Tag 14: Was motiviert dich? –Autorenwahnsinn Sommer-Edition

Heute wird beim Autorenwahnsinn eine Frage gestellt, die ich gern mag. Warum? Weil solche Fragen inspirierende Antworten liefern. Gleich werde ich mich bei den anderen Autoren und Autorinnen umsehen und schauen, was sie motiviert. Dieser Input ist spannend; wahrscheinlich gibt es die eine oder andere Motivationsformel, die sich zu übernehmen lohnt 🙂

Nun möchte ich aber erst einmal die Frage beantworten: Was motiviert mich?

IMG_4196 1. An erster Stelle steht das Feedback meiner Leser und Kunden. Ich freue mich immer, wenn ich eine neue Rezension oder eine Mail erhalte, in der steht, dass er oder sie durch
meine Bücher, Seminare oder Mails wieder schreibt. Das ist Motivation pur, denn es zeigt mir, dass das, was ich tue, anderen etwas bringt und nicht sinnlose Zeitverschwendung ist.

 

 

 

IMG_39052. Motivationszitate – Ja, ich liebe sie tatsächlich. Nicht ohne Grund bekommen die Teilnehmer meiner Challenge jeden Tag ein neues Zitat untergejubelt 😉 Eigennutz, Eigenmotivation 😉

3. Ein neues, fertiges Buch in meinen Händen. Dieser Moment ist unbezahlbar und motiviert für Folgebücher.

4. Diverse Songs, Bücher und Filme. Für einen Motivationskick klick ich mich zu youtube und wähle meine Moti-Songs aus. Sie geben mir sofort neue Energie. Ich werde euch jetzt aber nicht sagen, welche es sind … wahrscheinlich etwas peinlich 😉

5. Mein Kontostand (sowohl bei Ebbe als auch bei Flut) – Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich aus reiner Spaß am Schreiben schreibe. Ich liebe es, wenn ich dafür entlohnt werde. Und wenn mal wenig reinkommt, zeigt es mir, dass ich mich mal wieder etwas mehr anstrengen sollte. Da mein Monatsgehalt als Freiberuflerin nicht konstant ist, ist der Kontostand doch ein sehr hoher Motivationsfaktor, mehr zu tun 🙂

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Organisiert, reflektiert und motiviert mit einem Schreibjournal

Artikel aus der aktuellen QWERTZ 1/2017

Organisiert, reflektiert und motiviert mit einem Schreibjournal

Zu Beginn meiner Ausbildung zur Schreibberaterin hat uns der Professor aufgefordert, ein Lernjournal zu führen. Darin sollten wir unsere Erkenntnisse, Erfahrungen, Beobachtungen hinsichtlich der Ausbildung notieren sowie Ideen und Texte sammeln. Es war das erste Mal, dass ich davon hörte. Seitdem nutze ich das Journal bei jedem neuen Schreibprojekt. Ein Journal ist eine Art Tagebuch, in dem Gedanken zu einem bestimmten Projekt festgehalten werden.

Es ist ein großartiger Ort, um zu experimentieren und zu reflektieren. Viele berühmte Autoren haben Journale geführt, unter anderem Franz Kafka, Hermann Hesse, Virginia Woolf oder Hanns-Josef Ortheil.

Der Nutzen eines Schreibjournals

Das Schreiben eines Romans oder eines Ratgebers ist ein langwieriger Schreibprozess, bei dem der Schreibende immer wieder Rückschläge einstecken muss. Mit dem regelmäßigen Schreiben eines Journals lassen sich diese besser verkraften. Man ist organisierter, reflektiert seine Arbeitsschritte, seine Gedanken und Ideen. Erfolge werden ebenso notiert wie Schreibvorhaben. Durch diese Praxis schafft man sich selbst eine Motivationsgrundlage.

Viele Schriftsteller nutzen das Journalschreiben außerdem als Möglichkeit, um ihre Schreibstimme zu entwickeln. Sie geben sich innerhalb des Journals den Raum, schreibend zu experimentieren, Schreibimpulse auszuprobieren und somit Texte zu schreiben, die sie zwar nicht verwenden, die aber dennoch das Schreibprojekt beflügeln. Zudem nimmt das tägliche Journalschreiben die Hürde, mit dem Schreiben überhaupt zu beginnen: vor dem Schreiben nutzt man das Journal, um sich über den vergangenen Arbeitsprozess zu informieren, das Arbeitsvorhaben zu überdenken etc.

