Sommer-Challenge Nr. 2! Schreib täglich mit 60 neuen, motivierenden Schreibimpulsen!

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Sommer-Challenge! Schreib täglich mit 60 motivierenden Schreibimpulsen! (literarische Schreibimpulse)

Wer lässt sich nicht gern im Sommer vom Schreiben ablenken? Aber: Aus einem Tag werden schnell eine Woche und mehr. Die Schreibpause kann fatal sein: ist man einmal raus aus dem Schreiben, findet man schwer wieder hinein. Viele von euch kennen das sicher, nicht wahr?

Damit das Schreiben auch in den Sommerwochen ständig präsent ist und es keine Ausreden mehr gibt, biete ich in den kommenden acht Wochen (Juli/August) insgesamt 60 motivierende Schreibimpulse an, die dich täglich per E-Mail erreichen. Die Schreibimpulse sind ideal, um Ideen oder auch den eigenen Roman weiterzuentwickeln. Außerdem helfen sie, den Schreibstil zu verbessern und unbefangener und ausdauernder zu schreiben. Und: Du schreibst täglich! Frei und kreativ. Und da du dann im Flow bist, wirst du garantiert das eine oder andere Mal an deinem Schreibprojekt weiterschreiben!

Da ich die Impulse einzeln und täglich versende, wirst du immer daran erinnert, zu schreiben. Wegklicken gilt nicht! 😉 Die Schreibimpulse versende ich bis sechs Uhr morgens per E-Mail, so dass auch die Frühaufsteher unter euch direkt mit dem Schreiben starten können.

Meine Mails erhalten jedoch noch mehr als den täglichen Schreibimpuls! Jede Mail ist mit

  • Motivationszitaten
  • kurzen Schreib- oder
  • Autorenlebentipps
  • sowie einem spannenden Link gespickt.

Hast du/Haben Sie Lust, dabei zu sein? Wir starten am 01. Juli und enden am 29. August 2017.

Kostenbeitrag: 15 Euro für einen Monat oder 25 Euro für beide Monate.

Anmeldeschluss: 30.06.

Infos und Anmeldung unter kontakt@denisefritsch.de

 

Produktiver schreiben: Belohne dich selbst!

Produktivität lässt sich ganz einfach durch ein Belohnungssystem steigern! Wenn du Kinder hast, wirst du diesen Trick vielleicht kennen: ein Ziel soll erreicht werden – zum Beispiel aufs Töpfchen gehen – und immer, wenn das Kind es geschafft hat, erhält es einen Sticker. Wenn das Kind beispielsweise zehn oder mehr Sticker gesammelt hat, darf es sich zur Belohnung etwas wünschen: einen Tag im Schwimmbad, ein neues Kuscheltier, zusammen Eis essen gehen. Wie lange dauert es  wohl, bis das Kind sauber ist?! 😉

Wenn du auch zu den Autoren gehörst, die ihren inneren Schweinehund immer überwinden müssen, sieht mein Tipp für dich so aus: Wandle dieses Belohnungssystem auf dein Schreibverhalten um! Für jedes erreichte Schreibziel (z. B. pro Tag 300 Worte schreiben) schenkst du dir selbst einen Sticker. Und wenn du dein Schreibziel mehrfach erreicht hast, belohnst du dich mit einem wundervollen Geschenk oder einem Ausflug! Ist das nicht toll? Probier es mal aus, es funktioniert tatsächlich!

Und so gehts:

1. Besorge dir einen Kalender und schöne Sticker, die dich emotional ansprechen und glücklich machen. Schau mal im Bastelladen nach, dort gibt es welche. Kalenderblätter kannst du auch monatlich ausdrucken, es gibt im Internet diverse Seiten, die diese kostenlos zur Verfügung stellen. Ich selbst habe übrigens diesen praktischen Familienkalender genommen von Organised Mum genommen. Da ich oft an mehreren Schreibprojekten arbeite, hat sich die Lösung mit einem mehrspaltigen Planer als besonders sinnvoll erwiesen.

