Werde selbstbewusster! 7 Schritte, um dein Selbstbewusstsein als Autor zu steigern

Selbstzweifel begleiten wohl die meisten Schreibenden in ihrer Laufbahn als Autoren. Bin ich gut genug? Kann ich das wirklich so schreiben? Die Angst vor Kritik ist beherrschend und führt nicht selten zu übermäßigem Perfektionismus. Viele hadern mit sich und ihrem Traum vom Schreiben, manche geben auf.
Um aus dem Fangnetz der Selbstzweifel zu kommen, hilft es, selbstbewusster zu werden. Selbstbewusste Autoren sind optimistischer, sie sind mutiger darin, etwas zu veröffentlichen, was noch nicht perfekt ist. Sie glauben an sich und können deshalb auch ohne lange Veröffentlichungsliste von sich sagen: „Ich bin Autor.“ (oder Autorin, natürlich). Der Glaube an sich selbst ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zum Erfolg, wobei ein zu großes Selbstbewusstsein wiederum schadet: beispielsweise, wenn man Kritik vollkommen ignoriert und Vorschläge von Verlagslektoren kategorisch ablehnt. Soweit darf es nicht kommen. Die gesunde Mischung macht es.

Mit den folgenden sieben Schritten können selbstzweifelnde Autoren ihr Selbstbewusstsein steigern:

Schreibe regelmäßig, am besten täglich!

Ich denke, es ist klar: Wenn man nicht regelmäßig schreibt, wird es schwer, sich selbst in der Rolle des Autors beziehungsweise der Autorin zu sehen. Versuche deshalb möglichst täglich ein paar Zeilen zu schreiben. Wenn du noch keine tägliche Schreibpraxis hast, beginne noch heute damit, eine zu etablieren! Dazu musst du nicht einmal an einem bestimmten Schreibprojekt arbeiten: Schreibaufgaben, Schreibanregungen, ein morgendliches Freewriting oder ein Blogpost sind mögliche Alternativen, um die Schreibpraxis zu entwickeln. Je mehr du schreibst, desto selbstbewusster wirst du dir selbst und deinen Texten gegenüber.

„Ich bin nicht gut genug …“

Denkst du diesen Satz wirklich? Mit wem vergleichst du dich denn? Ich fürchte, mit erfahrenen Autoren. Aber du bist nicht Elisabeth George, Charlotte Link oder gar Stephen King. Du bist du! Denke außerdem daran, dass viele, wirklich sehr viele Bestsellerautoren ihre Karriere nicht als solche gestartet haben. Lies einmal die ältesten Publikationen von populären Autoren und vergleiche sie mit ihren jüngsten. Du wirst sehen, dass es einen riesigen Entwicklungsschritt gegeben hat. Man lernt als Autor mit jedem Text hinzu.
Aber noch einmal zurück zu dem Satz „Ich bin nicht gut genug …“ Erlaube dir diesen Selbstzweifel nicht. Denke positiv und arbeite daran, besser zu werden. Streiche diesen Satz am besten aus deinem Gedächtnis, um deine Zweifel an dir nicht noch zu nähren. Oder nutze Affirmationen, also positive Glaubenssätze, um dich selbst zu stärken.

Lerne von anderen!

Lies möglichst viele Bücher über das Schreiben oder besuche Schreibkurse, um das Handwerk zu lernen und zu beherrschen. Du musst das Rad nicht neu erfinden und bei Null starten. Mittlerweile gibt es zahlreiche tolle Ratgeber und Kurse, die dir das Schreibhandwerk theoretisch wie praktisch vermitteln. Je mehr du weißt, desto sicherer fühlst du dich als Autor oder Autorin.

Tausch dich aus!

Sei mutig und stell deine Texte der Kritik Dritter! Nutze Autoren- und Buchplattformen, um dich mit anderen Autoren auszutauschen und ehrliches Feedback von Lesern zu erhalten. Du lernst auf solchen Plattformen nicht nur, dich der Kritik zu stellen, sondern auch, besser zu werden: die Kommentare der Leser helfen dir, herauszufinden, woran du besonders arbeiten musst. Aber auch Schreibkurse bieten dir eine großartige Gelegenheit, als Autor zu wachsen.

Überarbeite deine Texte!

