Ankündigung: Interview: Keine Schreibblockaden mehr! – Online Autorenmesse

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Hallo ihr Lieben,

in weniger als zwei Wochen beginnt die Online Autorenmesse. Wenn ihr in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse gewesen seid, habt bestimmt schon von diesem tollen Event gehört, oder? Ab dem 5. November erhaltet ihr acht Tage wertvolle Tipps von Bestsellerautoren und Experten rund um das Thema Bücherschreiben. Ob Bestsellerautoren wie Sebastian Fitzek, Iny Lorenz, Gaby Hauptmann, Andreas Eschbach oder bekannte Experten wie Wolfgang Tischer von literaturcafe.de oder Stephan Waldscheidt uvm. – Jurenka Jurk von Schreibfluss hat sie alle online zusammengebracht. Und ich darf als Expertin ebenfalls dabei sein!

Keine Schreibblockaden mehr! – oder: Warum ich über Schreibblockaden spreche

In meinem Videointerview mit Jurenka (6. Nov., 20.00 Uhr) spreche ich über das Thema Schreibblockaden. Wer mein Buch „Schreib täglich“ kennt, weiß, dass ich selbst darunter gelitten habe, nicht schreiben zu können. Nach der Veröffentlichung meines ersten Ratgebers hat sich in mir ein Widerstand gegen das Schreiben aufgebaut, der eine gefühlte Ewigkeit andauerte (mehr dazu im Interview :-)).

Nach und nach habe ich mich aus dieser Blockade gekämpft und noch währenddessen entschieden, dass ich anderen dabei helfen möchte, ihre Blockaden und Hemmungen zu überwinden. Denn ohne Unterstützung kann eine richtige Schreibblockade sehr belastend sein und viel zu lange dauern. Man WILL schreiben, kann es aber nicht. Was für eine Zeitverschwendung!
Ich habe während meiner „Blockadezeit“ eine Ausbildung zur Schreibberaterin und systemischen Beraterin gemacht, unzählige Bücher gelesen und verschiedene Wege ausprobiert, um wieder in den Schreibfluss zu kommen bzw. zu bleiben. Seit einiger Zeit mache ich außerdem eine begleitende Ausbildung zur Mentaltrainerin, weil ich für mich erkannt habe, dass die mentale Stärke eine große Rolle dabei spielt, ob und wie wir unsere Ziele erreichen.

2015 habe ich einen E-Mailkurs mit einem 30-tägigen Schreibprogramm konzipiert, der vielen Autorinnen und Autoren dabei geholfen hat, eine Schreibroutine zu entwickeln und sich einmal selbst als Autor_in zu reflektieren. Dieser Kurs war so erfolgreich, dass ich ihn einer breiteren Masse zur Verfügung stellen wollte. 2016 habe ich dann zunächst das E-Book „Schreib täglich“, 2017 schließlich die Printauflage herausgebracht.

Schreibblockaden und Schreibhemmungen können aus vielerlei Gründen entstehen. Sie müssen aber nicht so lange andauern wie bei mir damals 🙂 Mein Anliegen ist es, Autorinnen und Autoren dabei zu helfen, Blockaden und Hemmungen zu überwinden und wieder mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu gewinnen, um ihren Traum vom Schreiben zu verwirklichen.

Als mich meine Kollegin Jurenka Jurk von Schreibfluss vor einiger Zeit fragte, ob ich bei der Online-Autorenmesse dabei sein und mir ihr in einem Videointerview über „mein Thema“, sprechen möchte, habe ich mich wahnsinnig gefreut. Dennoch hat es ehrlich gesagt etwas gedauert, bis ich mich dazu durchringen konnte, zuzusagen. Ich habe zuvor nicht einmal geskypet geschweige denn ein Videointerview geführt. Auf Fotos bin ich auch selten zusehen. Ich halte mich ganz gern im Hintergrund … aber schließlich habe ich doch zugesagt und bin nach wie vor sehr dankbar für diese Chance. Nun bin ich also als Expertin dabei, nervös zwar, aber voller Freude, euch etwas über dieses Thema erzählen zu dürfen.

Mein Interview seht ihr übrigens am 06. November um 20.00 Uhr.

Meldet euch jetzt an und seid kostenlos dabei, wenn 30 Experten über das Schreiben von Büchern, Marketing und mehr sprechen! Folgt diesem Link und freut euch auf jede Menge Infos!

https://elopage.com/s/schreibfluss?pid=1766&prid=384

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

Liebe Grüße,

Denise



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Du willst täglich schreiben, weißt aber nicht, wie und wo du anfangen sollst? Mein Schreibratgeber „Schreib täglich!“ hilft dir auf die Sprünge! Oder möchtest du dich etwas unter Druck setzen lassen? 🙂 Kein Problem! Melde dich zu meinem E-Mail-Seminar „SCHREIB DEINEN ROMAN! – Ein etwas anderer E-Mailkurs“  oder zu täglichen Schreibimpulsen „Tag für Tag schreiben“ an. Ein persönliches Life Coaching für Autoren ist auch möglich: kontakt@denisefritsch.de.