2. Nimm dir nun vor, wie viel du täglich schreiben möchtest. Sei dabei aber realistisch, ok?
Immer, wenn du dein Schreibziel erreicht hast, erhältst du einen tollen Sticker.

3. Überlege dir nun, für welche Anzahl an Stickern du dir etwas gönnen möchtest. Vielleicht nach 12 Stickern? Und was gönnst du dir, wenn du deine Stickeranzahl erreicht hast? Ich gehe entweder mit meiner Tochter ein Extra-Eis essen oder kaufe mir ein neues Buch 🙂

4. In deinen neuen Kalender notierst du dir von nun an nach jeder Schreibsession die Anzahl der Wörter, die du am jeweiligen Tag geschrieben hast. Hast du dein Ziel erreicht: schenk dir einen Sticker!

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Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren und danke dir, dass du dir Zeit zum Lesen genommen hast!

Du weißt nicht, worüber du schreiben sollst? Kein Problem! In meinen E-Books „Schreib täglich!“ und „365 kreative Schreibimpulse“ findest du zahlreiche Anregungen!

Liebe Grüße,

Denise

Trickse deinen inneren Schweinehund mit Pomodoro aus!

DSC_0611Heute geht es weiter mit einem hilfreichen Tipp, um produktiver zu schreiben. Ich habe euch bereits letzte Woche gezeigt, warum unklare Ziele eure Produktivität mindern können. In diesem Artikel geht es darum, wie ihr euch durch 25-minütige Arbeitsblöcke selbst austricksen könnt.

Die Pomodoro-Methode

Es gibt unzählige Zeitmanagementmethoden, von denen ich selbst auch schon einige ausprobiert habe. Vor einiger Zeit habe ich eine Methode entdeckt, die sich für mich persönlich als besonders effektiv herausgestellt hat: die Pomodoro-Methode.

Die Pomodoro-Methode ist absolut simpel! Und doch trickst man sich selbst und seinen inneren Schweinehund aus, so dass man am Ende des Arbeitstages wirklich viel vorweisen kann. Seit ich mit dieser Methode arbeite bin ich produktiver geworden. Ich arbeite schneller, da ich immer im Hinterkopf habe, dass ich für die und die Arbeit nur einen kleinen Zeitrahmen habe. Ich lasse mich nicht mehr ablenken, sondern fokussiere mich komplett auf mein Schreibprojekt.

Entwickelt wurde diese Zeitmanagementmethode in den 1980er Jahren von dem Italiener Francesco Cirillo. Sie wurde nach der Form des Kurzzeitweckers Cirillos, der die Form einer Tomate hat, benannt: Pomodoro ist italienisch und heißt schlicht und einfach „Tomate“. Da seine Eieruhr nur 25 Minuten zählte, umfasst eine Arbeitseinheit 25 Minuten.

Die Methode beinhaltet neben kurzen Arbeitseinheiten häufige Pausen. Cirillos Ziel war, Unterbrechungen während der Arbeit zu vermeiden, insbesondere das Abschweifen in Gedanken. Gerade heute, wo das Internet ständig präsent ist und die Versuchung groß ist, mal eben die Nachrichten zu lesen, die Mails abzurufen und zu beantworten, sich kurz per Whats App mit Freunden zu verabreden und so weiter, finde ich die Technik unglaublich hilfreich. Cirillo wusste in den 1980ern noch nicht, wie sehr sich die Arbeitswelt dreißig Jahre später verändert, hat aber mit seiner Methode zumindest mir geholfen, diesen Versuchungen zu erliegen.

Wie funktioniert die Methode?

Cirillos unterteilt seine Arbeit in Blöcke von je 25 Minuten. Nach jedem Arbeitsblock darf man fünf Minuten Pause machen. Dann erfolgt wieder ein Arbeitsblock von 25 Minuten. Nach vier Arbeitsblöcken empfiehlt er eine Pause von 30 Minuten.