Wie führt man ein Schreibjournal?

Für ein Schreibjournals gibt es keine Vorgaben. Sie können skizzieren, schwafeln, zeichnen, Listen machen, Dialoge führen – es ist Ihre Entscheidung, wie Sie vorgehen. In meinem eigenen Schreibjournal gibt es einen vorgegebenen Rahmen, der mir hilft, das tägliche Schreiben zu dokumentieren, meine Gefühle zu reflektieren und zu vermerken, was gut funktioniert hat und wobei ich Schwierigkeiten hatte. Zusätzlich schreibe ich auf, was die nächsten Schritte innerhalb meines Projektes sein sollen.

Das Journal kann beispielsweise folgende Funktionen erfüllen:

– Dokumentation, was an einem (Schreib-)Tag passiert ist – Ideenmanagement
– Analyse und Bewertung von Fremdtexten
– Schreibbegleiter
– Reflexionsinstrument
– Experimentierfeld für Textfragmente – Methodendokumentation

Schauen wir uns die einzelnen Punkte etwas genauer an:

Dokumentieren: In Ihrem Journal können Sie Ihre eigene Arbeitsweise dokumentieren und diese rückblickend analysieren. Wie habe ich mich heute beim Schreiben gefühlt? War ich konzentriert? Woran hat es gelegen, dass ich nicht ins Schreiben kam? Was habe ich heute besonders gut gekonnt? Wie bin ich eingestiegen?

Ideenmanagement: Sie können Ideen festhalten, die Sie im Verlauf Ihrer Geschichte umsetzen wollen. So bekommen Sie die Gedanken aus dem Kopf und können sich wieder auf die Stelle konzentrieren, an der Sie gegenwärtig arbeiten.

Bewerten und Analysieren: Sie können das Journal nutzen, um beispielsweise die Einstiege von Romanen oder Kurzgeschichten anderer Kollegen zu bewerten. Dazu schreiben Sie einfach den Anfang heraus und schreiben Ihre Gedanken nieder. Was hat mir gefallen? Was nicht? War der Einstieg spannend? Warum habe ich ihn spannend empfunden?

Reflektieren: Ihre Journaleinträge sind Ihre späteren Reflexionsinstrumente. Mit Hilfe eines Journals erkennen Sie, welche Gedanken Sie sich wann zu welchen Themen gemacht haben. Sie können die Einträge nutzen, um zu reflektieren, wie Sie zukünftig effektiver arbeiten können bzw. welche Arbeitsschritte und Methoden Sie tatsächlich zu den erwünschten Erfolgen geführt haben.

Experimentieren: Oder Sie nutzen das Journal, um vor Ihrer eigentlichen Arbeit an Ihrem Roman oder an Ihrer Kurzgeschichte eine kreative Schreibübung auszuprobieren. Dadurch entstehen wiederum neue Ideen, die Sie als Schriftsteller in Ihrem Roman umsetzen können.

Wie schreiben andere? Interview mit Ursula Hahnenberg

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch in meinem aktuellen Interview eine sympathische Autorin vorstellen, auf die ich durch eine gemeinsame Bekannte aufmerksam geworden bin. Ich lese gerade ihr aktuelles Buch „Wolfstanz“, das am 17. April ganz frisch im Goldmann-Verlag erschienen ist.

In ihrem Buch ermittelt die Försterin Julia Sommer. Eine Försterin, die ermittelt? Ja. Und zwar richtig gut! Warum sich Ursula Hahnenberg für eine Försterin als Protagonistin entschieden hat und wie sie beim Schreiben vorgeht, erfahrt ihr in meinem Interview mit ihr. Dieses Interview gehört zur Reihe „Wie schreiben andere?“.

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Ursula Hahnenberg, Jahrgang 1974, lebt mit Mann, zwei Jungs und zwei Katzen in einem kleinen Dorf in der Nähe von München. Sie studierte Forstwissenschaften, arbeitete bei einer Baumaschinenfirma, einem Autohersteller und einer Unternehmensberatung, hatte einen Laden für Modelleisenbahnen und einen für Kinderbekleidung. Heute ist sie als freie Autorin tätig und schreibt neben Büchern auch Artikel und Kolumnen. Außerdem korrigiert und lektoriert sie Texte.

