Ich melde mich mit einem neuen Seminar zurück!

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mit einem neuen E-Mail-Seminar zurück: Schreibpower – Nutze die Kraft des Schreibens! Es wurde bereits getestet und als äußerst hilfreich befunden 🙂 Probiert es doch selbst einmal aus: ihr könnt hier in einen Auszug aus der Samstagsaufgabe hineinlesen.
Bei Schreibpower – Nutze die Kraft des Schreibens geht es nur um dich, du lernst:

  • dich zu reflektieren
  • deine verborgenen Wünsche zu entdecken
  • Möglichkeiten zu finden, Ziele und Wünsche umzusetzen
  • dich mit deinem inneren Mentor zu verbinden
  • Ängste und Sorgen loszulassen
  • Stress abzubauen
  • positiv zu denken uvm.

Und auch bei Schreib dich frei“ hat sich etwas getan: hier findet ihr neben zwei Beispielaufgaben auch noch ein neues Teilnehmerfeedback! Was mich sehr gefreut hat, ist, dass mein Seminar dazu geführt hat, dass dieser Seminarteilnehmer schon bald seinen zweiten Krimi fertiggestellt hat! Denn durch „Schreib dich frei“ schreibt er bei jeder Gelegenheit! So soll es sein, oder? 🙂

Ich freue mich, von euch zu hören!

Liebe Grüße,
Denise

Feedback

Schreibstimuli für mehr Kreativität: Schreiben mit der schwächeren Hand

Schreiben mit schreibungewohnter Hand

Schreiben mit schreibungewohnter Hand

Wenn man an manchen Tagen nicht mit dem Schreiben vorankommt, sind sogenannte Schreibstimuli, Schreibimpulse oder Schreibanregungen kleine Helferlein, die die Kreativität wieder anregen. Regelmäßig stelle ich in meinem Blog Methoden vor, die vor Blockaden bewahren und neue, kreative Ideen entstehen lassen. Die wöchentlichen Schreibanregungen sind ein Beispiel dafür. In meinen Seminaren schlage ich den Teilnehmern aber auch gern körperbetontere Methoden vor, wie das Schreiben mit der schwächeren, schreibungewohnten Hand – ein Schreibstimuli, das sich mit ungeahnten Kräften auf unsere Wahrnehmung auswirkt. (Kleine Notiz am Rande: Für den Rechtshänder ist die schreibungewohnte Hand die linke, für den Linkshänder die rechte Hand ;-)).


Die Methode: Das Schreiben mit der schreibungewohnten Hand

Wenn der Ideenfluss plötzlich stockt, nichts mehr weiterzugehen scheint oder du unkonzentriert bist, nimm dir einfach ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe alles auf, was dir zu dem Thema, an du gerade arbeitest, einfällt. Allerdings nimmst du den Stift nicht in die Hand, mit der du normalerweise schreibst – sondern in die andere. Nun fängst du an zu schreiben. Ja, es geht langsam voran. Aber das ist ok. Lass deinen Ideen freien Lauf und schreibe all deine Eingebungen ohne Zensur auf das Blatt; mögen die Worte und Formulierungen noch so seltsam oder unbrauchbar klingen – schreibe sie einfach auf.

Was passiert?

Indem du mit deiner schwächeren Hand schreibst, regst du die Koordination deiner beiden Hirnhälften – und damit deine Kreativität – an.

Warum? Unser Gehirn ist in zwei Hemisphären, Hälften geteilt. Beide Seiten haben spezielle Aufgaben und Fähigkeiten: während die linke Seite insbesondere für das rationelle Denken und die Logik zuständig ist, ist die Aufgabe der rechten Hirnhälfte komplexer. Sie denkt in Bildern und Farben, intuitiv und ganzheitlich. Obwohl natürlich beide Gehirnhälften benutzet werden, gibt es bei jedem Menschen eine Seite, die bevorzugt und damit stärker eingesetzt wird.

Für das Schreiben bedeutet das: Da Hände und Hirnhälften überkreuz koordiniert werden, wird bei Rechtshändern die linke Hemisphäre mehr beansprucht als die rechte und vice versa. Wenn wir bei dieser Übung dazu übergehen, mit unserer schreibungewohnten Hand zu schreiben, sorgen wir dafür, dass die bisher vernachlässigte Hirnhälfte mehr genutzt wird. Oft entstehen auf diese Weise ganz neue, ungeahnte Ideen und Bilder.