Nochmal übersichtlich:

Block 1: 25 Minuten arbeiten

5 Minuten Pause

Block 2: 25 Minuten arbeiten

5 Minuten Pause

Block 3: 25 Minuten arbeiten

5 Minuten Pause

Block 3: 25 Minuten arbeiten

5 Minuten Pause

Block 4: 25 Minuten arbeiten

30 Minuten Pause

Block 5: 25 Minuten arbeiten

5 Minuten Pause

Block 6: 25 Minuten arbeiten …

Vor der Arbeit: Aufgaben formulieren

Damit die Methode funktioniert, muss man aber bereits vor Arbeitsbeginn festlegen, was man in den Arbeitsblöcken tun möchte. Zu planen, welche Aufgaben wann gemacht werden sollen, ist also ein Muss, damit die Produktivität gesteigert wird. Ich setze mich deshalb jeden Abend hin und schreibe meinen Arbeitsplan für den nächsten Tag.
Momentan überarbeite ich im ersten und zweiten Arbeitsblock meinen Ratgeber, recherchiere im dritten Arbeitsblock und schreibe im vierten Block einen Newsletterartikel, dessen Titel ich aber auch schon vorher ausgewählt habe.
Die lange Pause von 30 Minuten verbringe ich draußen auf dem Feld mit meinem Hund. Danach habe ich noch zwei Arbeitseinheiten Zeit, bevor ich meine Tochter vom Kindergarten abhole. Diese fülle ich derzeit mit Schreiben.

Sobald eine Aufgabe erledigt wurde, darf sie durchgestrichen werden. Dieses Durchstreichen sorgt für ein freudiges Erfolgsgefühl. 🙂

Wenn du einen Roman schreibst, kann du beispielsweise festlegen, dass du im ersten Arbeitsblock deinen Text vom Vortag überarbeitest, im zweiten Arbeitsblock die Szene XY schreibst, im dritten Arbeitsblock daran weiterschreibst und im vierten recherchierst.

Die Pausen …

… sind wichtig! Bleib nicht an deinem Schreibtisch sitzen und surfe im Internet, sondern bewege dich oder relaxe in diesen fünf Minuten. Hör dir einen Song an, lauf zum Kühlschrank oder schau aus dem Fenster und genieße den Tag. Ich muss mich ehrlich gesagt selbst oft dazu zwingen, aufzustehen, vor allem deshalb, weil mein Hund sich gern direkt neben meinen Stuhl legt und jedes Mal aufschreckt, sobald ich aufstehe. Doch ich bessere mich … Also: Steh auf und entferne dich vom Schreibtisch! Diese kurzen Pausen helfen dir, dich neu zu motivieren, sorgen dafür, dass deine Gedanken nicht abdriften und du dich in den folgenden 25 Minuten wieder vollkommen auf deine Arbeit konzentrieren kannst.

Wenn du keinen Kurzzeitwecker hast oder dich das Ticken stört (so wie mich ;-)), dann kannst du beispielsweise diesen Pomodoro-Timer nutzen:

http://e.ggtimer.com/pomodoro

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Wie du mehr Zeit zum Schreiben findest und deine Ziele erreichst

Diesen Artikel habe ich für die aktuelle Qwertz geschrieben, dem Mitgliedermagazin des BVjA.

Ein Buch zu schreiben könnte so einfach sein: einfach hinsetzen und losschreiben. Doch nur den wenigsten Hobbyautoren, die einem Beruf nachgehen, Kinder und Partner haben und sich um Haus und Garten kümmern müssen, gelingt das problemlos. Tagtäglich prasseln so viele Erwartungen und Pflichten auf uns ein, dass schon dieses „einfach hinsetzen“ nicht funktioniert. Es gibt so viele Dinge, die erledigt werden müssen, an die wir denken müssen. Und dann gibt es auch noch die sozialen Netzwerke, die uns, wenn wir uns einmal an den Computer gesetzt haben, vom Schreiben abhalten. Unser Leben ist ständig in Bewegung – wie sollen wir es nur schaffen, in diesem vollgestopften Alltag noch ein Buch zu schreiben?