Liebe Uschi, wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon als Kind viel gelesen und als Jugendliche angefangen zu schreiben. Aber ich habe mich damals nicht wirklich getraut, das jemand anderem zu lesen zu geben. Erst viele Jahre später habe ich meinen Traum wahrgemacht, habe eine einjährige Belletristikausbildung absolviert und (wieder) angefangen zu schreiben.

Gibt es einen Autor, eine Autorin, der/die dich inspiriert?

Es gibt viele AutorInnen, die mich beeindruckt haben, aber in diesem Zusammenhang würde ich gerne Zoë Beck nennen. Ihre Kriminalromane sind spannend, toll recherchiert und brandaktuell.

Du arbeitest heute als freie Autorin und Lektorin. Was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?

Am besten gefällt mir, dass ich mich den ganzen Tag mit Schreiben und Lesen, mit Geschichten beschäftigen darf. Das sind meine absolut liebsten Tätigkeiten: meinen eigenen und den Geschichten anderer AutorInnen ans Licht helfen.

Dein erster Krimi „Teufelsritt: Ein Fall für Julia Sommer“ erschien 2016. Was hat sich seitdem für dich verändert?

Ich schreibe mehr und zielgerichteter. Ich lese Rezensionen. Manchmal treffe ich Leute, die mein Buch gelesen haben. Aber die größte Veränderung ist wohl, dass ich meine Scheu, vor Publikum vorzulesen überwunden habe und es jetzt sogar richtig gerne mache.

Wie bist du auf die Idee zu dieser Geschichte gekommen?

Die Kernfrage war für mich: Was passiert, wenn eine Frau beschuldigt wird, ihren Chef ermordet zu haben. Und dann war mir recht schnell klar, dass die Hauptfigur Försterin sein soll. Also eine Frau, die sich in einem „Männerberuf“ durchsetzt. Die eine Waffe bedienen kann, obwohl sie keine Polizistin ist.

Wer ist deine Protagonistin Julia Sommer? Kannst du sie kurz beschreiben?

Julia ist Mitte dreißig, sie arbeitet als Försterin im Privatwald. Zusammen mit ihrer Großmutter und ihrem Sohn wohnt sie im Forsthaus. Julia hat früh ihre Eltern durch einen Autounfall verloren und ist dadurch sehr selbstständig und manchmal ein bisschen eigensinnig. Gerechtigkeit ist ihr wichtig, genauso wie der Wald und die Achtung vor der Natur. Aber an erster Stelle stehen ihr Sohn Florian und ihre Großmutter.

IMG_1913.JPGAm 17. April ist mit „Wolfstanz“ dein zweiter Julia-Sommer-Fall erschienen. Worum geht es darin?

Im „Wolfstanz“ verschwindet ein Mädchen beim Joggen. Zeitgleich taucht ein Wolf im Wald auf und die Menschen fragen sich, ob ein Zusammenhang besteht.

Wie gehst du beim Schreiben einer Geschichte vor? Planst du oder schreibst du einfach drauf los?

Ich plane sehr genau, mit Plot und Kapitelplan. Ich halte das gerade beim Krimi für sehr wichtig, um die verschiedenen Fäden nicht zu verlieren, sondern zu einem möglichst spannendem Ganzen zu verflechten. Aber auch bei Kurzgeschichten steht der Handlungsablauf vorher zumindest im Kopf schon fest.

Wie viele Stunden schreibst du täglich oder pro Woche? Hast du feste Schreibzeiten?

Wenn ich eine Schreibphase habe, nehme ich mir täglich eine bestimmte Anzahl von Seiten vor, das dauert an einem Tag mal länger, an anderen etwas kürzer. Insgesamt versuche ich, jeden Tag, auch wenn ich in andere Projekte eingespannt bin, mindestens eine Seite zu schreiben.

Und wie beginnst du eine Schreibphase?

Ich recherchiere. Meist gestalte ich ein Notizbuch für das Projekt, in dem notiere ich passende Namen, Orte, mache Skizzen oder klebe Zeitungsausschnitte ein. Damit finde ich mich in meine Figuren und in die Geschichte ein. Wenn ich zwischendurch ins Stocken gerate, nehme ich das Notizbuch wieder zur Hand.

Was hast du während des Schreibens deiner beiden Krimis über dich als Autorin gelernt?

