Die Werkzeuge des Autors: der innere Monolog

Schreibretreat - Autorencoaching Fritsch

Im Gegensatz zum Bewusstseinsstrom spricht sich eine Figur im inneren Monolog selbst an; einen Gesprächspartner gibt es nicht. Die Selbstansprache findet in der Regel gedanklich statt, kann aber durchaus auch laut geschehen. Häufig stellt sich eine Figur im inneren Monolog Fragen, macht sich Vorwürfe oder schmiedet Pläne. Dabei wird sie nicht von einer dritten Person oder dem Erzähler unterbrochen. Der Leser hat das Gefühl, direkt an der Gedankenwelt der Figur teilzuhaben.

Wann kann der innere Monolog eingesetzt werden?

Der innere Monolog hat sich in Konflikt- und Entscheidungssituationen bewährt. Es kann beispielsweise darum gehen, Probleme zu analysieren oder Entscheidungen abzuwägen.

Was muss ich beim beim inneren Monolog beachten?

  • Der innere Monolog beginnt unmittelbar und wird nicht durch „sagte er zu sich“ oder „dachte sie“ eingeleitet.
  • Gedankensprünge sind in einem inneren Monolog erlaubt, jedoch werden sie nicht so extrem genutzt wie bei der Methode des Bewusstseinsstroms.
  • Der innere Monolog wird im Präsens…

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