Spontan ergeben sich drei Möglichkeiten:

1. Es sein lassen.

2. Abwarten, bis es besser wird.

3. Immer dann schreiben, wenn ein bisschen Zeit ist.

Leider kommen wir so nicht voran. Die ersten beiden Möglichkeiten kommen bei vielen von uns nicht infrage, denn tief in uns ist diese innere Stimme, die uns dazu drängt, den Traum vom Schreiben nicht aufzugeben. Es gibt hunderte von Ideen, die umgesetzt werden wollen. Unzufriedenheit überkommt uns, denn wenn etwas in uns brennt, will dieses Feuer auch rausgelassen werden. Die dritte Option ist auch nicht viel wert, denn wenn etwas ohne Plan und Verbindlichkeit verläuft, können zwischen zwei Schreibsessions auch mal mehrere Tage oder sogar Wochen liegen. Zwischendurch ein paar Zeilen zu schreiben reicht selten aus, um ein Manuskript zu beenden oder auch nur den Wunsch vom Schreiben zu befriedigen. Frustrierend ist es darüber hinaus.

Nun kommt die vierte Möglichkeit ins Spiel. Regelmäßig oder täglich schreiben trotz Alltagsstress. Wie soll das funktionieren? Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Man muss die Rahmenbedingungen für ein produktives Autorenleben schaffen. Und das bedeutet natürlich auch, dass man etwas im bisherigen Leben verändern muss. Es ist nicht immer einfach, regelmäßig Zeit und Muße zum Schreiben zu finden, doch es ist möglich.

Mit den folgenden sieben Tipps zeige ich dir, wie du dir Zeit zum Schreiben verschaffen und dich mental darauf einstimmen kannst, deinen Schreibtraum auch wirklich umzusetzen – trotz Haushalt, Partner, Kinder und Job. Denn nicht nur ein falsches Zeitmanagement, sondern auch ein fehlendes Bewusstsein für sich selbst und seine Ziele können das Projekt „Buch schreiben“ behindern.

#1: Finde Zeit zum Schreiben: das Zeittagebuch

Ich habe es am Anfang bereits erwähnt: Unser Alltag ist so vollgestopft, dass vielen zum regelmäßigem Schreiben einfach die Zeit fehlt. Ist das aber wirklich so?
Ich empfehle dir, ein Zeittagebuch zu nutzen und dich in der kommenden Woche zu beobachten. Schreibe detailliert auf, was du den ganzen Tag wann und wie lange machst. Oft fällt uns erst auf, wie viel Zeit wir eigentlich haben – und verplempern -, wenn wir genauer hinsehen. Werte die Daten am Ende der Woche aus und markiere die Zeiten, in denen du etwas gemacht hast, das eigentlich nicht notwendig war. Zu solchen Zeitfressern gehören natürlich das Internet, die sozialen Netzwerke, TV-Serien, aber auch fehlende Selbstdisziplin, tägliche „Vergnügungstelefonate“ mit Freunden oder der Mutter und Desorganisation wie ein unaufgeräumter Schreibtisch, auf dem erst einmal Platz geschaffen werden muss, bevor die Arbeit begonnen werden kann.
Natürlich musst du deine liebgewonnenen Tätigkeiten nicht aufgeben, aber wenn du findest, dass du keine oder zu wenig Zeit zum Schreiben hast, solltest du dir zumindest überlegen, einige Tätigkeiten zu limitieren.

#2: Vereinbare täglich einen Schreibtermin mit dir

Vereinbare mit dir selbst einen Termin und versuche jeden Tag fünfzehn Minuten für das Schreiben abzuzweigen, damit du von nun an regelmäßig schreiben kannst. Etabliere das tägliche Schreiben in deinem Tagesablauf! Dazu ist es übrigens am besten, wenn du immer zur selben Zeit schreiben könntest. Dies vereinfacht es, das neue Ritual anzunehmen. Später kannst du die Schreibzeit ausweiten.

#3: Schenke dir stundenweise Auszeiten von den sozialen Netzwerken

Gehörst du auch zu den Menschen, die rund um die Uhr bei Facebook, Twitter und Co. unterwegs sind? Es ist ja schön, immer informiert zu sein, was die Freunde und Bekannten treiben oder sie über eigene Aktivitäten zu informieren. Doch die Schattenseiten dieser Vernetzung sind vielfältig: Wissenschaftler haben längst festgestellt, dass sich der Stresspegel durch die sozialen Netzwerke erhöht und die Produktivität sowie die Lebensqualität sinkt. Smartphone-Apps unterstützen dich dabei, eine Weile offline zu bleiben.

