Ich melde mich mit einem neuen Seminar zurück!

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mit einem neuen E-Mail-Seminar zurück: Schreibpower – Nutze die Kraft des Schreibens! Es wurde bereits getestet und als äußerst hilfreich befunden 🙂 Probiert es doch selbst einmal aus: ihr könnt hier in einen Auszug aus der Samstagsaufgabe hineinlesen.
Bei Schreibpower – Nutze die Kraft des Schreibens geht es nur um dich, du lernst:

  • dich zu reflektieren
  • deine verborgenen Wünsche zu entdecken
  • Möglichkeiten zu finden, Ziele und Wünsche umzusetzen
  • dich mit deinem inneren Mentor zu verbinden
  • Ängste und Sorgen loszulassen
  • Stress abzubauen
  • positiv zu denken uvm.

Und auch bei Schreib dich frei“ hat sich etwas getan: hier findet ihr neben zwei Beispielaufgaben auch noch ein neues Teilnehmerfeedback! Was mich sehr gefreut hat, ist, dass mein Seminar dazu geführt hat, dass dieser Seminarteilnehmer schon bald seinen zweiten Krimi fertiggestellt hat! Denn durch „Schreib dich frei“ schreibt er bei jeder Gelegenheit! So soll es sein, oder? 🙂

Ich freue mich, von euch zu hören!

Liebe Grüße,
Denise

Feedback

Nachtrag Seminar „Schreib dich frei“: Schreibt jeder für sich – oder nicht?

Heute hat mich eine E-Mail mit einer wichtigen Frage zu meinem E-Mail-Seminar „Schreib dich frei“ erreicht. Es geht darum, ob die Texte, die in den 6 Wochen geschrieben werden, für alle Teilnehmer sichtbar sind und kommentiert werden oder nicht.

Meine Antwort:

Tatsächlich ist es so, dass jeder für sich selbst schreibt. Es geht in dem Kurs darum, durch die täglichen Übungen in einen eigenen Schreibrhythmus zu finden, inspiriert zu werden, sich schreibend auszuprobieren. Dabei werdet ihr ganz sicher eurem inneren Kritiker begegnen – und einen Weg finden, euch gegen ihn zu behaupten. Das reicht dann aber auch. Positive oder negative Kritik von Seiten der Teilnehmer oder von mir bleibt deshalb außen vor. Wenn alle Teilnehmer einverstanden sind, können wir gern am Ende des Kurses einen Austausch machen.

Wenn ihr noch Fragen habt, meldet euch bitte!

Liebe Grüße,

Denise

Vorankündigung: Schreib dich frei – E-Mail-Seminar für Hobbyautoren

Ab dem 22. Januar 2015 biete ich ein neues E-Mail-Seminar an: „Schreib dich frei“! Wer sich bis zum 15. Dezember 2014 für das sechswöchige anmeldet, bekommt einen vorweihnachtlichen Rabatt: statt 39 Euro zahlt ihr nur 29 Euro! 🙂 Es sind 5 Plätze frei!

In 6 Lektionen (1 Lektion = 1 Woche) beschäftigen wir uns mit den vielfältigen Möglichkeiten des Kreativen Schreibens. Ihr werdet ermutigt, neue Wege zu gehen, um eure Figuren und die Atmosphäre in euren Texten lebendiger zu gestalten. Denn nichts ist schöner als Dinge so unverwechselbar zu beschreiben, dass der Leser ein klares Bild vor Augen hat. Wir experimentieren mit unseren fünf Sinnen – schmecken, tasten, sehen, riechen und hören – und schreiben mit geschärfter Wahrnehmung kleine Szenen, Dialoge und Charakterisierungen. Aber nicht nur eure Fantasie und Vorstellungskraft werden in diesem Seminar angeregt: darüber hinaus lernt ihr originelle Techniken, die ihre Schreibmotivation fördern und Schreibhemmungen oder -blockaden abbauen.

Wie läuft es ab?

Ihr erhaltet sechs Wochen lang von Montag bis Samstag täglich eine E-Mail mit einer kreativen Aufgabe, deren Thema zur jeweiligen Lektion passt. Für die Werktags-Aufgaben benötigt ihr etwa eine halbe Stunde, die Wochenendaufgabe ist etwas umfangreicher.