Darüber hinaus geschieht das Schreiben mit der schwächeren Hand langsamer als das Schreiben mit der gewohnten Hand. Für die Bilder und Ideen, die in unseren Gedanken entstehen, bedeutet diese aufgezwungene Langsamkeit, dass sie Zeit haben, sich zu entfalten. Die Kreativität ist wieder im Fluss. Wer möchte, kann bei einem sich aufdrängenden Bilder- und Ideenstrom wieder zur schreibgewohnten Hand wechseln, um alle Einfälle in einem freien Schreiben schneller auf Papier bannen zu können.

Literaturquellen:
Werder, von/Schulte-Steinicke 2008: Schreiben von Tag zu Tag. Düsseldorf: Patmos-Verlag.

Seiwert, Lothar J. 2011: Wenn du es eilig hast, gehe langsam. 15. durchgesehene Auflage, Frankfurt/Main: Campus Verlag.

6-Punkte-Plan: So beenden Sie Ihr Schreibprojekt

Gehören Sie auch zu den Autoren, die drei, vier, fünf verschiedene Romanprojekte begonnen und auf dem Laptop gespeichert haben? Verlaufen Ihre Kurzgeschichten oder E-Books schon nach wenigen Seiten im Sande? Dann geht es Ihnen wie vielen Hobbyschreibenden: Im Kopf schwirren zahlreiche Ideen herum, die neuen Einfälle schneiden dabei oft besser ab als die alten. Das führt dazu, dass das alte Projekt beiseite gelegt wird, um ein neues zu beginnen. Die Konsequenz ist häufig, dass keines abgeschlossen wird. In meiner Schreibberatungspraxis erlebe ich es häufig, dass sich insbesondere unerfahrene Autoren mit diesem Problem herumschlagen.

Es gibt zahlreiche Gründe dafür, dass Schreibprojekte nicht beendet werden: fehlendes Durchhaltevermögen, fehlende Motivation, plötzliches Desinteresse, Schreibprobleme etc., um nur einige zu nennen.

Doch wer ernsthaft das Ziel verfolgt, einen Roman oder ein E-Book zu schreiben, muss dranbleiben und sein ganzes Herzblut in sein Schreibprojekt stecken. Mit den folgenden sechs Punkten schaffen Sie schon einmal eine gute Ausgangsbasis dafür:

1. Prioritäten setzen – Sie haben verschiedene Anfänge auf dem Laptop oder in der Schublade? Entscheiden Sie sich jetzt für ein Schreibprojekt.

2. Fokussieren – Nehmen Sie sich vor, in den nächsten Wochen oder Monaten ausschließlich an diesem einen Schreibprojekt zu schreiben; und zwar solange, bis Sie es tatsächlich beendet haben. Unterdrücken Sie Ihr Verlangen, etwas anderes beginnen zu wollen – das vergeht wieder. Bleiben Sie stark und fokussieren Sie sich auf Ihr Ziel: das Schreibprojekt endlich zu Ende zu schreiben.

Wenn Ihnen tolle neue Ideen für Kurzgeschichten oder einen Roman in den Sinn kommen, schreiben Sie sie in ein Ideenbuch. Sie haben den Kopf dann wieder für Ihr gegenwärtiges Projekt frei, ohne Ihre Einfälle zu vergessen.

3. Motivationskarte schreiben – Schreiben Sie etwa fünf bis sieben Gründe, warum Sie ausgerechnet dieses Projekt beenden wollen, auf eine Karteikarte oder einen stabilen Karton. Stellen Sie diese Motivationskarte in Sichtweite auf und schauen Sie mindestens einmal am Tag darauf, um sich selbst daran zu erinnern und zu motivieren.

4. Optimale Vorbereitung – Damit Ihr Schreibprojekt ein Erfolg wird, sollten Sie es möglichst gut vorbereiten, z. B.:

  • Planen Sie Ihr Schreibprojekt zumindest grob: Schreiben Sie ein Exposé, verfassen Sie ein Konzept, kreieren Sie Ihre Charaktere … Wer vollkommen planlos schreibt, verfehlt häufig sein Ziel.
  • Überlegen Sie, ob und welche Inhalte Sie vor oder während des Schreibens recherchieren müssen.
  • Als hilfreiches Mittel, um den Überblick über Romanszenen zu behalten, bieten sich Karteikarten an. Kaufen Sie bereits vor Schreibbeginn genügend Karten, damit Sie keine Ausrede haben, Ihr Schreiben hinauszuzögern.
  • Um sich später die Formatierung zu sparen, sollten Sie Ihr Dokument von Anfang an zu einer Normseite formatieren. Mehr über Normseiten erfahren Sie hier.