#4: Ziele setzen und umsetzen

Wer wirklich seinen Traum vom Schreiben verwirklichen möchte, kommt nicht darum herum, sich Ziele zu setzen. Nicht zu wissen, wohin die Reise eigentlich gehen soll, führt dazu, sich nicht aktiv darum zu bemühen, sich Zeit zum Schreiben zu nehmen. Liste zunächst alle Schreibprojekte auf, die du gern umsetzen würdest, und ordne jedem eine Priorität zu: wie wichtig und dringend ist Projekt A gegenüber B? Danach soll jedes Ziel unterteilt werden: Nimm nun das für dich wichtigste Ziel und überlege realistisch, wie viel Zeit du dir geben möchtest, um dies zu erreichen. Nun unterteile den Weg zu diesem Ziel in mehrere Teilziele. Gib jedem Teilziel einen Zeitrahmen. Wenn du beispielweise ein Buch mit 15 Kapiteln planst, könntest du pro Monat etwa ein Kapitel einplanen. Wie viele Wörter müsstest du pro Woche oder täglich schreiben? Wie viel schaffst du (bleib realistisch!)?

#5: Was motiviert dich?

Ziele zu haben ist schön, doch ohne Motivation wirst du sie nur schwer erreichen. Was motiviert dich zum Schreiben? Überlegen dir ein paar Gründe, weshalb du überhaupt deine wertvolle Zeit damit verbringen möchtest, vor einem Computer zu sitzen und ein Buch zu schreiben. Ein Grund könnte zum Beispiel sein, dass du das Schreiben liebst und davon leben möchtest. Vielleicht möchtest du anderen Menschen etwas Bestimmtes über deine Bücher mitteilen. Möchtest du auf dein Business aufmerksam machen? Schreibe  einen kleinen Motivationstext an dich!

#6: Glaub an dich!

Selbstzweifel und negative Gedanken begleiten jeden Schreibenden. Egal wie weit es Autorinnen und Autoren auf ihrer Karriereleiter geschafft haben: immun ist wohl keiner dagegen. Während die einen jedoch leicht aus einem negativen Gedankenkarussel wieder herausfinden, gelingt es anderen kaum bis gar nicht. Doch nur wenn du an dich glaubst, wirst du mit dem Schreiben Erfolg haben! Du solltest Strategien entwickeln, wie du mit Zweifeln an dich selbst umgehen kannst. Bau dir einen Gedankenstopp ein, wenn sich negative Gedanken bezüglich des Schreibens in deinem Kopf ausbreiten wollen (sage „Stopp“ und denke sofort an etwas Positives wie „Ich habe bereits bewiesen, dass ich gut schreibe.“). Oder nutze positive Glaubenssätze, Affirmationen, und sagen sie dir jeden Tag vor dem Spiegel auf: „Ich werde Tag für Tag eine bessere Autorin.“

#7: Steh dazu, Autor oder Autorin zu sein!

Wie oft habe ich schon gehört, dass sich Menschen, die schreiben, gar nicht trauen, anderen davon zu erzählen. Denn nahezu bei jedem kamen abgenutzte Kommentare wie „Ach, willst du der nächste Stephen King werden?“, oder „Ich wollte auch schon immer ein Buch schreiben!“, die einem zeigen, dass man nicht ernst genommen wird. Aber wenn du tatsächlich das Ziel verfolgst, als Autor oder Autorin erfolgreich zu sein, wenn du regelmäßig schreibst und an einem Manuskript arbeitest, spricht nichts dagegen, sich zu outen. Es wird dir am Anfang schwer fallen, „Ich bin Autor“ über die Lippen zu bekommen. Aber wenn du es etwas geübt haben, wirst du darin immer besser. Einen positiven Nebeneffekt gibt es außerdem: Du wirst noch motivierter sein, um denen, die dich belächeln, zu zeigen, dass du es schaffst, als Autor erfolgreich zu sein.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Artikel zu lesen. Hat er dir gefallen? Dann teile ihn doch auf Twitter 🙂 Ich freue mich darüber!

