich sauer werde, was durchaus vorkommt, ist auf jeden Fall die Belohnungsstrategie angesagt. Es mag überheblich klingen, aber ich habe keine Angst davor das Beste oder das Wesentliche zu vergessen. Obwohl man ja nie sicher weiß, ob man nicht schon das aller Beste, den Bestseller schlechthin, schon mehrfach vergessen hat. 😉

  4. rocknroulette schreibt:

    vor der arbeit und beinahe in allen freien minuten, die ruhig genug sind. es gehen öfter mal soziale möglichkeiten dafür drauf, aber schreiben ist auf die dauer nun mal ein exzessiver lebensstil.
    ziele in form von seiten etc. setze ich mir nicht; aber wenn eine idee oder eine geschichte in meinem kopf form annimmt, dann muss sie raus. wie ein nieser – da komme und will ich nicht drumrum.

  5. schreibtischgedanken schreibt:

    Ich habe zwischendurch immer Phasen, in denen Beruf und Pflege absolute Priorität haben. Dann beschränke ich mein Schreiben auf das Notieren von Gedanken und Ideen in Notizbüchern und das Tagebuch führen. So bleibe ich im Fluss. Aber der Sonntag Vormittag gehört auf jeden Fall mir. Dann wird geschrieben.

  6. pgeofrey schreibt:

    Auch, wenn es Gift für die Kreativität ist: Ich schreibe nach Zeitplan. Das geht nicht, wenn ich ein Projekt neu starten will und auch nicht in der letzten Phase vorm Abschluss. Da ich Leben und Menschen aber für wichtiger halte, als Kunst und Literatur, gibt es feste Zeiten für die Familie und feste Zeiten für das Schreiben. Das Berufsleben zwingt mir von allein seinen Stempel auf. Ähnlich wie bei Mènard gibt es auch für mich keinen Urlaub und kein Wochenende, ohne Stift und Tastatur. Ohne das ich das Schreiben damit zu Arbeit und Strafe degradieren möchte. Ich finde es insgesamt bedenklich, wenn man einen Teil seines Lebens gegen den anderen abwägt. Man muss alles was dazu gehört annehmen – oder eben ändern 🙂

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