Schreiben lernt man nur dadurch, dass man es tut. In meinem Fall heißt das auch, dass ich mich immer wieder gegen meine innere Kritikerin durchsetzen muss. Die Erkenntnis, dass ich auch als Lektorin tauge, hilft mir dabei, auch wenn ich damit nicht sagen will, dass man die eigenen Texte lektorieren könnte.

Du wirst durch eine Verlagsagentur vertreten. Wie lange hat die Suche nach einer passenden Agentur gedauert und wie bist du vorgegangen.

Ich habe mich bei der Agentur gemeldet und mit Leseprobe und Exposé beworben. Beides hat gefallen und nachdem die Agentin den ganzen Roman gelesen hat, haben wir einen Vertrag abgeschlossen. Das dauerte insgesamt ein paar Monate.

Was ist dein nächstes Projekt?

Zuallererst werde ich jetzt eine Kurzgeschichte schreiben, die ich bei einem Wettbewerb einreichen möchte. Danach werde ich mich entweder um den dritten Band um Julia Sommer kümmern oder einen Stand-Alone Thriller schreiben. Und dazwischen möchte ich mich noch um die Veröffentlichung einer Sammlung von Kolumnen, die ich in den vergangen Jahren für eine Zeitschrift geschrieben habe, kümmern. Und natürlich werde ich jetzt anfangen, für die anstehenden Lesungen zu üben.

Vielen lieben Dank für deine Fragen! Das Interview hat mir großen Spaß gemacht

Weitere Informationen zu Ursula Hahnenberg findet ihr auf ihrer Homepage!

 

 



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Du möchtest auch endlich dein Buch veröffentlichen, findest aber nicht in den Schreibflow? Mein aktueller Schreibratgeber „Schreib täglich!“ hilft dir auf die Sprünge! Oder möchtest du dich etwas unter Druck setzen lassen? 🙂 Kein Problem! Mein neues E-Mail-Seminar „SCHREIB DEINEN ROMAN! – Ein etwas anderer E-Mailkurs“ beginnt am 13. Mai.

Printbuch: Schreib täglich!

Hallo ihr Lieben,

es ist momentan etwas still auf dem Blog, aber das hat seine Gründe: Im Hintergrund arbeite ich an neuen Projekten und Seminaren für euch! 🙂

Heute möchte ich euch mein neues altes Buch zeigen, das seit Montag im Handel ist. Ich habe die beiden E-Books „Schreib täglich!“ und „365 kreative Schreibimpulse“ überarbeitet und zu einer Printausgabe zusammengeführt (für alle, die keine E-Books mögen und sich lieber durch echtes Papier arbeiten …).

Ihr könnt das Buch in jeder Buchhandlung – online oder lokal – erwerben und direkt mit eurem Schreibprogramm loslegen! Nutzt den Frühling, um neue Ideen zu kreieren!

Hier sind ein paar Fakten über das „Schreib täglich!„:

228 Seiten
12,99 Euro
ISBN-13: 978-3743195257

Liebe Grüße,

Denise

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Darum geht es in „Schreib täglich!“:

Mit diesem Buch erhalten Sie zwei praxiserprobte Bände aus der Reihe „Selbstcoaching für Autoren“, die Sie dazu motivieren, täglich zu schreiben:

Band 1: Schreib täglich!: Ein 30 x 15 Minuten Schreibprogramm für Autoren
Band 2: 365 kreative Schreibimpulse: Finde Tag für Tag Inspirationen für deine Geschichten
„Schreib täglich!“ ist ein Praxisbuch, das Sie bei der Entwicklung einer täglichen Schreibroutine unterstützt. Es ist ideal für Einsteiger, aber auch Fortgeschrittene profitieren von den über 30 kreativen Schreibübungen. Mit der Zielsetzung, maximal 15 Minuten täglich zu schreiben, überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund und etablieren das Schreiben in Ihrem Alltag. Mit Hilfe der sechs zusätzlichen Aufgaben beobachten und analysieren Sie Ihr eigenes Schreibverhalten, treten in Kontakt mit Ihrem inneren Kritiker und lernen, sich selbst zu motivieren.