5. Zeiträume zum Schreiben – Damit Sie Ihr Schreibprojekt tatsächlich beenden, müssen Sie regelmäßig, am besten täglich, schreiben. Schaffen Sie sich Freiräume zum Schreiben und sprechen Sie sich mit Ihrer Familie ab, damit sie in Ihrer Schreibzeit ungestört an Ihrem Projekt arbeiten können.

6. Setzen Sie sich Teilziele – Ihr Ziel ist, Ihren Roman, Ihr E-Book oder Ihre Kurzgeschichte zu beenden. Überlegen Sie sich also, bis wann Sie mit Ihrer Rohfassung fertig sein wollen (Stichtag), wie viele Wörter Sie etwa für Projekt benötigen, und setzen Sie sich entsprechende Tages- oder Wochenziele. Legen Sie fest, wie viele Wörter Sie pro Tag oder pro Woche schaffen. Halten Sie sich daran! Mit einem Spreadsheet (kann per E-Mail kostenlos angefordert werden) können Sie Ihren Erfolg festhalten.

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Schreibcoaching – Lassen Sie uns Ihre Schreibprobleme lösen

Neben meinen Schreibseminaren und dem Textfeedback biete ich seit 2012 Schreibcoaching und -beratungen an. Ich wurde schon oft gefragt, wie ich als Schreibcoach beim Schreiben helfen kann. Deshalb möchte ich Ihnen heute einen kurzen Überblick geben, welche Konfliktfelder ich mit meinen Kunden gemeinsam bearbeite:

Mögliche Konfliktfelder im Schreibprozess

– Schwierigkeiten beim Schreibstart
– Schreibblockaden
– Entwicklung der Schreibkompetenz
– Reflexion über eigenen Schreibprozess + Feedback vom Berater
– Ineffektivität im Schreibprozess
– Textsortenunkenntnis
– Probleme in einzelnen Schreibphasen u. v. m.

Was biete ich Ihnen als Schreibcoach und Schreibberaterin?

Als ausgebildete Schreibberaterin (Zusatzstudium an der PH Freiburg) biete ich Ihnen schnelle und professionelle Hilfe in vielen Fragen rund um den Schreibprozess und das Schreiben. Wir finden gemeinsam Ihre Schreibstimme, aktivieren Ihren Schreibfluss oder managen Ihr Schreibverhalten. Lesen Sie hier mehr darüber, wie ich Ihnen bei Ihren Schreibproblemen helfen kann. Die Kosten für eine Schreibberatung finden Sie hier.

Nur wer schreibt, der bleibt …

Erfolgreiche Autoren haben auf die Frage, was man tun kann, um ein erfolgreicher Schriftsteller zu werden, oft nur eine Antwort: „Schreiben, schreiben, schreiben!“ Und auch Aristoteles wusste: „Nur wer schreibt, der bleibt.“ Wer sein Buch also irgendwann einmal im Buchhandel sehen möchte, muss als angehender Autor diszipliniert sein und kontinuierlich schreiben.

Weiterschreiben, auch wenn’s schwerfällt

Was passiert aber, wenn man sich plötzlich in einer Schreibblockade wiederfindet und nicht schreiben kann? Oder wenn die Lust fehlt, sich mit dem Manuskript zu beschäftigen? Auch hier gilt: Schreiben, am besten täglich. Nun ist es natürlich nicht einfach, an seinem Manuskript zu arbeiten, wenn emotionale oder kognitive Probleme ein Weiterschreiben scheinbar unmöglich machen. Doch wer nicht dranbleibt, verliert schnell den Bezug zu seinem Schreibprojekt. Im schlimmsten Fall endet es dann für immer in der sprichwörtlichen Schublade.

Ohne Druck schreiben – mit kreativen Schreibübungen

Damit das Manuskript nicht verstaubt, ist deshalb also ratsam, auch in schwierigen Phasen zu schreiben. Wer in dieser Zeit tatsächlich keinen Zugang zu seinem Schreibprojekt findet, kann im Schreibfluss bleiben, indem er Schreibübungen aus dem Kreativen Schreiben ausprobiert. Ohne Druck und Zwang entstehen mit Hilfe kreativer Schreibaufgaben kleine Texte oder Textbausteine, die möglicherweise später sogar für das eigene Schreibprojekt verwendet werden können. Ideen für kreative Schreibübungen finden Sie beispielsweise immer montags hier in meinem Blog.

Dauert eine Schreibblockade über einen längeren Zeitraum an,  ist es notwendig, die Ursachen für die Blockadehaltung zu erforschen, entweder allein oder mit Hilfe eines Schreibcoachs.

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