Natürlich solltest du die Rohfassung bereits überarbeitet haben, um deinen Lesern einen Text mit zusammenhängenden Gedanken und möglichst wenigen Rechtschreibfehlern zu liefern und ihnen damit Spaß beim Lesen zu bieten. Du wirst dich auch selbst besser fühlen, wenn du deine Rohfassung bereits überarbeitet hast, bevor sie von Dritten gelesen wird.

Erwarte Kritik

Wenn du deine Texte Dritten gibst, werden sie möglicherweise auseinandergenommen und negativ bewertet. Nicht jeder ist so nett wie deine Familie! Lerne, mit Kritik umzugehen. Es wird Zurückweisungen geben. Aber diese solltest du als Anlass nehmen, um noch besser zu werden! Etwas leichter fällt es, wenn du folgendermaßen vorgehst: Kommuniziere mit deinen Testlesern, dass sie dich durchaus kritisieren dürfen, dabei aber zusätzlich auch etwas Positives zu ihrem Text sagen sollen. Auf diese Weise wirst du die Kritik möglicherweise besser annehmen können.

Schreibe deine Erfolge auf!

Hast du schon einmal von einem Erfolgstagebuch gehört? Viele Sportler und Unternehmer nutzen dieses, um sich an ihre persönlichen Erfolge zu erinnern und ihr Vertrauen in sich selbst zu stärken. Das kannst du auch: Feiere deine kleinen wie großen Erfolge als Autor/in, indem du dich am Ende des Tages hinsetzt und diese in ein separates Notizbuch schreibst. Was hast du erreicht? Was ist dir besonders gut gelungen? Wurdest du gelobt? Warum? Notiere drei bis fünf Erfolge, die du an diesem Tag im Zusammenhang mit dem Schreiben gemacht hast. Du wirst bereits nach wenigen Tagen bemerken, wie viel optimistischer, positiver und selbstbewusster du geworden bist! Damit es wirkt, musst du das Erfolgstagebuch jedoch möglichst täglich über einen längeren Zeitraum führen!

Dieser Artikel wurde bereits in leicht abgewandelter Form in der QWERTZ 02/2016 veröffentlicht.

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Die QWERTZ ist da! Warum ich euch den BVjA empfehle

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Am Wochenende erhielt ich wieder eine kleine Lektüre, auf die ich mich immer besonders freue. Nicht nur, weil ich selbst dafür schreibe. 🙂 Nein, vor allem wegen der vielen interessanten Informationen für Autorinnen und Autoren. Ich spreche von der QWERTZ, dem Mitgliedermagazin des BVjA. Der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. verfolgt seit 1987 das Ziel, „Autoren jeden Alters durch Informationen und Kontakte den Weg ins Literaturgeschäft zu erleichtern„. Heute möchte ich euch eine Mitgliedschaft im BVjA ans Herz legen, da ihr dort als junge Autorinnen und Autoren wirklich tolle Chancen bekommt, euch zu etablieren.

Ich kenne den BVjA seit 2012. Ich wurde von einem ehemaligen Studienkollegen angesprochen, ob ich nicht ein Seminar für die Mitglieder organisieren könnte. Dieses fand im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt. Ich habe auf diesem Seminar, wunderbare Autorinnen und Autoren getroffen, mit denen ich teilweise heute noch Kontakt habe. Viele von Ihnen haben es, nicht zuletzt durch den BVjA, tatsächlich geschafft, von einem Verlag veröffentlicht zu werden. Sie haben ihre Chancen genutzt, die ihnen der Bundesverband bietet.

Zunächst aber zur Mitgliedszeitschrift, die viermal im Jahr erscheint:
In der QWERTZ gibt es immer etwas, das mich als Autorin ein Stück weiterbringt. Sei es ein spannendes Interview, der Verweis auf ein neues Buch (Mitgliederbücher werden kurz vorgestellt), eine Ausschreibung oder auch ein Erfahrungsbericht. In der aktuellen Ausgabe (02/16) gibt es beispielsweise den spannenden Bericht von Tatjana Flade über ihre Erfahrungen mit der Lovelybooks-Plattform. Jasmin Zipperling stellt im Rahmen eines Interviews den Verlag 3.0 vor und Brina Stein das Literaturprojekt „Clue Writing“. Sehr interessant ist auch die Rubrik „Recht und Wissen“, wo BVjA-Vorstandssprecher und Rechtsanwalt Tobias Kiwitt diesmal auf das Urheberrecht und das VG Wort-Urteil eingeht. Mein Artikel „7 Schritte, um sein Selbstbewusstsein als Autor zu steigern“ findet ihr ebenfalls in der aktuellen QWERTZ.