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Wie schreiben andere? Interview mit Ursula Hahnenberg

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch in meinem aktuellen Interview eine sympathische Autorin vorstellen, auf die ich durch eine gemeinsame Bekannte aufmerksam geworden bin. Ich lese gerade ihr aktuelles Buch „Wolfstanz“, das am 17. April ganz frisch im Goldmann-Verlag erschienen ist.

In ihrem Buch ermittelt die Försterin Julia Sommer. Eine Försterin, die ermittelt? Ja. Und zwar richtig gut! Warum sich Ursula Hahnenberg für eine Försterin als Protagonistin entschieden hat und wie sie beim Schreiben vorgeht, erfahrt ihr in meinem Interview mit ihr. Dieses Interview gehört zur Reihe „Wie schreiben andere?“.

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Ursula Hahnenberg, Jahrgang 1974, lebt mit Mann, zwei Jungs und zwei Katzen in einem kleinen Dorf in der Nähe von München. Sie studierte Forstwissenschaften, arbeitete bei einer Baumaschinenfirma, einem Autohersteller und einer Unternehmensberatung, hatte einen Laden für Modelleisenbahnen und einen für Kinderbekleidung. Heute ist sie als freie Autorin tätig und schreibt neben Büchern auch Artikel und Kolumnen. Außerdem korrigiert und lektoriert sie Texte.

Liebe Uschi, wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon als Kind viel gelesen und als Jugendliche angefangen zu schreiben. Aber ich habe mich damals nicht wirklich getraut, das jemand anderem zu lesen zu geben. Erst viele Jahre später habe ich meinen Traum wahrgemacht, habe eine einjährige Belletristikausbildung absolviert und (wieder) angefangen zu schreiben.

Gibt es einen Autor, eine Autorin, der/die dich inspiriert?

Es gibt viele AutorInnen, die mich beeindruckt haben, aber in diesem Zusammenhang würde ich gerne Zoë Beck nennen. Ihre Kriminalromane sind spannend, toll recherchiert und brandaktuell.

Du arbeitest heute als freie Autorin und Lektorin. Was gefällt dir besonders gut an deiner Arbeit?

Am besten gefällt mir, dass ich mich den ganzen Tag mit Schreiben und Lesen, mit Geschichten beschäftigen darf. Das sind meine absolut liebsten Tätigkeiten: meinen eigenen und den Geschichten anderer AutorInnen ans Licht helfen.

Dein erster Krimi „Teufelsritt: Ein Fall für Julia Sommer“ erschien 2016. Was hat sich seitdem für dich verändert?

Ich schreibe mehr und zielgerichteter. Ich lese Rezensionen. Manchmal treffe ich Leute, die mein Buch gelesen haben. Aber die größte Veränderung ist wohl, dass ich meine Scheu, vor Publikum vorzulesen überwunden habe und es jetzt sogar richtig gerne mache.

Wie bist du auf die Idee zu dieser Geschichte gekommen?

Die Kernfrage war für mich: Was passiert, wenn eine Frau beschuldigt wird, ihren Chef ermordet zu haben. Und dann war mir recht schnell klar, dass die Hauptfigur Försterin sein soll. Also eine Frau, die sich in einem „Männerberuf“ durchsetzt. Die eine Waffe bedienen kann, obwohl sie keine Polizistin ist.

Wer ist deine Protagonistin Julia Sommer? Kannst du sie kurz beschreiben?

Julia ist Mitte dreißig, sie arbeitet als Försterin im Privatwald. Zusammen mit ihrer Großmutter und ihrem Sohn wohnt sie im Forsthaus. Julia hat früh ihre Eltern durch einen Autounfall verloren und ist dadurch sehr selbstständig und manchmal ein bisschen eigensinnig. Gerechtigkeit ist ihr wichtig, genauso wie der Wald und die Achtung vor der Natur. Aber an erster Stelle stehen ihr Sohn Florian und ihre Großmutter.

IMG_1913.JPGAm 17. April ist mit „Wolfstanz“ dein zweiter Julia-Sommer-Fall erschienen. Worum geht es darin?

Im „Wolfstanz“ verschwindet ein Mädchen beim Joggen. Zeitgleich taucht ein Wolf im Wald auf und die Menschen fragen sich, ob ein Zusammenhang besteht.

Wie gehst du beim Schreiben einer Geschichte vor? Planst du oder schreibst du einfach drauf los?

Ich plane sehr genau, mit Plot und Kapitelplan. Ich halte das gerade beim Krimi für sehr wichtig, um die verschiedenen Fäden nicht zu verlieren, sondern zu einem möglichst spannendem Ganzen zu verflechten. Aber auch bei Kurzgeschichten steht der Handlungsablauf vorher zumindest im Kopf schon fest.