Mit meinem E-Book „Schreib täglich!“ schaffst du die Grundlage für deinen Traum! Probier es aus!

 

KW 41 – Schreibanregungen für jeden Tag

Nach einigen Wochen ohne Schreibanregungen geht es heute hoffentlich wieder los! Sorry, die letzten Wochen waren schon wieder  irgendwie so vollgestopft mit (Abgabe-)Terminen, dass ich es nicht geschafft habe, zu bloggen. Nun aber zu den Schreibanregungen!

Verbessere deinen Schreibstil, erweitere dein Schreibhandwerk, indem du wieder jeden Tag ein paar Minuten trainierst. Meine Übungen geben dir Raum für Kreativität! Probier es aus!

Manche Aufgaben erscheinen auf zunächst vielleicht etwas merkwürdig. Vielleicht befürchtest du, dass dir zu der einen oder anderen Schreibanregung nichts einfallen wird. Aber keine Sorge: das wird garantiert nicht passieren! Schreib einfach drauflos! Und mache dir keine Gedanken darüber, ob die Schreibanregung nun sinnvoll und verwertbar ist, oder nicht. Die Schreibanregungen verhelfen dir zu einer täglichen Schreibroutine. Alles andere kommt später!

Mach es dir bequem und nimm dir für jede Aufgabe etwa fünf bis fünfzehn Minuten Zeit.

Wortfinder – Nimm einen Roman deiner Wahl zur Hand und schlage es an irgendeiner Stelle auf. Fahre mit dem Finger, ohne auf den Text zu schauen, durch die aufgeschlagenen Seiten und zähle bis sechs. Bei „sechs“ stoppst du. Nimm das Wort, auf das dein Finger zeigt, als heutige Schreibanregung und schreibe einen Dialog, der dieses Wort enthält. (5 Minuten)

Dialog mit Gegenstand – Lasse deinen Blick durch den Raum schweifen und zähle bis zehn. Nimm den Gegenstand, an dem dein Blick nach der Auszählung haften geblieben ist, und beginne damit, dich schriftlich mit ihm zu unterhalten. Frage ihn beispielsweise, wie es ihm geht oder was er/sie/es vor seiner Zeit bei dir so getrieben hat.

Assoziationen – Clustere heute das Wort „Gelb“. Schreibe dazu „ Gelb “ in die Mitte deines Blattes, umkreise es und lass deinen Gedanken freien Lauf. Assoziiere von diesem zentralen Wort aus einzelne Wörter oder Phrasen, die dir in den Sinn kommen, wenn du an diese Farbe denkst. Jede Idee wird separat umkreist und mit dem zentralen Wort verbunden. Das Cluster ist ein ideales Instrument, um in den Schreibprozess einzusteigen und Ideen zu brainstormen. Anschließend schaust du dir dein Cluster an und schreibst einen kurzen Text zu einem Strang, der dich besonders anspricht.

Schauplatz – Suche mit Hilfe einer Suchmaschine Informationen zu „Herkules“, „Orangerie“, „Bergpark Kassel“ oder „Löwenburg“. Lies dir die Informationen zu einem der Schauplätze durch und schreibe anschließend in einem Freewriting (5 bis 10 Minuten, Timer stellen), in welchem Zusammenhang du diesen Schauplatz literarisch nutzen könntest. Könnte hier ein Mord passiert sein? Oder entwickelt sich hier eine Liebesgeschichte? Entwickle Anfänge einer Geschichte/Szene bereits in diesem Freewriting.

Charakterbeschreibung – Charakterisiere in 200 bis 300 Wörtern einen jungen Mann im Alter von 37 Jahren, der nicht bereit ist, aus dem Elternhaus auszuziehen.