In nur sechs Wochen
– entwickeln Sie eine tägliche Schreibroutine
– werden Sie als Autor oder Autorin selbstbewusster
– fördern Sie Ihren sprachlichen Ausdruck
– überwinden Sie Ihre Angst vor jedem Schreibbeginn
– werden Sie schneller, freier schreiben als zuvor
– lernen Sie, weniger perfektionistisch zu sein und die Worte einfach fließen zu lassen
– lernen Sie inspirierende Schreibaufgaben kennen, mit denen Sie
– jederzeit experimentieren können
– erhalten Sie ein großes Portfolio an Aufgaben, die Sie auch
– zukünftig in Schreibstimmung versetzen
– reflektieren Sie Ihr eigenes Schreibverhalten
– setzen Sie Ihre Kreativität frei

Im zweiten Teil werden Sie die 365 Schreibimpulse über das Schreibprogramm hinaus zum Schreiben anregen. Schreibimpulse sind das ideale Werkzeug, um neue Ideen zu generieren, entspannt in einen Schreibprozess einzusteigen oder Schreibblockaden zu verhindern. Wenn Sie auf der Suche nach frischen Ideen für einen neuen Roman oder eine Kurzgeschichte sind, werden Sie mit Hilfe dieser 365 Schreibanregungen schnell fündig. Sie aktivieren Ihre Kreativität auf der Stelle!

Schreib deinen Roman! – Ein etwas anderer E-Mailkurs

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Du hast zahlreiche Romananfänge in deiner Schublade, aber bis heute ist es dir nicht gelungen, einen Roman zu schreiben? Manchmal reicht es einfach nicht, dass man weiß, wie es funktioniert. Man muss es auch umsetzen! Und genau das tust du in diesem E-Mailkurs!

Mein E-Mailkurs

  • motiviert dich. 
  • legt die Grundlagen zu deinem Roman. 
  • Bestärkt dich. 
  • Gibt dir Selbstvertrauen.

Du beschäftigst dich 6 Wochen Schritt für Schritt mit deinem Romanprojekt – eine perfekte Voraussetzung, um auch danach motiviert weiterzumachen!

Der E-Mailkurs umfasst 6 + 1 Lektionen, werktägliche Schreibimpulse und Feedback!

Was bringt dir der E-Mailkurs genau?

  • Du entwickelst eine Romanidee (weiter).
  • Du bringst sie auf den Punkt.
  • Du plottest.
  • Du entwickelst deinen Protagonisten
  • und du schreibst eine erste Romanszene.
  • Du arbeitest an deiner Schreibpersönlichkeit: du wirst nach diesem Kurs mehr Vertrauen in deine Fähigkeiten haben, 
  • du wirst wissen, was du tun kannst, wenn dich eine Blockade packt! 
  • Du lässt deine Schreibängste los, die dich bisher daran gehindert haben, deinen Roman zu schreiben.
  • Dank verschiedener Motivations- und Erfolgsaufgaben setzt du dir realistische Teilziele 
  • und lernst dich auch in Phasen zu motivieren, in denen du dein Schreibprojekt am liebsten hinschmeißen möchtest!
  • Die Techniken helfen dir, an deinem Roman dran zu bleiben und dein Schreibprojekt tatsächlich durchzuziehen. 
  • Fast tägliche Schreibimpulse bringen dich in den ersten sechs Wochen deinem Romanprojekt noch näher!

Wie läuft dieser E-Mailkurs ab?

Dieser E-Mailkurs ist zweigeteilt:

1. In den ersten 6 Wochen erhältst du jede Woche eine Lektion drei Hauptaufgaben (teilweise Unteraufgaben) aus den folgenden Bereichen:

  • Schreibaufgabe
  • Erfolg und Motivation
  • Schreibpersönlichkeitsentwicklung

(Plane für diese Aufgaben pro Woche ca. 2 Stunden ein!)

Außerdem schicke ich dir an jedem Werktag (Mo bis Fr) einen Schreibimpuls, der dich deinem Roman näher bringt: Dieser Schreibimpuls lässt dich jeden Tag kurz innehalten und über deinen Roman nachdenken. Denn du weißt: je mehr Hintergrundinformationen du zu deinen Figuren, ihrer Motivation etc. hast, desto näher kannst du sie deinen Lesern bringen.

2. Nach zwei Monaten melde ich mich erneut mit einer Aufgabe bei dir. Darin reflektierst du dein Schreibverhalten in den vergangenen Wochen. Wir schauen, ob du auf Kurs bist, oder nicht. Wenn nötig, gebe ich dir noch eine Hilfestellung, wie du wieder Fahrt aufnimmst!