Ihr seht, dass bereits das Mitgliedermagazin voller spannender Infos ist. Aber der Bundesverband hat noch mehr zu bieten: Die Bandbreite an Hilfen, Informationen und Kontakten, die der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V. für seine Mitglieder bereit hält, ist enorm.

Mit Hilfe des BVjA kann man als Autor/in Kontakte zur Verlagswelt knüpfen. So beispielsweise auf  dem traditionellen Hauptseminar zur Frankfurter Buchmesse, das die Mitglieder mit wichtigen Personen des Literaturgeschäfts zusammenbringt (das nächste Buchmessenseminar findet vom 20. bis 23. Oktober statt). Vorträge, Workshops und der Austausch der Autoren untereinander bieten eine tolle Gelegenheit, sich als Autor/in weiterzuentwickeln und sich zu vernetzen!

Bücher von Mitgliedern können nicht nur in der QWERTZ vorgestellt werden: der Verband ist auf Buch- oder Autorenmessen oft mit einem Stand vertreten, wo die Mitglieder ebenfalls ihre Bücher präsentieren können. Gemeinsame Lesungen, die beispielsweise im Rahmen der regionalen Autorenstammtische organisiert werden können, bieten eine weitere Möglichkeit, sich als Autor/in zu etablieren. Auf der Homepage findet ihr darüberhinaus ein Forum, in dem sich Autoren ebenfalls austauschen können.

Vor einiger Zeit habe ich Tatjana Flade interviewt, die Geschäftsführerin des Vereins ist und für die Mitgliederzeitschrift Qwertz verantwortlich ist. Darin spricht sie einige Punkte an, die für eine Mitgliedschaft im BVjA sprechen. Wichtig ist aber auch ihr letzter Punkt, was die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft angeht; sie sagt:

 

„Und noch ein Punkt: Jeder kann im BVjA Mitglied werden. Wir schotten uns nicht ab, es gibt keine Eingangsvoraussetzungen wie eine Veröffentlichung. Diese Offenheit ist uns sehr wichtig. Das Alter spielt keine Rolle, auch wenn wir das Wort „jung“ im Namen tragen. Der kürzlich verstorbene Umberto Eco hat seine Karriere als Schriftsteller relativ spät begonnen und sagte, von daher sei er noch ein „junger“ Autor.“

Seid ihr bereits Mitglied im BVjA? Oder kanntet ihr den Autorenverband noch nicht und seid neugierig geworden?

Schaut euch doch mal auf der Webseite um: http://bvja-online.de!

 

Liebe Grüße, Denise

 

 

Produktiver schreiben: Belohne dich selbst!

Produktivität lässt sich ganz einfach durch ein Belohnungssystem steigern! Wenn du Kinder hast, wirst du diesen Trick vielleicht kennen: ein Ziel soll erreicht werden – zum Beispiel aufs Töpfchen gehen – und immer, wenn das Kind es geschafft hat, erhält es einen Sticker. Wenn das Kind beispielsweise zehn oder mehr Sticker gesammelt hat, darf es sich zur Belohnung etwas wünschen: einen Tag im Schwimmbad, ein neues Kuscheltier, zusammen Eis essen gehen. Wie lange dauert es  wohl, bis das Kind sauber ist?! 😉

Wenn du auch zu den Autoren gehörst, die ihren inneren Schweinehund immer überwinden müssen, sieht mein Tipp für dich so aus: Wandle dieses Belohnungssystem auf dein Schreibverhalten um! Für jedes erreichte Schreibziel (z. B. pro Tag 300 Worte schreiben) schenkst du dir selbst einen Sticker. Und wenn du dein Schreibziel mehrfach erreicht hast, belohnst du dich mit einem wundervollen Geschenk oder einem Ausflug! Ist das nicht toll? Probier es mal aus, es funktioniert tatsächlich!

Und so gehts:

1. Besorge dir einen Kalender und schöne Sticker, die dich emotional ansprechen und glücklich machen. Schau mal im Bastelladen nach, dort gibt es welche. Kalenderblätter kannst du auch monatlich ausdrucken, es gibt im Internet diverse Seiten, die diese kostenlos zur Verfügung stellen. Ich selbst habe übrigens diesen praktischen Familienkalender genommen von Organised Mum genommen. Da ich oft an mehreren Schreibprojekten arbeite, hat sich die Lösung mit einem mehrspaltigen Planer als besonders sinnvoll erwiesen.

