Täglich schreiben mit Kleinkind oder Baby

In meinem Schreib-dich-frei-Kurs melden sich immer öfter Mütter (obwohl die Papas auch dürfen ;-)) an, die sich als Autorinnen weiterentwickeln wollen. Sie wissen, dass sie, um ihren Schreibstil zu verbessern, regelmäßig schreiben müssen. Doch wer selbst Mutter/Vater eines (Klein-)Kindes ist, weiß, dass das nicht immer leicht ist. Ich kenne diese Situation nur allzu gut, denn auch ich bin seit 25 Monaten Mutter. In dieser Zeit musste ich erst einmal lernen, das Schreiben in meinen Alltag zu integrieren …

Zu viel Druck schadet

Zunächst lief es gut: Entgegen aller Behauptungen konnte ich in den ersten Wochen mit Baby so arbeiten, wie ich es vorher gewohnt war. Ich konnte bloggen, konnte Schreibaufträge annehmen, habe sogar, wenn auch seeehr knapp, Redaktionsschlüsse eingehalten. Doch mit zunehmender Mobilität unseres neugierigen Mädchens, wurde mein Arbeitspensum immer geringer.

Lange habe ich versucht, mein bisheriges Pensum zu halten. Dabei habe ich mich ständig unter Druck gesetzt, denn schließlich wollte ich den Blog weiterführen, an meinem Manuskript schreiben, meine Auftraggeber zufriedenstellen und das laufende Onlineseminar nicht vernachlässigen. So manchen Abend saß ich bis nachts um eins am Schreibtisch, um alles aufzuholen, was ich tagsüber nicht geschafft habe. Doch die Tage häuften sich, an denen ich überhaupt nicht geschrieben habe. Es gab immer etwas, das gerade wichtiger war als das Schreiben. Und wenn ich einmal freie Zeit hatte, konnte ich mich nicht auf das Schreiben konzentrieren. So kam es, dass ich schließlich beides nicht mehr richtig genießen konnte: das Schreiben und meine kleine Familie. Aber erst ein sehr einschneidendes Erlebnis hat mich dazu gebracht, endlich eine Auszeit zu nehmen.

Weniger ist mehr: Schreiben ohne Druck durch begrenzte Schreibzeit

Diese bewusste Auszeit war sehr wohltuend. Ich habe mich und meine Arbeit reflektiert. Und nach einiger Zeit habe ich wieder begonnen, ohne Druck von außen zu schreiben. Geholfen hat mir dabei unter anderem eine ganz simple Methode: die begrenzte Schreibzeit. Ich habe eine Zeit lang täglich zwischen 10 bis 30 Minuten geschrieben. Manchmal habe ich nur aus mir herausgeschrieben, manchmal habe ich  aus meinem Portfolio Schreibanregungen ausgewählt. Durch das tägliche Schreiben habe ich eine neue Schreibroutine entwickelt, ich schreibe befreiter, kreativer. Und ich habe wieder Spaß am Schreiben gewonnen.

Nun geht meine Tochter in den Kindergarten und das Schreiben hat wieder mehr Raum in meinem Tagesablauf erhalten. Doch sollte wieder einmal eine angespannte Zeit kommen, werde ich auf die begrenzte Schreibzeit zurückkommen. Schon 10 Minuten reichen für ein gutes Gefühl: du schreibst täglich und du entwickelst dich Schritt für Schritt weiter. Wenn dir wieder mehr Zeit zur Verfügung steht, ist der Einstieg in Geschichten und Artikel sehr viel einfacher.

Willst du auch routinierter werden im Schreiben?

Das Schreib-dich-frei-E-Mail-Seminar hilft dir, wieder eine Routine im Schreiben zu entwickeln. Die Werktagsaufgaben sind darauf ausgerichtet, dass du täglich 10 bis maximal 30 Minuten schreibst, ohne gleich den ganzen Tagesablauf umstellen zu müssen. 🙂
Übrigens: Du erfährst diese Schreibzeit als kleine Auszeit aus dem Alltag!

Danke, dass du diesen Beitrag gelesen hast!
Liebe Grüße,
Denise

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