Wie sieht das Feedback im E-Mailkurs aus?

  • Ein erstes Feedback erhältst du von mir, sobald du dir über deinen Roman Klarheit verschafft hast. Wenn nötig, erhältst du von mir Verbesserungsvorschläge, wie du dein Thema noch fokussierter formulierst.
  • Du erhältst ein Feedback zu deinem Plot.
  • Zu einer Szene, die du in den ersten sechs Wochen schreiben wirst, erhältst du von mir ein stilistisches Lektorat.

Was kostet der E-Mailkurs?

Du erhältst den Kurs zum Preis von 89 Euro, BVjA-Mitglieder bezahlen 79 Euro.

Wann beginnt der nächste E-Mailkurs?

29. Juli 2017 oder nach Absprache

Interessiert? Dann melde dich zu meinem neuen Onlinekurs an oder frag mich aus, wenn du noch etwas wissen möchtest! Am besten jetzt gleich, hier: kontakt@denisefritsch.de 

Liebe Grüße,

Denise

8 Techniken, um Spannung zu erzeugen, zu halten und zu steigern

Die aktuelle QWERTZ liegt seit dem Wochenende auf meinem Tisch 🙂 Mit dabei: Mein Artikel „8 Techniken, mit denen Sie Spannung erzeugen, halten und steigern“, den du gleich im Anschluss lesen kannst 🙂

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Natürlich findet ihr im Mitgliedermagazin des BVjA noch viel mehr, unter anderem:

  • Brina Stein stellt in einem Interview einen ganz besonderen Marketing-Tipp vor: „Rezensionsexemplare auf Wanderschaft“.
  • Ralf Gebhardt gibt in seinem Artikel „Schreibschule: Ja oder Nein?“ einen Einblick in seine persönlichen Erfahrungen mit Schreibschulen
  • Jasmin Zipperling stellt den Lente Verlag vor.
  • uvm.

Außerdem haben die BVjA-Mitglieder das Literaturmagazin des BVjA erhalten, eine Anthologie mit wunderbaren Textbeiträgen von BVjA-Mitgliedern.

Möchtest du mehr über den BVjA erfahren? In diesem Artikel habe ich kurz erzählt, warum ich Mitglied bin. Oder schau direkt auf der BVjA-Homepage nach!

Nun aber zu meinem Artikel 🙂

Viel Spaß und liebe Grüße,

Denise

8 Techniken, mit denen Sie Spannung erzeugen, halten und steigern“

Rezensenten von literarischen Büchern beantworten vor allem eine Frage: War das Buch spannend? Weist ein Buch keine Spannung auf, versiegt die Spannung schon nach ein paar Seiten, ist es aus mit der Gunst des Lesers. Und dies gilt nicht nur für Krimis oder Thriller, sondern für jedes andere Genre ebenso.

Doch was ist eigentlich Spannung und wie erreicht man sie? 

Spannend ist ein Buch, wenn ein Leser weiterliest, egal wie spät es ist oder wo er sich gerade befindet. Wenn der Leser in der Welt des Buches eintauchen konnte, sich mit einer Figur identifiziert oder mit ihr leidet. Und damit sind wir schon bei der ersten Technik, wie Spannung erzeugt wird: die Identifikation des Lesers mit einer Figur. Im folgenden werde ich Ihnen acht Techniken vorstellen, wie Sie Ihren Leser dazu bringen, gefesselt weiterzulesen.

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig und kann jederzeit ergänzt werden. Auf Konflikte gehe ich an dieser Stelle nicht ein, weil dieses Wissen zu den Basics des Romanschreibens gehört. Ich habe noch immer einen Schreiblehrer von mir im Ohr, der sagte: Konflikte sind das A und O von spannenden Geschichten. Konflikte. Konflikte. Konflikte. Stimmt, aber wir können noch mehr tun, um die Spannung zu erhöhen:

Identifikation mit einer Figur

Legen Sie bei Ihrer Arbeit an Ihrem Roman viel Wert auf die Ausarbeitung Ihrer Figuren. Erschaffen Sie Figuren, mit denen Sie Ihren Leser überzeugen. Wenn er sich mit einer Ihrer Figuren identifiziert, haben Sie Ihren Leser schon auf Ihrer Seite. Der Leser will mit der Hauptfigur mitfiebern, mitfühlen, mitdenken. Doch dazu darf die Figur nicht oberflächlich bleiben. Sie muss eine eigene Persönlichkeit haben und Statements abgeben, die sich nicht widersprechen. Lernen Sie deshalb Ihre Figuren ganz genau kennen.

