Gegen Selbstzweifel: Mein „Du kannst es doch!“-Glas

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Jeder von uns zweifelt hin und wieder an sich und seinen Fähigkeiten. Wenn es mit der Szene nicht so klappt, wie man es sich wünscht. Wenn der Testleser zu viele Kritikpunkte aufgelistet hat. Wenn die Worte stocken statt zu fließen. Dann will man alles hinschmeißen und nochmal von vorn anfangen … Solche Momente kennt sicher jeder, nicht wahr?

Das ist nichts Ungewöhnliches. Sogar große, erfolgreiche Schriftstellerinnen und Schriftsteller (z. B. Astrid Lindgren) leiden unter Selbstzweifeln. Sie können uns auch zugute kommen, nämlich dann, wenn wir bereit sind, weiterzumachen, mehr zu lernen und zu üben. (Erst wenn die Selbstzweifel dazu führen, dass man nicht mehr schreibt, sollte man sich sorgen machen.)

Für die Tage, an denen die Selbstzweifel wieder einmal an mir nagen, habe ich mir nun ein „Du kannst das doch!“-Glas gebastelt. Darin sammle ich nun alle positiven Feedbacks, Rezensionen und lieben Worte, die ich in der Vergangenheit bekommen habe.
Inspiriert hat mich bereits am Wochenende ein „Happiness Jar“, das ich beim Stöbern im Internet gefunden habe. Man schreibt täglich auf, was einen glücklich macht und legt es in das Glas. So füllt sich das Glücksglas allmählich mit positiven Glücksgefühlen.

Da ich vorgestern ein ganz motivierendes, liebes Feedback zu meinem E-Book „Schreib täglich“ bekommen habe, habe ich meine Inspiration direkt mal in das „Du kannst das doch!“-Glas umgesetzt. Schaden kann es sicher nicht, wenn man mal alle Erfolge in einem Glas hat und bei Bedarf eine Anti-Selbstzweifel-Dosis entnehmen kann 🙂

Was brauchst du?

  • Ein schönes, großes Einmach- oder Marmeladenglas
  • Verzierungsmaterialien wie Bänder, Eddings, Sticker
  • ggf. Sprühlack und Unterlage
  • positives Feedback und persönliche Erfolge, erreichte Ziele etc.

Dann geht es schon los!

  1. Ich habe mit fachhundlicher Unterstützung (keine Sorge, beim Sprayen war Lexie nicht in der Nähe ;-), mein simples Einmachglas vom Flohmarkt mit Edding angesprüht. Das dauerte nicht einmal drei Minuten und hat das Glas blickdicht gemacht.
  2. Ich mag es schlicht. Eigentlich wollte ich mein Glas noch etwas verzieren, doch dieses Babyblau gefällt mir momentan ganz gut. Wenn man will, kann man aber nun seiner Fantasie freien Lauf lassen. Hier könnt ihr euch selbst mal ein paar Happiness Gläser anschauen und euch inspirieren lassen.
  3. Ich habe anschließend noch das Mantra „Du kannst es!“ und eine Lemiskate auf mein Glas geschrieben bzw. gemalt.
  4. Dann beginnt die Auswahl der positiven, motivierenden Worte und Sätze. Ich habe mein E-Mailfach durchforstest, bin meine Amazon-Rezensionen durchgegangen und habe die letzten Ziele, die ich erreicht habe, aufgeschrieben. Dann habe ich sie in ein Dokument kopiert, verkleinert und dann ausgedruckt und ausgeschnitten.
  5. Ich habe die Zitate dann auf kleine Kärtchen geklebt, die irgendwann einmal eine Beilage der Zeitschrift Flow waren. Das diente allerdings nur der spontanen Aufhübschung 🙂
  6. Das Glas kann nun fortlaufend immer erweitert werden.
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(c) Denise Fritsch, Schreibretreat

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(c) Denise Fritsch, Schreibretreat

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(c) Denise Fritsch, Schreibretreat

 

Und wenn die Selbstzweifel dann auftreten …

… schnappt man sich sein „Du kannst es!“-Glas und überzeugt den inneren Kritiker, dass er Unfug redet 🙂

Viel Spaß bei der Umsetzung! 😀

Eine Frage noch an euch :-): Wie meistert ihr Phasen, in denen ihr Selbstzweifel habt?

Denise

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