Figuren charakterisieren – mit dem Eisberg-Prinzip

Schreibretreat - Autorencoaching Fritsch

Charakterisierung von Figuren Eisberg-Prinzip bei Romanfiguren (c) D. Fritsch

Es gibt viele Wege, um eine literarische Figur zu beschreiben. Doch gerade unerfahrene Autoren machen oft den Fehler, ihre Figuren seitenlang zu skizzieren. Ein Hauptaugenmerk legen Sie dabei auf die umfangreiche Beschreibung des Äußeren. Hier versprüht der angehende Autor Langeweile pur! Kaum ein Leser wird an einem Buch dranbleiben, in dem haargenau geschildert wird, wie eine Figur aussieht!

Weniger ist mehr

Das ausführliche Skizzieren des äußeren Erscheinungsbildes ist auch gar nicht notwendig, wie Michael Ende schreibt: „Charakterisieren ist (…) die Kunst, durch einen kleinen Teil das Ganze zu zeigen.“
In der Praxis bedeutet dies, dass ein Autor seine Figur durch unscheinbare Gesten, durch Mimik, durch sein Wesen darstellen sollte, um sie authentisch und glaubhaft erscheinen zu lassen. Das heißt nicht, dass körperliche Eigenschaften wie die Form der Augen, die Statur oder die Gesichtszüge gar nicht eingebracht werden dürften, um eine Figur zu beschreiben. Sie dürfen…

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