2. Nimm dir nun vor, wie viel du täglich schreiben möchtest. Sei dabei aber realistisch, ok?
Immer, wenn du dein Schreibziel erreicht hast, erhältst du einen tollen Sticker.

3. Überlege dir nun, für welche Anzahl an Stickern du dir etwas gönnen möchtest. Vielleicht nach 12 Stickern? Und was gönnst du dir, wenn du deine Stickeranzahl erreicht hast? Ich gehe entweder mit meiner Tochter ein Extra-Eis essen oder kaufe mir ein neues Buch 🙂

4. In deinen neuen Kalender notierst du dir von nun an nach jeder Schreibsession die Anzahl der Wörter, die du am jeweiligen Tag geschrieben hast. Hast du dein Ziel erreicht: schenk dir einen Sticker!

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Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und danke dir, dass du dir Zeit zum Lesen genommen hast!

Du weißt nicht, worüber du schreiben sollst? Kein Problem! In meinen E-Books „Schreib täglich!“ und „365 kreative Schreibimpulse“ findest du zahlreiche Anregungen!

Liebe Grüße,

Denise

Der Gewinner ist …

Michael! Herzlichen Glückwunsch!

Ich danke euch dreien für eure Teilnahme an meinem kleinen Schreibwettbewerb und eure tollen Beiträge!

Den ersten Preis erhält Michael mit dem Tagebucheintrag „30. April“, Susannes „11. Mai“ hat den zweiten Preis gewonnen. Somit geht das tolle Notizbuch von Stift 17 zurück nach Österreich ;-). Und mit 24. Dezember gewinnt Stefanies „24. Dezember“ den 3. Preis! Herzlichen Glückwunsch!

Zusätzlichen erhalten alle drei zwei Ausgaben aus meinem neuen Kurs

BEFREIE, WAS IN DIR STECKT! KREIERE DEINEN WEG ZUM ERFOLG

1. Preis: 20 Euro Büchergutschein für den Onlineshop der Buchhandlung Mander in Wolfhagen

2. Preis: Ein ganz besonderes Notizbuch bzw. Skizzenbuch von Stift17Der Gewinner des zweiten Preises erhält ein druckfrisches Exemplar aus der Werkstatt von Julia Haslinger! Das Motiv stelle ich euch in der nächsten Woche vor: da ich es mir für euch ausgesucht habe, wurde es das erste Mal auf einem handgefertigten Skizzenbuch gedruckt! Ist das nicht toll?

3. Preis: Ein 10 Euro Büchergutschein für den Onlineshop der Buchhandlung Manderin Wolfhagen

Liebe Grüße,

Denise

 

Tadaaaa … die Wettbewerbsbeiträge

Nach nunmehr drei Wochen lief gestern der Schreibwettbewerb aus. Es haben zwar nicht viele teilgenommen, genau genommen, kam jede Woche ein Beitrag rein ;-), aber ich freue mich dennoch riesig über jeden einzelnen Teilnehmer! Vielen lieben Dank euch dreien, die ihr mitgemacht habt: Susanne, Michael und Stefanie! Der Vorteil dieser geringen Teilnehmerzahl ist natürlich, dass die Beiträge sicherlich auch von mehr Lesern gelesen werden, oder, liebe Leser? 😀

Trotz aller Freude über meine drei Teilnehmer bin ich natürlich auch selbstkritisch. Sicherlich war es ein Hindernis, dass ich das Thema nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern mit dem E-Bookkauf verbunden habe. Vielleicht lag es auch am Thema? Nicht jeder möchte aus Sicht eines Mörders schreiben, nicht wahr? Beim nächsten Mal mache ich es anders 😉 Man lernt ja nie aus.