Wie viele Stunden schreibst du täglich oder pro Woche? Hast du feste Schreibzeiten?

Wenn ich eine Schreibphase habe, nehme ich mir täglich eine bestimmte Anzahl von Seiten vor, das dauert an einem Tag mal länger, an anderen etwas kürzer. Insgesamt versuche ich, jeden Tag, auch wenn ich in andere Projekte eingespannt bin, mindestens eine Seite zu schreiben.

Und wie beginnst du eine Schreibphase?

Ich recherchiere. Meist gestalte ich ein Notizbuch für das Projekt, in dem notiere ich passende Namen, Orte, mache Skizzen oder klebe Zeitungsausschnitte ein. Damit finde ich mich in meine Figuren und in die Geschichte ein. Wenn ich zwischendurch ins Stocken gerate, nehme ich das Notizbuch wieder zur Hand.

Was hast du während des Schreibens deiner beiden Krimis über dich als Autorin gelernt?

Schreiben lernt man nur dadurch, dass man es tut. In meinem Fall heißt das auch, dass ich mich immer wieder gegen meine innere Kritikerin durchsetzen muss. Die Erkenntnis, dass ich auch als Lektorin tauge, hilft mir dabei, auch wenn ich damit nicht sagen will, dass man die eigenen Texte lektorieren könnte.

Du wirst durch eine Verlagsagentur vertreten. Wie lange hat die Suche nach einer passenden Agentur gedauert und wie bist du vorgegangen.

Ich habe mich bei der Agentur gemeldet und mit Leseprobe und Exposé beworben. Beides hat gefallen und nachdem die Agentin den ganzen Roman gelesen hat, haben wir einen Vertrag abgeschlossen. Das dauerte insgesamt ein paar Monate.

Was ist dein nächstes Projekt?

Zuallererst werde ich jetzt eine Kurzgeschichte schreiben, die ich bei einem Wettbewerb einreichen möchte. Danach werde ich mich entweder um den dritten Band um Julia Sommer kümmern oder einen Stand-Alone Thriller schreiben. Und dazwischen möchte ich mich noch um die Veröffentlichung einer Sammlung von Kolumnen, die ich in den vergangen Jahren für eine Zeitschrift geschrieben habe, kümmern. Und natürlich werde ich jetzt anfangen, für die anstehenden Lesungen zu üben.

Vielen lieben Dank für deine Fragen! Das Interview hat mir großen Spaß gemacht

Weitere Informationen zu Ursula Hahnenberg findet ihr auf ihrer Homepage!

 

 



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Du möchtest auch endlich dein Buch veröffentlichen, findest aber nicht in den Schreibflow? Mein aktueller Schreibratgeber „Schreib täglich!“ hilft dir auf die Sprünge! Oder möchtest du dich etwas unter Druck setzen lassen? 🙂 Kein Problem! Mein neues E-Mail-Seminar „SCHREIB DEINEN ROMAN! – Ein etwas anderer E-Mailkurs“ beginnt am 13. Mai.

Wie schreiben andere? – Interviews mit Autoren

Wie schreiben andere Autorinnen und Autoren? Wie lange schreiben sie an einem Roman? Schreiben sie täglich? Wie schaffen sie es, Alltag, Beruf und Familie mit dem täglichen Schreiben zu verbinden? – Fragen nach dem „Wie“ haben mich schon immer interessiert. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich bereits damit, mit welchen Hilfsmitteln und Herangehensweisen das eigene Schreiben verbessert werden kann, wie man das Schreiben an einem Roman „durchhält“. Um herauszufinden, wie es andere machen, gibt es nur eine Möglichkeit: Nachfragen! Das werde ich von nun an in (un-)regelmäßigen Abständen tun. Ich werde Interviews mit Autorinnen und Autoren führen und sie nach ihrem „Wie?“ fragen.

Hilfreich: Lernen Sie die Arbeitsweise von anderen Autoren kennen

Jede Autorin, jeder Autor entwickelt im Laufe der Zeit seine eigene Arbeits- bzw. Schreibweise – mit tollem, mittelmäßigem oder geringem Erfolg. Das heißt: Nicht jede Herangehensweise ist effektiv. Anregungen, wie andere Autorinnen und Autoren es geschafft haben, ihren Roman zu beenden und dabei das Schreiben mit ihrem Beruf zu vereinbaren, sind meiner Erfahrung nach ein hilfreiches Mittel, das eigene Schreib-Zeitmanagement, das eigene Schreiben zu verbessern.

In den Interviews über das Schreibhandwerk soll deutlich werden wird deutlich, dass es „einfach“ ist, einen Roman zu verfassen. Es reicht nicht, sich hinzusetzen und mit dem Schreiben loszulegen. Als Autor, als Autorin heißt es:  Dranbleiben! Hartnäckig sein! Denn nur „wer schreibt, der bleibt“.In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen der Interviews!

Wer als Autor Lust hat, sich meinen Fragen zu stellen, kann sich gern bei mir melden!

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