Schlagzeile – Die besten Geschichten schreibt das wahre Leben. In diesem Sinne werden wir unser Thema heute in einer (Online-)Zeitung aufspüren. Gehe z. B. auf bild.de und wähle eine beliebige Schlagzeile aus dem Newsticker aus. Schreibe anschließend einen inneren Monolog einer der beteiligten Personen – vor, während oder nach dem Geschehen.

Song – Wähle einen Song aus, den du sehr gerne magst. Schließe während der Song läuft deine Augen und lass die Stimmung auf dich einwirken. Schreibe anschließend eine kurze Geschichte, in der du Bilder oder Themen, die in dem Song vorkommen, aufgreifst.

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Die Werkzeuge des Autors – Überzeugen Sie Ihren Leser durch Details

Um die Aufmerksamkeit Ihres Lesers zu erhalten, müssen Sie ihm das Gefühl geben, dass die Story, die Sie geschrieben haben, wirklich passiert sein könnte. Nur so bleibt er dran, legt das Buch nicht beiseite. Dies gelingt beispielsweise, indem Sie Details nicht abstrakt beschreiben, sondern sie in ihrer individuellen Art benennen: schreiben Sie nicht Obst, wenn Sie Bananen meinen, nicht Blumen, wenn Sie Rosen meinen. Schreiben Sie nicht „der große Hund“, sondern benennen Sie seine Rasse, sein Aussehen. Wenn Sie mit physischen Details arbeiten, wird Ihr Leser „sehen“, Sie regen seine Fantasie an: In seinem Inneren werden Bilder erzeugt.

Erstellen Sie Wortlisten!

Um einen Gegenstand, einen Schauplatz oder Gefühle besser erfassen zu können, bietet es sich an, Wortlisten zu erstellen. Mit diesen Wortlisten sammeln Sie „Material“ für Ihre Geschichten. In einer Wortliste werden alle Assoziationen zu einem bestimmten Wort aufgeschrieben. Lassen Sie dabei Ihrer Kreativität freien Lauf. Wenn Sie anschließend über einen Schauplatz schreiben, können Sie die Elemente aus der Liste aufnehmen. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich überraschen, wie überzeugend Sie plötzlich schreiben werden.

Schreibanregung – Wortlisten schreiben

  1. Schreiben Sie eine Wortliste zu dem Wort Neid und listen Sie dabei alles auf, was Ihnen zu diesem Begriff einfällt. Vielleicht denken Sie an eine bestimmte Farbe, wenn Sie an Neid denken – dann listen Sie sie auf! Oder Sie bringen ein bestimmtes Erlebnis, eine Person, einen Gesichtsausdruck mit Neid in Verbindung – listen Sie alles auf! Anschließend wählen Sie vier bis fünf Assoziationen aus und schreiben einen kurzen Text.
  2. Listen Sie mindestens vier Orte auf, an denen Sie sich wirklich wohl fühlen. Wählen Sie nun einen Ort aus und schreiben Sie eine weitere Wortliste mit mindestens 10 Assoziationen zu diesem Ort. Anschließend wählen Sie vier bis fünf Assoziationen aus und schreiben einen kurzen Text.

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Schreiben Sie mit einem Ziel

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Maßnahme 3: Schreiben Sie mit einem Ziel

Sie wollen ein Buch schreiben? Wissen Sie auch, wann das Manuskript fertig sein soll? Das sollten Sie, denn mit einem klaren Ziel vor Augen werden Sie motivierter schreiben als ohne. Überlegen Sie sich, wie viele Wörter Sie pro Tag oder Woche schreiben wollen. Anschließend überschlagen Sie, wie viele Wörter Ihr Roman oder Ihre Kurzgeschichte haben wird. Rechnen Sie dann aus, bis wann Sie mit der Rohfassung Ihres Schreibprojektes fertig sind. Wollen Sie 200 oder 1.000 Wörter schreiben? Für welche Wortzahl Sie sich auch entscheiden: halten Sie Ihre Zielvorgabe ein und halten Sie die Wortzahl in einem Spreadsheet fest. Auf diese Weise bekommen Sie nicht nur einen Überblick, ob Sie Ihre eigenen Vorgaben einhalten, sondern Sie werden durch Ihre Erfolge zusätzlich motiviert.

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