Das Thema des Schreibwettbewerbs

Das Thema dieses Wettbewerbs war, den Tagebucheintrag eines Mörders zu schreiben. Es basiert auf einer Schreibanregung aus meinem E-Book 365 kreative Schreibimpulse. Ich finde es total spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Beiträge sind. Schaut selbst einmal nach:

  • Stefanies Mörderin schreibt an ihr Tagebuch Molly und traut sich gar nicht, auszusprechen, was sie getan hat.
  • Auch Susannes Mörder oder Mörderin spricht ihre Tat nur indirekt aus. Wie Stefanies Mörderin hat auch sie ein jahrelanges Martyrium hinter sich, die in einer Bluttat gipfelte.
  • Michaels ungeduldiger Mörder nutzt das Bild einer Katze und einer Maus, um sich selbst auf den bevorstehenden Mord einzustimmen. Er denkt bereits in größeren Kategorien!

ABSTIMMUNG! Welcher Beitrag gefällt euch am besten?

Ab heute folgt die Abstimmung: der Artikel mit den meisten „Gefällt mir“ (Button unter dem Artikel) bis zum 01. Juni gewinnt den ersten Preis. Die nachfolgenden beiden Texte gewinnen den zweiten beziehungsweise dritten Preis. Ihr dürft den Link zu euren Texten gern teilen. Wer nicht auf dem Blog abstimmen kann, darf mir gern per Mail seinen Favoriten mitteilen! Oder ihr klickt auf Twitter auf euren Favoritenbeitrag! Ich fasse am 02. Juni alles zusammen und werde euch die Reihenfolge der Gewinner mitteilen. Denn das Tolle ist: jeder Teilnehmer erhält einen Preis 😀 Bei gleicher Stimmenanzahl entscheidet das Los.

1. Preis: 20 Euro Büchergutschein für den Onlineshop der Buchhandlung Mander in Wolfhagen

2. Preis: Ein ganz besonderes Notizbuch bzw. Skizzenbuch von Stift17Der Gewinner des zweiten Preises erhält ein druckfrisches Exemplar aus der Werkstatt von Julia Haslinger! Das Motiv stelle ich euch in der nächsten Woche vor: da ich es mir für euch ausgesucht habe, wurde es das erste Mal auf einem handgefertigten Skizzenbuch gedruckt! Ist das nicht toll?

3. Preis: Ein 10 Euro Büchergutschein für den Onlineshop der Buchhandlung Manderin Wolfhagen

Liebe Grüße,

Denise

Vorgestellt: Notizbücher von Stift17

Wie versprochen möchte ich euch heute Julia Haslingers (Stift 17) Arbeit etwas näher vorstellen. Julia gründete ihre Kreativ- und Illustrationsagentur Stift17 2015 in Dornbirn. Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Wien und forschte dort als Biologin an der Universität. Im Rahmen meines Schreibwettbewerbs gibt es ein wunderschönes, kreatives Skizzenbuch zu gewinnen, das Julia netterweise zur Verfügung gestellt hat!

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(c) Julia Haslinger, Stift17

Ich glaube, ich erwähnte es bereits, dass ich Notizbücher liebe?! Vielen von euch Schreibenden da draußen geht es sicherlich genauso! Ich mag Notizbücher mit ungewöhnlichem Format, mit einem etwas anderen Design, mit dem gewissen Etwas. Ich verwende natürlich auch ganz simple, aber für besondere Anlässe gönne ich mir auch ein ganz besonderes Notizbuch.

Vor ein paar Wochen war es wieder soweit. Ich brauchte ein neues, besonderes Notizbuch, das ich als Journal nutzen kann. In meine Journale schreibe ich meine Gedanken, meine Ziele, meine Wünsche. Bei meiner Recherche bin ich auf die Webseite von Julia Haslinger, Stift17, gestoßen. Das schlichte, aber dennoch ausdrucksstarke Design ihrer Notizbücher hat mich sofort angesprochen. Mit viel Liebe zeichnet Julia Tiere und druckt sie schließlich im Siebdruckverfahren auf ihre handgemachten Notiz-, Skizzenbücher oder Karten. Ihre Naturmotive wirken so lebendig und sind so schön anzuschauen! Besonders der keck dreinblickende Biber hat es mir angetan,  weshalb ich ihn mir direkt bestellt habe 🙂

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Für den Schreibwettbewerb durfte ich mir ein Motiv aussuchen. Ich habe den Wal gewählt, weil er für mich ausdrückt, dass man seiner Fantasie Raum geben darf, ohne sich selbst zu zensieren. Ideal für ein Autorennotizbuch 🙂 Findet ihr nicht?