Unmittelbarer Einstieg

Wenn Sie Ihren Leser gleich zu Beginn mitten in eine Szene stoßen, ohne auf die Figur, das Setting oder die Zeit einzugehen, erzeugen Sie bei Ihrem Leser Unklarheiten. Sie führen Ihren Leser  also nicht erst zur Handlung hin, sondern beginnen unmittelbar und fordern ihn somit auf, sich selbst zurechtzufinden. Unklarheiten erzeugen Fragen, die ihn dazu anregen, weiterzulesen.

Etwas Unerwartetes geschieht

Spannung entsteht immer dann, wenn der Leser (und die Figuren) überrascht werden: Die Familie freut sich auf einen erholsamen Campingausflug, fährt auf einen Platz in den Bergen, wo sie schon immer hinfahren. Doch als sie ankommen, ist der Campingplatz leer. Niemand ist da, obwohl  bisher in den Sommerferien immer alle Plätze belegt waren. Was war geschehen? Wieso sind sie allein auf dem Platz? Warum ist es so still? Wenn etwas Unerwartetes geschieht, erzeugen Sie Fragen bei Ihrem Leser. Fragen, die er beantwortet haben möchte. Er liest also weiter.

Andeutung

Eine Andeutung ist ein einfaches Stilmittel, das einen Spannungsbogen erzeugen kann, indem etwas nur ganz beiläufig in einem Satz erwähnt wird, was in einer späteren Szene aber großes Gewicht hat. Andeutungen zur Vergangenheit oder Zukunft können sogar durch mehrere Kapitel oder durch das gesamte Buch hindurch getragen werden: Ein gelungenes Beispiel, wo Andeutungen über einen längeren Zeitraum Spannung erzeugen und halten, ist das Buch „Helenas Geheimnis“ von Lucinda Riley: Darin trifft eine verheiratete Frau nach langer Zeit einen Mann wieder; an einem Ort, an dem sie sich vor vielen Jahren kennen gelernt haben. Sie unterhalten sich ganz normal, doch sie bleibt auf Distanz. Andere Figuren beobachten, dass der Mann in sie verliebt zu sein scheint. Der Mann trägt einen ähnlichen Namen wie ihr Sohn. Schnell stellt sich der Leser die ersten Fragen: Waren die beiden ein Paar? Ist der Sohn womöglich von ihm? Warum bleibt sie so distanziert? Was geht in ihm vor? Es gibt in diesem Buch zahlreiche Andeutungen, doch die Auflösung folgt erst nach vielen vielen Seiten. Andeutungen können sehr spannend sein, wenn sie richtig angewendet werden.

Rückblenden und andere strukturelle Maßnahmen

Unterbrechen Sie eine Handlung, indem Sie eine Rückblende einschieben. Für den Leser ist diese Unterbrechung des Handlungsstranges oft eine äußerst unliebsame Sache. Sie reißen ihn förmlich aus dem Geschehen heraus. Mit dieser Verzögerung bauen Sie Spannung auf, wenn Sie beispielsweise von einer actionreichen Szene zu einer ruhigeren wechseln. Zudem können Sie mit einer Rückblende neue Fragen aufwerfen. Aber auch hier gilt, noch mehr als anderen Spannungsmitteln: immer sparsam mit Rückblenden umgehen.

Innere Monologe

In einem inneren Monolog spricht sich eine Figur selbst an; einen Gesprächspartner gibt es nicht. Die Selbstansprache findet in der Regel gedanklich statt, kann aber durchaus auch laut geschehen. Häufig stellt sich eine Figur im inneren Monolog Fragen, macht sich Vorwürfe oder schmiedet Pläne. Dabei wird sie nicht von einer dritten Person oder dem Erzähler unterbrochen. Der Leser hat das Gefühl, direkt an der Gedankenwelt der Figur teilzuhaben. Der innere Monolog beginnt unmittelbar und wird nicht durch „sagte er zu sich“ oder „dachte sie“ eingeleitet. Gedankensprünge sind in einem inneren Monolog erlaubt, jedoch werden sie nicht so extrem genutzt wie bei der Methode des Bewusstseinsstroms. Der innere Monolog hat sich in Konflikt- und Entscheidungssituationen bewährt: Die Figur kann darin Probleme analysieren oder Entscheidungen abwägen.