Ziele:

Schärfen der eigenen Wahrnehmung
Anregung der Fantasie
Inspiration
Kennenlernen neuer Schreibtechniken
Optimierung des eigenen Schreibstils
Aktivierung der Imaginationskraft
Förderung des sprachlichen Ausdrucks

Themen und Methoden:

Werkzeugkoffer mit inspirierenden Kreativitätstechniken wie Automatisches Schreiben, Imagination, Assoziationen, Collagen
Wahrnehmungsübungen
Materialsammlung

Hier könnt ihr euch unverbindlich anmelden oder Fragen stellen: kontakt@denisefritsch.de

Liebe Grüße,

Denise

Schreibstimuli für mehr Kreativität: Schreiben mit der schwächeren Hand

Schreiben mit schreibungewohnter Hand

Schreiben mit schreibungewohnter Hand

Wenn man an manchen Tagen nicht mit dem Schreiben vorankommt, sind sogenannte Schreibstimuli, Schreibimpulse oder Schreibanregungen kleine Helferlein, die die Kreativität wieder anregen. Regelmäßig stelle ich in meinem Blog Methoden vor, die vor Blockaden bewahren und neue, kreative Ideen entstehen lassen. Die wöchentlichen Schreibanregungen sind ein Beispiel dafür. In meinen Seminaren schlage ich den Teilnehmern aber auch gern körperbetontere Methoden vor, wie das Schreiben mit der schwächeren, schreibungewohnten Hand – ein Schreibstimuli, das sich mit ungeahnten Kräften auf unsere Wahrnehmung auswirkt. (Kleine Notiz am Rande: Für den Rechtshänder ist die schreibungewohnte Hand die linke, für den Linkshänder die rechte Hand ;-)).


Die Methode: Das Schreiben mit der schreibungewohnten Hand

Wenn der Ideenfluss plötzlich stockt, nichts mehr weiterzugehen scheint oder du unkonzentriert bist, nimm dir einfach ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe alles auf, was dir zu dem Thema, an du gerade arbeitest, einfällt. Allerdings nimmst du den Stift nicht in die Hand, mit der du normalerweise schreibst – sondern in die andere. Nun fängst du an zu schreiben. Ja, es geht langsam voran. Aber das ist ok. Lass deinen Ideen freien Lauf und schreibe all deine Eingebungen ohne Zensur auf das Blatt; mögen die Worte und Formulierungen noch so seltsam oder unbrauchbar klingen – schreibe sie einfach auf.

Was passiert?

Indem du mit deiner schwächeren Hand schreibst, regst du die Koordination deiner beiden Hirnhälften – und damit deine Kreativität – an.

Warum? Unser Gehirn ist in zwei Hemisphären, Hälften geteilt. Beide Seiten haben spezielle Aufgaben und Fähigkeiten: während die linke Seite insbesondere für das rationelle Denken und die Logik zuständig ist, ist die Aufgabe der rechten Hirnhälfte komplexer. Sie denkt in Bildern und Farben, intuitiv und ganzheitlich. Obwohl natürlich beide Gehirnhälften benutzet werden, gibt es bei jedem Menschen eine Seite, die bevorzugt und damit stärker eingesetzt wird.

Für das Schreiben bedeutet das: Da Hände und Hirnhälften überkreuz koordiniert werden, wird bei Rechtshändern die linke Hemisphäre mehr beansprucht als die rechte und vice versa. Wenn wir bei dieser Übung dazu übergehen, mit unserer schreibungewohnten Hand zu schreiben, sorgen wir dafür, dass die bisher vernachlässigte Hirnhälfte mehr genutzt wird. Oft entstehen auf diese Weise ganz neue, ungeahnte Ideen und Bilder.

Darüber hinaus geschieht das Schreiben mit der schwächeren Hand langsamer als das Schreiben mit der gewohnten Hand. Für die Bilder und Ideen, die in unseren Gedanken entstehen, bedeutet diese aufgezwungene Langsamkeit, dass sie Zeit haben, sich zu entfalten. Die Kreativität ist wieder im Fluss. Wer möchte, kann bei einem sich aufdrängenden Bilder- und Ideenstrom wieder zur schreibgewohnten Hand wechseln, um alle Einfälle in einem freien Schreiben schneller auf Papier bannen zu können.

Literaturquellen:
Werder, von/Schulte-Steinicke 2008: Schreiben von Tag zu Tag. Düsseldorf: Patmos-Verlag.

Seiwert, Lothar J. 2011: Wenn du es eilig hast, gehe langsam. 15. durchgesehene Auflage, Frankfurt/Main: Campus Verlag.

Aufschieberitis verhindern: Einfach drauflos schreiben

Die Motivation spielt beim Schreibhandeln eine große Rolle. Wenn jemand ein Thema, einen Textauftrag langweilig findet, kann es eine Weile dauern, bis er sich „überwunden“ hat, mit dem Schreiben zu beginnen. Plötzlich ist es interessanter, die Spülmaschine auszuräumen, den längst fälligen Anruf bei den Eltern nachzuholen oder zu bügeln. Fehlende Motivation beim Schreiben ist der Reibungsverlust schlechthin. Um der Aufschieberitis zu entgehen, gibt es nur einen Weg: Trotzdem schreiben. Wenn man dann jedoch einmal ins Schreiben gekommen ist, klappt es in der Regel auch mit den ungeliebten Aufgaben. Dabei ist es nicht einmal notwendig, mit der Schreibaufgabe anzufangen: Freewriting und Schreibanregungen sind ideale Schreibeinstiege!

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