Die Skizzenbücher (210 x 210 mm) umfassen 144 Seiten naturweißes Papier (100 g/m2), sind fadengebunden und haben einen Umschlag aus einer so genannten unkaschierten Buchbinder-Graupappe. Durch den flexiblen Buchrücken bleiben sie komplett aufschlagen, ohne dass man sie ständig aufhalten muss.

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(c) Julia Haslinger, Stift17

Aus Julias Leidenschaft für Natur, Stift und Papier entstand Stift17

Ich habe Julia einige Fragen zu ihrem Unternehmen und ihrer Arbeit gestellt, damit ihr sie und ihre Arbeit besser kennenlernt.

Julia, du hast deine wissenschaftliche Karriere hinter dich gelassen, bist von Wien nach Dornbirn gezogen und hast 2015 Stift17 gegründet. Wie geht es dir mit dieser Entscheidung heute?

Die Entscheidung, von Wien nach Dornbirn zu gehen und meine wissenschaftliche Karriere hinter mir zu lassen, war eine der besten, die ich bisher getroffen habe. Es gehörte eine Portion Mut dazu, und war nicht immer einfach, aber es hat mir neue Möglichkeiten eröffnet. Bei der Suche nach einem neuem Job zeigte sich ziemlich schnell, dass Jobs im wissenschaftlichen oder wissenschaftsnahen Bereich (bzw. in meinem (!) Bereich)  hier rar sind. Also stellte ich mir die Sinn-Frage. Was mache ich gut und gerne und kann ich mir vorstellen, das zu professionalisieren.  Nach wie vor eine gute Entscheidung!

Und wieso der Name, Stift17?

17: Meine Glückszahl. Stift: Weil das mein Universal-Werkzeug ist, das ich fast immer und überall dabei habe und mit dem meine Illustrationen entstehen 🙂

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Wie ist es dazu gekommen, dass du die Biologie und das Zeichnen verbunden hast?

Ich habe seit ich denken kann gezeichnet. Als Ausgleich zum Alltag, als Rückzug und gleichzeitig Freiheit. Während meines Studiums gab es einzelne Lehrveranstaltungen, bei denen auch Zeichnen Thema war und die habe ich besonders spannend gefunden. Angefangen vom Zeichnen von Blattstrukturen (ja, das kann tatsächlich spannend sein!) bis hin zu anatomischen Strukturen des Menschen. Daran bin ich irgendwie hängen geblieben.

Wie entstehen deine Zeichnungen? Hast du Fotos von den Tieren, die du zeichnest? Beobachtest du sie, beispielsweise im Zoo?

Ich verbringe eine Zeit lang bei der Recherche über meine Motive, die biologischen Hintergründe und studiere viele Bilder. Währenddessen ändert sich der Blick auf das jeweilige Tier, die Wahrnehmung wird eine andere. Als Vorlage habe ich zumeist ein Foto, aus eigener Hand oder online gefunden. Und ja, ich beobachte sie auch in echt, ich gehe gern in Zoos und verbringe dort viele Stunden.

Deine Zeichnungen werden im Siebdruckverfahren auf die Notizbücher gedruckt. Hast du eine Druckerei vor Ort, die deine Bücher bindet und die Motive druckt oder machst du das selbst?

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Arbeitsmaterial bei Probedruck (c) Julia Haslinger

Ich arbeite unter anderem mit einer Druckerei vor Ort zusammen, bei der ich die Grußkarten und blanko-Notizhefte, also die Rohlinge quasi, binden lasse. Für die Skizzenbücher habe ich einen Händler meines Vertrauens. Mir ist wichtig, dass die Qualität der Produkte hochwertig ist, sowohl von den Materialien als auch von der Herkunft her. Meine Rohlinge werden in Österreich und in Deutschland hergestellt, wenn möglich klimaneutral und mit Recyclingpapier. Naturwissenschafter-Ethos. Den Siebdruck mache ich dann selbst, von der Belichtung der Siebe hin bis zur Bedruckung. Das erfordert Zeit und Übung, ist aber zumeist ein angenehmes Handwerk. Außerdem kann ich meinen Produkten so den letzten Feinschliff verleihen.