Kurze Sätze, lange Sätze

Das Leseverhalten wird von der Länge eines Satzes beeinflusst. Kurze Sätze in Folge werden in Szenen eingesetzt, in denen Spannung aufgebaut werden soll. Beispiel: Sie beobachtete, wie er die Tür schloss. Eilig nahm sie den Autoschlüssel und lief die Treppen hinunter. Hinter ihr knackte es. Nur nicht stehen bleiben. Nicht umsehen. Einfach laufen. Sie rannte um ihr Leben. Hier geht es darum, den Lesern die Brisanz einer Situation zu verdeutlichen. Mit kurzen Sätzen drücken Sie also aufs Tempo. Längere Sätze wie in Beschreibungen entschleunigen dagegen den Leser in seinem Leseverhalten.

Cliffhanger

Ein Klassiker, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist der Cliffhanger: Führen Sie Ihren Leser bis zu einem bestimmten Punkt und beenden Sie dann die Szene an einer besonders spannenden Stelle. Fragen bleiben offen und der Leser wird danach gieren, weiterzulesen.

Seminarankündigung 2: 2017 wird mein Jahr! Ein Mentoringkurs für Autorinnen und Autoren

Und hier ist die zweite Seminarankündigung. Dieses Seminar macht euch für 2017 fit!

Ich nutze das Jahresende immer dazu, um mich neu zu positionieren, meine Ziele festzulegen, das alte Jahr zu reflektieren, um dann mit neuer Kraft ins neue Jahr zu starten. Es gibt zahlreiche Rituale und Methoden, mit denen man sich auf etwas Neues einstimmen und die man dazu nutzen kann, um fokussierter und bejahender zu sein.

Einige dieser Rituale und Methoden möchte ich euch in diesem Online-Mentoringkurs nahebringen. Ihr solltet offen für Neues sein, wenn ihr diesen Kurs belegt.

2017 wird mein Jahr! Ein Mentoringkurs für Autorinnen und Autoren

6 Tage vor Silvester beginnt dieses spannende Online-Mentoringprogramm, mit dem ihr euch effektiv auf ein tolles Schreibjahr 2017 vorbereiten könnt!

Jeden Tag erhaltet ihr drei Aufgaben,

  • in denen ihr euer Schreibverhalten reflektiert,
  • realistische Ziele definiert,
  • einen Schreibfahrplan für 2017 entwickelt,
  • eine Collage bereitet und
  • durch Impulse aktiv wahlweise an einer Roman- oder Sachbuchidee arbeitet.
  • Ich habe zudem Aufgaben ausgewählt, die eure Schreiberpersönlichkeit stärken und
  • euch erleichtern, eure Schreibziele zu erreichen.

Jeden Tag erhaltet ihr drei Aufgaben:

  • 1 Schreibaufgabe
  • 1 Spirituelle Aufgabe zur Persönlichkeitsentwicklung
  • 1 Aufgabe, die euren Erfolg und/oder eure Motivation steigert

Den Kurs gibt es ebenfalls in zwei Varianten:

  1. Ihr könnt den einfachen E-Mailkurs wählen. Ihr erhaltet dann ab dem ersten Tag jeden Morgen ein PDF mit einer Anleitung und den Aufgaben und bearbeitet diese in eigener Verantwortung ;-). Dieser Kurs kostet 25 Euro inkl. Umsatzsteuer.
  2. In der zweiten Kursvariante erhaltet ihr bei einigen Aufgaben Feedback von mir und schickt mir Reflexionen zu einigen Persönlichkeitsaufgaben. Diese nehme ich als Anlass, um euch persönliche Tipps oder Hinweise zu geben, wie es noch besser laufen kann. Diese Kursvariante kostet 49 Euro.

Kurs: 26.12. bis 31.12.2016

Höchstteilnehmerzahl: 6
Gebühr: ab 25 Euro

Habt ihr Fragen oder möchtet ihr euch anmelden? Dann schreibt einfach eine Mail an kontakt@denisefritsch.de

Version 4Liebe Grüße,

Denise