Zitat: Ein schlechter Schriftsteller …

„Ein schlechter Schriftsteller wird manchmal ein guter Kritiker, genauso wie man aus einem schlechten Wein einen guten Essig machen kann.“

Henry de Montherlant (1895-1972), französischer Schriftsteller und Dramatiker

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Zitat: Sol Stein über die Sätze in Dialogen

„Ein Dialogsatz sollte relativ kurz sein, möglichst nicht länger als drei Sätze.“

Sol Stein (2001): Über das Schreiben. Zweitausendeins

Ganz so genau muss man diese Aussage als Schriftsteller natürlich nicht nehmen – doch eines ist sicher: kurzweilige Dialoge entstehen nur dann, wenn der Redebeitrag einer oder mehrerer Figuren nicht übertrieben lang ist. Sollte bei einer Figur doch einmal mehrere Dialogsätze nötig sein, sollten Sie diese durch eine kleine Unterbrechung oder durch eine Bemerkung auflockern.

Zitat – Der erste Satz …

Diese Arbeitswoche möchte ich mit einem Zitat von William Faulkner beenden:

„Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt den zweiten lesen will. Das ist eine gute Regel.“

William Faulkner, US-amerikanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger (1897-1962)

Schönes Wochenende!

Zitat: Elisabeth George über literarische Figuren

„Eine literarische Figur ohne innere Landschaft kann leicht stereotyp wirken oder sogar blass und farblos. Die innere Landschaft verleiht ihr menschliche Würde. Sie trägt auch zur Tiefe des Romans bei, weil ein Charakter umso lebendiger wirkt, je gründlicher man ihn erforscht.“

Elisatbeth George: Wort für Wort. Goldmann-Verlag, S. 57

In diesem Sinne: lernen Sie Ihre Figuren kennen!

Das macht doch Mut! Zitat von Ernest Hemingway

»Die erste Fassung ist immer Scheiße.«

Ernest Hemingway (1899-1961), US-amerikanischer Schriftsteller und Nobel- sowie Pulitzer-Preisträger

Potenzial für großartige Geschichten

„In allem, was Menschen bewegt, steckt das Potenzial für großartige Geschichten.“

Lajos Egri (1888-1967), amerikanischer Journalist und Schriftsteller

Derjenige, der mit Tinte schreibt, …

Ein wunderschönes, wahres Zitat, das mir heute ins Auge gefallen ist:

Derjenige, der mit Tinte schreibt, ist nicht zu vergleichen mit demjenigen, der mit seinem Herzblut schreibt.

Khalil Gibran (1883-1931), liban.-amerik. Dichter, Maler, Philosoph