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Sieberstellung (c) Julia Haslinger

Mein Testurteil:

Ich habe mein Skizzenbuch natürlich schon fleissig genutzt. Da es sich um ein persönliches Journal handelt, kann ich euch leider keine Bilder vom Inneren zeigen ;-). Dennoch kann ich euch sagen: ich habe Filzstifte, Kulis, Füller, Bleistift und Klebe benutzt. Alles kein Problem! Nichts verläuft, nichts drückt durch.
Mir gefällt zudem das Format des Buches: es ist quadratisch und mit 210 x 210 mm  ausreichend groß, um den Gedanken freien Lauf zu lassen, Fotos hineinzukleben oder hineinzuzeichnen.

Die Qualität des Buches ist wirklich ausgesprochen gut. Deshalb, und weil Julia das Notizbuch unter ökologischen Gesichtspunkten herstellt, ist es sein Geld absolut wert. Ich kann euch Julias Notiz- und Skizzenbücher nur empfehlen. Schaut einfach mal in ihren Onlineshop auf dawanda rein oder fordert ihr Protfolio an. Auch auf facebook findet ihr sie!

Stift17
Julia Haslinger
http://de.dawanda.com/shop/stift17
https://www.facebook.com/stift.siebzehn
Liebe Grüße,

Denise

 

Schreibwettbewerb!

Hallo ihr Lieben!

Letzte Woche feierte Schreibretreat sein 4-jährigens Bestehen! Ehrlich gesagt, hatte ich das gar nicht auf dem Schirm, aber WordPress hat es nicht vergessen und mir mitgeteilt 🙂 Der Geburtstag hat mich auf die Idee gebracht, einen kleinen, gemütlichen Schreibwettbewerb auszurufen.

Dieser Schreibwettbewerb soll gleichzeitig ein Dankeschön an diejenigen sein, die mein neues E-Book „365 kreative Schreibimpulse“  gekauft haben. Die tollen Preise, die meine beiden Kooperationspartner zur Verfügung gestellt haben, sind eine kleine Motivation, dass ihr die Schreibimpulse tatsächlich ausprobiert und für euch als Inspiration, Schreibspieleinheit oder Schreibeinstimmer entdeckt 😉

Habt ihr Lust?

Zunächst einmal zu den Preisen, bevor ich näher auf den Wettbewerb eingehe.

Zu gewinnen gibt es:

1. Preis: 20 Euro Büchergutschein für den Onlineshop der Buchhandlung Mander in Wolfhagen

2. Preis: Ein ganz besonderes Notizbuch bzw. Skizzenbuch von Stift17: Der Gewinner des zweiten Preises erhält ein druckfrisches Exemplar aus der Werkstatt von Julia Haslinger! Das Motiv stelle ich euch in der nächsten Woche vor: da ich es mir für euch ausgesucht habe, wurde es das erste Mal auf einem handgefertigten Skizzenbuch gedruckt! Ist das nicht toll?

3. Preis: Ein 10 Euro Büchergutschein für den Onlineshop der Buchhandlung Mander in Wolfhagen

Alle Teilnehmer erhalten zudem zwei Aufgaben aus meinem neuen E-Mailkurs (ab 01. Juni buchbar!): Mehr Selbstvertrauen. Mehr Erfolg. Entdecke den Autor in dir!

Was müsst ihr tun?

  1. Thema des Schreibwettbewerbs ist die Aufgabe des 21. Aprils aus dem E-Book 365 kreative Schreibimpulse. Nutzt diesen Schreibimpuls und schreibt maximal 600 Wörter!
  2. Schickt euren Text an kontakt@denisefritsch.de
  3. Bitte schreibt in der Mail zusätzlich, ob euer Beitrag anonym veröffentlicht werden soll, oder ob ihr die Gelegenheit nutzen wollt und auf eure Autorenseite aufmerksam machen wollt. Die Möglichkeit, ein bisschen Werbung in eigener Sache zu machen, biete ich euch nämlich zusätzlich: schreibt in diesem Fall einen kurzen Text über euch, fügt gern ein Bild dazu und nennt mir den Link zu eurer Homepage.

Der Wettbewerb beginnt heute, am 20. April, und endet am 22. Mai 2016, 24 Uhr.

Wie geht es nach dem 22. Mai weiter?

Alle eingereichten Texte werden am 23. Mai auf Schreibretreat in separaten Blogbeiträgen veröffentlicht. Ab diesem Zeitpunkt folgt die Abstimmung: der Artikel mit den meisten „Gefällt mir“ (Button unter dem Artikel) bis zum 01. Juni gewinnt den ersten Preis. Die nachfolgenden beiden Texte gewinnen den zweiten beziehungsweise dritten Preis. Ihr dürft den Link zu euren Texten gern teilen.

Wichtig!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es darf nur ein Text pro Autor/Autorin eingereicht werden. Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen einverstanden und, dass ihre Texte auf Schreibretreat veröffentlicht werden. Die Texte müssen selbst verfasst sein.

Zu meinen Kooperationspartnern:

Onlineshop der Buchhandlung Mander
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Als ich mir überlegte, einen Schreibwettbewerb auszurufen, habe ich gleich an einen Büchergutschein als Gewinn gedacht. Immerhin schreibt und lest ihr selbst gern, nicht wahr? Und Bücher kann man nie genug haben! Da ihr alle, die ihr hier lest, Büchermenschen seid, stimmt ihr bestimmt mit mir überein, dass man  eine lokale, gemütliche Buchhandlung fördern sollte, oder?

Elke Müldner (vorne im Bild) von der Buchhandlung Mander hat sofort ihre Unterstützung zugesagt, als ich ihr von meinem Schreibwettbewerb und meinem Bloggeburtstag erzählte. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle!

Die Buchhandlung Mander liegt in der nordhessischen Kleinstadt Wolfhagen und ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Innenstadt. Hier habe ich gern mit meiner kleinen Tochter gestöbert, bevor wir letztes Jahr umgezogen sind. Mir gefällt die gemütliche Atmosphäre und die persönliche Ansprache in dieser kleinen Buchhandlung. Wenn ich eine Frage zu einem Buch habe, eine Empfehlung brauche, wird sie mir von den geduldigen, motivierten Mitarbeitern dort beantwortet. In den Ketten, die es in den größeren Innenstädten gibt, kommen mir die Mitarbeiter oft ein bisschen gehetzt vor … Außerdem gibt es sicher nur in einer ortsansässigen Buchhandlung so eine Attraktion wie diese: ein bücherliebender Kater, der sich sein neues Zuhause selbst ausgesucht hat. Schaut euch mal den Artikel der HNA an … ist das nicht süß!?
Natürlich gibt es nicht sooooo viele Bücher in einer inhabergeführten Buchhandlung wie bei den Ketten, doch Bücher, die nicht lagernd sind, werden umgehend bestellt und sind in der Regel sogar schneller im Laden, als wenn ich sie im Internethandel bestelle. Wegen der Buchpreisbindung kosten die Bücher genauso viel wie bei den großen Buchhändlern.

Nun ist die ganze Internetbestellerei natürlich wahnsinnig bequem. Ich gebe zu, auch ich bestelle gern vom Sofa aus 🙂 Da die Werbung der riesigen Buchhändler sehr präsent ist, vergisst man schnell, dass es auch im Internet die Möglichkeit gibt, eine kleine Buchhandlung zu unterstützen: die Buchhandlung Mander ist beispielsweise mit der Zeit gegangen und hat neben ihrem stationären Buchladen einen Onlineshop. Schaut doch einfach mal rein und tätigt eure nächste Bestellung hier! Vielleicht habt ihr auch Glück und gewinnt einen der beiden Buchgutscheine! 🙂

Ein Notizbuch von Stift17

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Was wäre eine Autorin, was wäre ein Autor ohne Notizbuch?! Ich bin jedenfalls immer auf der Suche nach einem neuen 🙂
Die besonderen Notizbücher des österreichischen Labels Stift17 habe ich vor einiger Zeit beim Stöbern entdeckt. Ich liebe Notizbücher und habe jede Menge davon. Dabei schreibe ich ehrlich gesagt am liebsten in Bücher, die irgendeine Besonderheit aufweisen. Julia Haslingers Notizbücher haben mir auf Anhieb gefallen! Seht ihr, mit wie viel Liebe zum Detail Julia die Pinguine auf dem Bild gezeichnet hat? Und wenn ihr ihre Webseite besucht, findet ihr noch weitere wunderschöne Motive, die allesamt mit Siebdruckverfahren hergestellt werden. Im Laufe der nächsten Woche, sobald das Gewinnerskizzenbuch bei mir eingetroffen ist, werde ich euch Julias Arbeit noch näher vorstellen. Danke auch noch einmal an Julia Haslinger, dass ich euch diesen Gewinn zur Verfügung stellen darf!

Ich wünsche euch viel Spaß und viel Erfolg!

Denise